Coronavirus in NRW: DAS sind unsere Helden in der Corona-Krise - und sie haben diese wichtige Botschaft

Krankenpfleger, Ärzte, Supermarkt-Mitarbeiter - sie sind die Helden der Corona-Krise!
Krankenpfleger, Ärzte, Supermarkt-Mitarbeiter - sie sind die Helden der Corona-Krise!
Foto: dpa

Ohne sie geht gar nichts - das wird in Zeiten des Coronavirus in NRW deutlicher denn je!

Zeit 'Danke' zu sagen an Ärzte, Krankenpfleger, Apotheker, Supermarkt-Kassierer, Lkw-Fahrer, Lieferservice-Mitarbeiter oder Apotheker.

Coronavirus in NRW: Das sind unsere Helden der Corona-Krise

DER WESTEN stellt stellvertretend für alle vier Helden in der Zeiten des Coronavirus in NRW vor.

Krankenschwester Olivia

Olivia (25) ist Krankenschwester auf der Pulmologie und Infektionsstation eines Bochumer Krankenhauses. Dort versorgt sie normalerweise Patienten mit Lungenerkrankungen, Lungenentzündungen, Krebs, COP oder auch Tuberkulose. Auf der Station werden Bronchoskopien durchgeführt und es stehen dort nicht invasive Beatmungsmaschinen.

Vor etwa zwei Wochen hieß es schließlich, die Station solle sich auf die Coronafälle vorbereiten. Die Einzelzimmer mit Schleusen, die sonst für Tuberkulosekranke gedacht sind, werden jetzt für die Coronapatienten benutzt. Vieles wurde auf er Station neu organisiert. Inzwischen landen die Verdachtsfälle auf der Station, sie werden isoliert bis das Ergebnis des Abstrichs da ist.

Die 25-jährige Krankenschwester erzählt, dass der Arbeitsaufwand deutlich größer geworden sei. Es sei stressiger geworden, der erhöhte Druck spürbar. “Auch die Ärzte gehen ans Limit“, berichtet Olivia. Sie ärgert vor allem, dass wichtige Hilfsmittel wie Atemschutzmasken inzwischen weggeschlossen werden müssen, weil bereits zu viel abhanden gekommen sei.

Doch die Arbeit mit ihren Kolleginnen stimmt die Krankenschwester positiv: „Wir sind ein Team und halten zusammen.“ Auch über eine „starke“ Stationsleitung sei sie glücklich. Diese halte dem ganzen Team den Rücken frei.

Ärztin Carola

„Für meine Arbeit als Ärztin hat sich nichts geändert, ich behandele noch immer Kranke“, sagt Dr. Carola Holzner aus Essen. Seit dem Ausbruch der Pandemie habe sie viele zusätzlich organisatorische Aufgaben übernommen, erzählt die in sozialen Netwerken als Doc Caro bekannt gewordene Ärztin. „Im Team rücken wir alle näher zusammen – natürlich nur bildlich gesprochen, wir halten natürlich den Sicherheitsabstand ein.“

Nicht nur die Ärzte im Krankenhaus, sondern auch Nachbarn und Bekannte würden seit dem Ausbruch toll zusammenhalten. Die Solidarität zwischen den Menschen beeindruckt die Ärztin: „Nachbarn gehen füreinander einkaufen, auf der Arbeit rücken die Kollegen zusammen, die Menschen verbringen mehr Zeit mit ihrer Familie.“

„Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, indem er einfach zuhause bleibt"

Besorgt ist die Ärztin dennoch, weil viele Menschen sich trotz aller Warnungen mit Bekannten treffen. Würden die Menschen Sozialkontakte meiden, könne die Ausbreitung des Virus entschieden verlangsamt werden. Holzner stellt klar: „Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, indem er einfach zuhause bleibt. Je mehr Menschen jetzt Kontakte vermeiden, umso schneller können wir zur Normalität zurück.“

Apotheker Ulrich

Ulrich Lohmann (58) versorgt als Apotheker seine Kunden mit Medikamenten – Corona-Krise hin oder her. Zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden hat auch er Plexiglasscheiben an seinen Tresen angebracht, ansonsten habe sich in seiner täglichen Arbeit seit dem Beginn der Pandemie nicht viel verändert. Bei den Kunden komme die zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gut an. „Sie freuen sich, dass wir uns darum kümmern, das Virus einzudämmen. Das gibt auch ihnen ein gutes Gefühl.“

Lieferschwierigkeiten machen Sorgen

Was den Apotheker derzeit nervt, ist nicht die Coronakrise selbst, sondern die Lieferschwierigkeiten bei einigen Medikamenten. „Das liegt aber nicht am Coronavirus, sondern am Missmanagement in der Pharmaindustrie“, erklärt der 58-Jährige. (vh/mia/ms)

 
 

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