Corona in NRW: Mehr Impfungen als geplant möglich! „Anpassung überfällig“ ++ Laschet spricht Klartext zu Schulen und Kitas

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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Der Corona-Lockdown in NRW dauert an – mindestens bis zum 14. Februar. Was danach kommt, ist ungewiss. Eine Verlängerung ist wahrscheinlich.

Immerhin: In NRW sind die Infektionszahlen rückläufig. Der Corona-Lockdown an Rhein und Ruhr zeigt endlich Wirkung!

News-Blog: Corona in NRW – alle Infos

Alle Infos dazu und alle Entwicklungen zum Coronavirus liest du in unserem News-Ticker.

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Mittwoch, 10. Februar:

08.20 Uhr: Mehr Impfungen möglich! NRW erlaubt siebte Ampulle

In NRW könnten bei gleichbleibendem Impfstoff-Einsatz mehr Menschen geimpft werden als zuletzt geplant. Wie das Gesundheitsministerium dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bestätigte, dürfen ab sofort sieben statt sechs Impfdosen aus einer Ampulle der Hersteller Biontech/Pfizer gezogen werden. Die Anpassung gelte allerdings unter Einschränkungen: Der Impfstoff aus verschiedenen Ampullen darf nicht vermischt werden. Zudem ist die siebte Dosis nur einzusetzen, sofern noch mindestens 0,3 Milliliter des Vakzins in der jeweiligen Ampulle übrig sind.

Jürgen Zastrow, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Köln: „Wir können nun aus jeder Ampulle sieben statt sechs Dosen gewinnen, das sind 14 Prozent mehr. Die Anpassung war überfällig.“

Dienstag, 9 Februar:

21.07 Uhr: Gericht kippt Maskenpflicht in Düren

Das Verwaltungsgericht Aachen hat die generelle Maskenpflicht in der Innenstadt von Düren gekippt. Die Stadt hatte mit einer Allgemeinverfügung für einen Bereich der Innenstadt zwischen 6.00 und 20.00 Uhr das Tragen von Alltagsmasken angeordnet und dies mit dem Corona-Infektionsgeschehen begründet.

Das Gericht erklärte, Voraussetzung für die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske sei, dass mit dem Zusammentreffen einer so großen Anzahl von Menschen zu rechnen sei, dass Mindestabstände nicht sichergestellt werden könnten. Dies sei bei der Dürener Innenstadt nicht dargelegt worden.

20.27 Uhr: Laschet spricht Klartext zu Schulen und Kitas

Armin Laschet hat klargestellt, was für ihn vor dem Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern am Mittwoch ganz oben auf der Agenda steht: Eine Perspektive für Schulen und Kitas.

„Das Homeoffice für Kinder ist kein guter Lernort“, sagte der NRW-Ministerpräsident in einer Sondersitzung des NRW-Landtags. So zu tun, als könne man Kinder digital erziehen, sei „schlicht eine falsche Herangehensweise und Unsinn.“

Familienminister Joachim Stamp erstickte dann allerdings die Hoffnung viele Eltern im Keim. Mehr dazu liest du hier >>>

17.28 Uhr: Gewaltige Strapazen für Impftermin

In Essen wollte ein Senior (82) seinen Impftermin am Montag unter keinen Umständen verpassen. Dafür nahm der 82-Jährige gewaltige Strapazen auf sich. Was der Mann auf sich nahm, liest du hier >>>

12.00 Uhr: FDP verlangt „verantwortungsvolle Öffnungen“

Die FDP-Landtagsfraktion hat „verantwortungsvolle Öffnungen“ gefordert. Fraktionschef Christof Rasche sagte in der Landtag-Sondersitzung, Grundschulen müssten Vorrang haben. Aber auch bestimmte Dienstleistungen gehörten in die erste Öffnungsphase. Es sei unverständlich, dass bestimmte Sportarten in Niedersachsen oder Hessen unter Auflagen erlaubt seiden, in NRW aber verboten. Die Akzeptanz der Menschen im Lockdown schwinde. Die Stimmung in der Bevölkerung „ändert sich“. Auch der Blick auf Kanzlerin Merkel werde zunehmend kritisch, sagte Rasche.

11.50 Uhr: Grüne fordern von Laschet Perspektivplan

Die Grünen-Opposition im NRW-Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, den Menschen klare Perspektiven für den weiteren Umgang mit dem Coronavirus zu bieten. Ein Stufenplan müsse Szenarien für „verantwortungsvolle Öffnungen“, aber auch für „notwendige Verschärfungen“ enthalten, sagte die Grünen-Fraktionschefin Josefine Paul in einer Sondersitzung des Landtags.

