Coronavirus in Essen: Mann stirbt an Covid-19 – Familie erhebt schwere Vorwürfe

Chronologie der Corona-Pandemie

In drei Monaten wurden eine Million Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wir zeichnen die Ausbreitung des Virus nach.

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Wegen eines Karzinoms ging der 76-jährige Reinhard Buttler zur Behandlung in die Uniklinik Essen. Und verstarb an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

Die Familie des Verstorbenen erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Klinik.

Coronavirus in Essen: Mann stirbt an Covid-19

Am 1. April wurde Reinhard Buttler zur Bestrahlung seines Lungenkarzinoms stationär in der Strahlenklinik in Essen aufgenommen, wie die WAZ berichtet. Am Telefon soll er seiner Familie über die Zustände auf der Station erzählt haben: „Die laufen hier herum, als gibt es Corona gar nicht.“

Und die Klinik räumt zuletzt ein, dass dort seit dem 20. März ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird, aber diese Anordnung nicht immer befolgt worden sei.

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Am 5. April dann eine folgenschwere Nachricht: Der 76-Jährige sei positiv auf das Coronavirus getestet und auf eine andere Station verlegt worden. Wie die „WAZ“ berichtet, verstirbt Reinhard Buttler nur eine Woche später.

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Familie erhebt schwere Vorwürfe

Erst nachdem die Familie die Meldungen über weitere Coronavirus-Infizierte in der Strahlenklinik ließt, wird ihr bewusst, welches Ausmaß die Infektionswelle in der Klinik hatte. Insgesamt 15 Patienten und 23 Mitarbeiter hatten sich dort angesteckt.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:

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Deshalb quält die Familie nun eine Frage: Ist ihr geliebter Angehöriger etwa wegen der Fahrlässigkeit der Klinik gestorben?

Die ganze Geschichte liest du bei der „WAZ“.

 
 

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