Corona in NRW: Ministerpräsident Laschet kündigt Corona-Kurswechsel an ++ Moderator redet im WDR über seine Angst

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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Bis zum 7. März besteht in NRW vorerst der Lockdown, vermutlich wird es eine Verlängerung bis Ende März geben. Nun sollen rund 750.000 weitere Menschen in NRW demnächst ein Impfangebot bekommen, darunter das Kita-Personal sowie ein Teil der Lehrer und Polizisten.

Corona in NRW – alle Infos zum Lockdown und den Beschlüssen

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Mittwoch, 3. März

11.50 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet kündigt Corona-Kurswechsel an

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat vor der Bund-Länder-Konferenz an diesem Mittwoch einen Kurswechsel bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie angedeutet. „Nicht leichtfertig werden, weiter die Regeln einhalten, aber nicht alles pauschal schließen. Das ist der Wechsel, den wir heute machen“, sagte der CDU-Vorsitzende am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“.

„Das wird heute ein bedeutender Schritt sein, weil wir nicht nur auf den totalen Lockdown setzen, sondern weil wir neue Mittel hinzunehmen.“ Dazu gehörten Tests, Impfungen und digitale Lösungen, um „in bestimmten Bereichen auch wieder Grundrechte in Kraft zu setzen“.

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Laschet kündigte an, dass Tests in Schulen, Kitas und Unternehmen ausgeweitet werden. „Jeder einzelne Test ist eine Information mehr, um das Dunkelfeld aufzuhellen.“ Noch wichtiger seien Impfungen. Zudem sei bislang zu wenig über digitale Lösungen gesprochen worden - beispielsweise über Apps, mit denen in Restaurants eingecheckt werden kann und im Falle einer Ansteckung Infektionsketten nachverfolgt werden könnten.

Mit mehr Personal und besseren digitalen Möglichkeiten könnten zudem die Gesundheitsämter Infektionsketten auch bei höheren Sieben-Tage-Inzidenzwerten als 50 nachvollziehen, sagte der nordrhein-westfälische Regierungschef. „Dann ist auch die Botschaft: Wir sind vorsichtig. Aber wir können öffnen und zurückkehren zum verantworteten Leben.“

8.20 Uhr: Im WDR schildert Moderator seine Corona-Angst

Berührendes Interview in der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde" am Dienstagabend. Der schwerbehinderte Moderator Raul Krauthausen („Krauthausen - Face to Face“ auf Sport 1) sprach am Dienstag über seine Ängste in der Corona-Krise.

Krauthausen sitzt wegen seiner Glasknochenerkrankung(Osteogenesis imperfecta) im Rollstuhl, hat aber noch keinen Termin für eine Impfung erhalten.

„Behinderte Menschen leben vor allem in Angst. Es ist Angst, die vielleicht unbegründet ist, weil wir ja das Haus kaum noch verlassen“, so Krauthausen. Dennoch sei die Angst da und richte gesundheitliche Schäden an. „Es ist die Angst zum Beispiel davor, was passiert eigentlich, wenn mein Pflegepersonal, wenn meine Assistenzen, meine Angehörigen, die mir vielleicht tagtäglich helfen, erkranken? Was passiert, wenn ich persönlich erkranke? Würde ich im Krankenhaus beatmet werden, ja oder nein?“

Dienstag, 2. März

19.43 Uhr: Ungenutzte Impfdosen – Stadt aus NRW zeigt, wie es anders geht

Der Impfstoff von Astrazeneca erfreut sich in Deutschland nicht gerade großer Beleibtheit. Viele Impfdosen werden deshalb nicht benutzt. Die Stadt Krefeld zeigt nun, wie man mit der Situation umgehen könnte. Sechs Tage vor dem regulären Impfstart für Beschäftigte von Grundschulen und Kitas in Nordrhein-Westfalen hat die Stadt Krefeld die ersten Personen dieser Gruppe gegen das Coronavirus geimpft. „Wir wollen soviel Impfstoff wie möglich verabreichen“, sagte Stadtsprecher Sebastian Peters.

Am ersten von zwei Tagen der Sonderaktion in dieser Woche wollte die Stadt am Niederrhein nach eigenen Angaben rund 600 Lehrerinnen und Lehrer sowie Angestellte von Kitas und sonstiges Personal der Einrichtungen impfen lassen. „Es hat sich gezeigt, dass genügend Impfstoff da ist. Da wollten wir pragmatische Lösungen finden“, betonte Peters.

Die Sonder-Impfaktion für Grundschullehrer und Erzieher war möglich geworden, weil Krefeld kurzfristig rund 1200 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs bekam, die nicht eingeplant waren. Am Donnerstag sollen die übrigen rund 600 Dosen verwendet werden.

Das überraschende Angebot für Grundschul- und Kitabeschäftigte im Alter von unter 65 Jahren war am Wochenende angekündigt worden. Das Impfzentrum hatte dann Schulen und Kindertagesstätten in Krefeld informiert. Gegen 13.30 Uhr begann die mehrstündige Aktion. Es habe reger Andrang geherrscht, berichtete Peters. „Das Feedback war sehr gut. Wir hatten sogar Schlangen vor dem Impfzentrum. Es war ein Gute-Laune-Termin. Alle waren froh, dass sie geimpft werden konnten.“

Die Stadt betonte, dass es sich um ein Zusatzangebot handele. „Keinem anderen Impfling der bisherigen Priorisierungsgruppen wird mit diesem Verfahren ein bestehender Impftermin weggenommen“, sagte Sabine Hilcker, Leiterin des Krefelder Impfzentrums. Stadtdirektor Markus Schön betonte: „Es ist gut, dass wir die Kitas und Schulen Zug um Zug öffnen. Aber dann muss eben auch das Personal zügig geimpft werden.“

Mit der Aktion war Krefeld schneller als die meisten anderen NRW-Städte und Kreise. Anspruch haben neben den Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern auch weitere Beschäftigte, die regelmäßig in den Einrichtungen tätig sind. Dazu gehören beispielsweise auch Integrationshelfer, Sozialarbeiter oder Hausmeister.

17.11 Uhr: Mehrere Dutzend Schüler in Duisburg in Quarantäne

Wie die „WAZ“ berichtet, ist der Präsenzunterricht für 48 Schüler eines Gymnasiums in Duisburg schon wieder beendet. Eine Person in der Jahrgangsstufe Q1 ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Quarantäne soll nun bis zum 10. März gelten. In der gesamten Jahrgangsstufe werde nun wieder Distanzunterricht durchgeführt.

13.40 Uhr: Weiter Schüler sollen an die Schulen – ganz egal wie die Inzidenz aussieht

Schulministerin Yvonne Gebauer will einem Bericht zufolge weitere Schüler in NRW noch im März zurück in die Schulen holen - unabhängig von der Wocheninzidenz. Auch für die Schüler der weiterführenden Schulen gelte, dass man sie „so schnell wie möglich zumindest anteilig wieder in den Präsenzunterricht zurückholen“ müsse, sagte Gebauer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe). Das werde derzeit wohl nur im Wechselmodell möglich sein.

Auf die Frage, ob sie dazu schon von Mitte März an ein Wechselmodell in Kraft setzen wolle, auch wenn die Inzidenz - Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - auf über 50 bleibe, antwortete die FDP-Politikerin: „Das ist in meinen Augen der sinnvollste Weg – sonst verlieren wir die Kinder.“ Bisher hatte Gebauer gesagt, erst bei einer Inzidenz von unter 50 könne es weitere Öffnungen des Schulbetriebs geben. Erst wenn diese Zielmarke stabil erreicht sei, werde die Landesregierung über eine Erweiterung des Präsenzunterrichts entscheiden.

Der Zeitung sagte Gebauer: „Bei höherer Inzidenz brauchen wir mehr Anteile von Wechselunterricht, bei niedrigeren mehr Präsenzanteile.“ Mittlerweile bekomme sie Hilferufe von Eltern, die Situation verschärfe sich in allen Familien. „Wenn wir es nun durch regelmäßige Testungen zulassen, dass wieder mehr Kinder mit mehr Präsenzunterricht in die Schulen können, kehrt ein wenig Normalität in die Gesellschaft insgesamt zurück.“

11:35 Uhr: Laschet für vorsichtige Öffnungsschritte

Kurz vor der nächsten Corona-Spitzenrunde spricht sich Armin Laschet (CDU) für kontrollierte Öffnungsschritte aus. Diese sollen ohne ausschließliche Fokussierung auf Inzidenzwerte in gelten. „Jetzt gilt: kontrollierte Sicherheit statt dauerhaftes Schließen“, so Laschet gegenüber Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Weiter erklärt er, dass die Corona-Pandemie eine besonders sorgfältige Abwägung erfordere. „Es gilt weiter das Gebot der Vorsicht.“


Eine Bandbreite an Schutzmechanismen seien nun besonders nötig, so der Ministerpräsident von NRW. „Dann können wir auch zu vorsichtigen Öffnungen kommen, ohne nur auf die Inzidenzwerte zu schauen - nicht einfach pauschale Kontaktreduzierung, sondern vorsichtige und gezielte Kontaktsteuerung sollten im Vordergrund stehen.“

09.40 Uhr: „Expertenrat Corona“ empfiehlt Kombi-Pack für Öffnungsschritte

Zeitliche oder branchenspezifische Vorgaben zum Ausstieg aus dem coronabedingten Lockdown sind aus Sicht des nordrhein-westfälischen „Expertenrats Corona“ nicht zielführend. Öffnungsschritte sollten stattdessen an eine neue, umfassende Kombination aus Schutzmaßnahmen vor Ort gekoppelt werden.

„Zur Einordnung der epidemischen Lage auf lokaler Ebene sollte eine Kombination an Indikatoren eingeführt werden“, heißt es in der Stellungnahme. Dazu zählten: die Neuinfektionsrate, die Covid-19-Fallzahlen in der Intensivmedizin, die Zahl der freien Betten, die wöchentlichen Einlieferungen über 60-Jähriger, Möglichkeiten der Kontakt-Nachverfolgung, Ansteckungs- und Sterblichkeitsraten sowie Ausbrüche an „Hotspots“.

Zu der von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Anfang April 2020 einberufenen Expertengruppe gehören unter anderem der Bonner Virologe Hendrik Streeck, der frühere Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio und der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Hüther.

09.15 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in NRW stagniert

In der Corona-Pandemie stagniert die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen bei 64,3 (Vortag 64,4). Das geht aus Daten auf der Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstagmorgen hervor. Hierbei geht es um die Zahl der gemeldeten neuen Fälle pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 61,7.

Montag, 1. März

17.39 Uhr: „Expertenrat Corona“ empfiehlt Kombi-Pack für Öffnungsschritte

„Zur Einordnung der epidemischen Lage auf lokaler Ebene sollte eine Kombination an Indikatoren eingeführt werden“, heißt es in der Stellungnahme. Dazu zählten: die Neuinfektionsrate, die Covid-19-Fallzahlen in der Intensivmedizin, die Zahl der freien Betten, die wöchentlichen Einlieferungen über 60-Jähriger, Möglichkeiten der Kontakt-Nachverfolgung, Ansteckungs- und Sterblichkeitsraten sowie Ausbrüche an „Hotspots“.

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Das ist das Land NRW:

  • NRW ist das bevölkerungsreichte Bundesland in Deutschland
  • Landeshauptstadt ist Düsseldorf
  • hat 17,9 Millionen Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist 34.100 Quadratkilometer groß
  • bekannte Persönlichkeiten aus NRW: Ludwig van Beethoven, Peter Paul Rubens, Michael Schumacher
  • Ministerpräsident ist Armin Laschet (CDU)
  • wird von CDU und FDP regiert

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Das aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen zusammengesetzte Gremien empfiehlt, Schnell- und Selbsttests zügig und massiv auszuweiten ebenso wie das Impfangebot über die bisherigen Vorrang-Gruppen hinaus. Zur Nachverfolgung der Infektionsketten seien zudem digitale Technologien zu nutzen.

„Ein Appell an Eigenverantwortung reicht nicht aus, wenn den Menschen nicht zugleich die organisatorischen, technischen und ökonomischen Mittel in die Hand gegeben werden, ihre Situation und damit auch ihr Verhalten selbst zu gestalten“, heißt es in der Stellungnahme. „Die in bestimmten Szenarien durchaus nötigen restriktiven Maßnahmen entfalten nur dann ausreichende Wirksamkeit, wenn ihr Ziel klar und deutlich formuliert und ihre Effektivität geprüft und belegt wird.“

17.14 Uhr: „Impfvordrängeln“ von AfD-Politiker Wagner – Bezirksregierung Detmold schaltet sich ein

In die Impfvordrängler-Debatte um den nordrhein-westfälischen AfD-Fraktionschef Markus Wagner hat sich nun die Bezirksregierung Detmold nun eingeschaltet.

„Die Bezirksregierung geht dem Fall nach. Hierzu hat sie den Kreis Minden-Lübbecke um Bericht gebeten. Sobald der Bericht vorliegt, wird die Bezirksregierung den Sachverhalt eingehend prüfen“, sagte ein Sprecher.

14.15 Uhr: Laumann fordert Öffnungsperspektive und kritisiert Vorgehen in Düsseldorf

NRW-Regierungsvize Joachim Stamp fordert vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch „sehr zügig“ Öffnungsschritte für den Handel. Hundertausende Existenzen seien daran geknüpft, mahnte der FDP-Politiker am Montag in Düsseldorf.

Beim nächsten Treffen mit den Ministern und Angela Merkel dürfe keine Neuinfektionsgrenze als Hürde für Lockerungen definiert werden, die kein Land auf absehbare Zeit erreichen könne.

Stattdessen müssen jetzt Schritte beschrieben werden, die Öffnungen im Handel und nachfolgend auch in Kultur, Sport und Gastronomie ermöglichen – zum Beispiel durch Tests, Impfungen und Apps zur Kontaktverfolgung.

Stamp wünscht sich eine bundesweite Richtungsvorgabe mit „Beinfreiheit für die Ausgestaltung“. Es sei klar, dass es kein detailiertes bundesweites Öffnungskonzept geben könne, so der NRW-Familienminister.

Wichtig sei auch, die Verhältnismäßigkeit nicht aus dem Blick zu verlieren, „gerade weil jetzt eine hoch nervöse und gereizte Stimmung in der Bevölkerung ist.“ Auch für Stamp ist nicht nachvollziehbar, warum ein Jogger draußen einen Mund-Nasen-Schutz tragen müsse – auch das „Verweilgebot“ für Spaziergänger in der Altstadt von Düsseldorf und am Rhein sieht er „extrem kritisch“.

NRW habe auf „überzogene Maßnahmen“ wie Ausgangssperren oder Bewegungsbeschränkungen stets verzichtet: „Diesen Geist müssen wir uns jetzt bewahren. Das gilt gerade auch für eine weltoffene Stadt wie Düsseldorf.“

13.53 Uhr: Zweite Astrazeneca-Impfung künftig erst nach drei Monaten

In NRW soll künftig die zweite Impfung mit dem Wirkstoff des Herstellers Astrazeneca erst nach drei Monaten statt wie bisher nach neun Wochen erfolgen, heißt es in einem Impferlass des Gesundheitsministeriums.

„Bereits vereinbarte Termine für die Zweitimpfung nach 9 Wochen können beibehalten werden“, heißt es darin.

13.00 Uhr: Impfkapazitäten sollen deutlich erhöht werden

Ab 1. April sollen die Impfkapazitäten in NRW erhöht werden. Dazu sollen die Kreise und kreisfreien Städte jeweils mit bis zu fünf Schwerpunktpraxen kooperieren können, heißt es in einem Erlass des Landesgesundheitsministeriums.

In dem Erlass heißt es, dass angesichts der „zu erwartenden steigenden Impfstoffmengen“ statt 7000 Impfungen im Monat pro 70 000 Einwohner dann 8000 Impfungen im Monat pro 70 000 Einwohner möglich sein müssen. Dafür könne pro Kreis oder kreisfreier Stadt ein weiteres Impfzentrum eröffnet werden. „Ebenfalls ermöglicht wird die Kooperation mit Schwerpunktpraxen“, heißt es im Erlass.

12.25 Uhr: Stamp teilt Impf-Start für Kitas und Schulen mit – 750 000 weitere Menschen erhalten Impfangebot

Wie Familienminister Joachim Stamp am Montag in Düsseldorf mitteilte, starten die Impfungen für das Personal in Kitas und Schulen in NRW am 8. März. FDP-Politiker Stamp sprach von einem „Befreiungsschlag für Beschäftigte und Familien“.

Etwa 168 000 Kita-Erzieher sowie 89 000 Lehrer sollen ab dem 8. März geimpft werden – sowohl in den Impfstellen der Impfzentren als über mobile Teams in den Einrichtungen selbst.

Auch Polizisten sollen ab dem 8. März geimpft werden, geht aus einem Impferlass des Gesundheitsministeriums NRW hervor. Es handelt sich dabei um 36 000 Polizisten mit direktem Personenkontakt.

„Wir wollen Meter machen“, sagt auch NRW-Gesundheitsminister Laumann. „Impfen, was das Zeug hält“, sei die Devise.

7.45 Uhr: Über 800 Neuinfektionen – Inzidenz steigt

Laut Zahlen des Robert Koch Institut am Montagmorgen ist die Corona-Inzidenz über das Wochen gestiegen und liegt aktuell bei 64,4 (Vortag: 64,1).

Insgesamt gibt es am Montagmorgen 804 Corona-Neuinfektionen, sodass seit Beginn der Pandemie 533.136 Menschen in NRW mit dem Coronavirus infiziert waren – aktuell sind 26.800 davon noch infiziert.

Die Zahl der Todesfälle stieg am Montag ebenfalls um 15 Personen an, damit sind in NRW 13.059 Personen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. 493.200 Menschen mit einer Corona-Infektion gelten als genesen.

6.41 Uhr: NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart fordert Öffnungen für Handel und Gastronomie

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat sich für eine schrittweise Öffnung von Handel und Gastronomie im März ausgesprochen.

Bis Ostern solle das dann auch für Ferienwohnungen und Hotels möglich sein, erklärte er gegenüber dem „Handelsblatt“. Es gebe inzwischen viele Werkzeuge der Pandemiebekämpfung, die „intelligentere Lösungen als pauschale Schließungen“ erlauben.

In Hinblick auf die Ministerpräsidenten-Konferenz am Mittwoch forderte Pinkwart einen bundesweit verlässlichen Öffnungsrahmen – wegen des monatelangen Lockdowns drohten „erhebliche Schieflagen in Wirtschaft und Gesellschaft“.

Auch NRW-Arbeitergeberpräsident Arndt Kirchhoff sagte der „Rheinischen Post“, ein Verharren im Lockdown sei nicht mehr darstellbar – unter anderen wegen den massiven wirtschaftlichen, sozialen und bildungspolitischen Schäden sowie der nachlassenden Akzeptanz in der Bevölkerung. Mit „einseitigen Schließungen“ werde man nicht weiterkommen.

 
 

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