Ministerpräsident Laschet müsse bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen dazu beitragen, dass endlich ein Rahmen geliefert werde. „Wir hätten erwartet, dass Sie einen eigenen Vorschlag vorlegen“, sagte Paul in Richtung Laschet. Aber der Regierungschef habe selbst in seiner eigenen NRW-Koalition kein abgestimmtes Konzept vorgelegt. Stattdessen werde ein „Streit zwischen den Koalitionspartnern“ öffentlich ausgetragen.

11.20 Uhr: Sondersitzung im Landtag – Kutschaty warnt vor zu frühen Lockerungen

Der SPD-Oppositionsführer im NRW-Landtag, Thomas Kutschaty, hat vor „verfrühten Lockerungsübungen“ gewarnt. Die Zahlen der Neuinfektionen gäben zwar Anlass zur Hoffnung. Trotz des positiven Trends seien seit Beginn des Jahres in NRW aber fast genauso viele Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben wie im gesamten Vorjahr, sagte Kutschaty am Dienstag. Die Pandemie werde erst mit einer flächendeckenden Impfung enden. Doch Impfstoff gebe es derzeit viel zu wenig.

Kutschaty bekräftigte die SPD-Forderung nach einem Stufenplan, der den Menschen eine klare Perspektive bieten müsse, welche Maßnahmen bei welcher Infektionslage gelten. „So können die Menschen mit Maßnahmen leben, weil sie nicht alle 14 Tage gespannt auf den einen Gipfel warten müssen, um zu erfahren, was dann gilt.“

10.20 Uhr: Vier Regionen unter 50

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist weiter rückläufig. Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit NRW lag der Wochenwert der Inzidenz am Dienstag bei 70,6. Am Vortag waren es 72,4. In einigen Kreisen und Städten lag der Wert unter der wichtigen Schwelle von 50: So in den Kreisen Steinfurt (48,2) und Coesfeld (38,1), Bielefeld (40,7) und in Münster (26,0).

09.00 Uhr: RKI-Zahlen falsch! Rund 600 Fälle aus NRW fehlen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass die vermeldeten Zahlen vom Dienstagmorgen fehlerhaft sind: So seien Daten aus NRW nicht ordnungsgemäß verarbeitet worden. Rund 600 Fälle seien nicht in die aktuellen Berechnungen eingeflossen. Die Fälle werden in der Auswertung am Mittwoch erscheinen.

07.50 Uhr: NRW-Flughäfen mit Passagierrückgang um 74 Prozent

Die sechs Verkehrsflughäfen in NRW haben 020 fast drei Viertel ihrer Passagiere eingebüßt. Insgesamt stiegen nur 5,6 Millionen Fluggäste in die dort startenden Maschinen, 74 Prozent weniger als 2019, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Etwa 4,7 Millionen Menschen seien ins Ausland geflogen. Im Jahr zuvor waren an den NRW-Airports 21,7 Millionen Passagiere gezählt worden.

06.30 Uhr: Laumann: „Wir lassen uns impfen, wenn wir dran sind“

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Umgehung der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) vorgegebenen Reihenfolge für Corona-Impfungen scharf kritisiert. Für eine solche „Vordrängelei“ habe er „nicht nur wenig, sondern überhaupt kein Verständnis“, sagte Lauman. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe für „Politiker oder Menschen, die sich für wichtig halten“, bereits alles zum Thema gesagt. „Wir lassen uns dann impfen, wenn wir dran sind“, sagte Laumann weiter. Damit sei man gut beraten. Überflüssige Impfdosen dürften natürlich „auf gar keinen Fall verkommen“, sollten aber entsprechend der Impfreihenfolge an Menschen mit höchster Impfpriorität verimpft werden.

Montag, 8. Februar:

16.30 Uhr: Auch SIE gehören jetzt in die erste Impfgruppe

In NRW können sich jetzt auch ein Teil der Zahnärzte und deren Mitarbeiter vorrangig impfen lassen. Das Gesundheitsministerium in Düsseldorf bestätigte, dass Zahnärzte und Beschäftigte, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig werden, nunmehr zur Priorisierungsgruppe 1 gezählt werden. Das gelte auch für Zahnärzte, die in Schwerpunktpraxen vorrangig Corona-Patienten behandeln. Sie werden beim Personal im ambulanten und stationären Gesundheitsbereich genannt, das von Mittwoch an den Astrazeneca-Impfstoff bekommen soll.

Die Zahnärztekammer Nordrhein und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein hatten zuvor in einem Schreiben an ihre Mitglieder beklagt, dass man die Zahnärzte nicht „auf dem Schirm“ gehabt habe und dringend Regelungen erforderlich seien. Dabei gehe es nicht um Privilegien. Zahnärzte und ihre Angestellten arbeiteten direkt am Mund der Patienten und seien damit in besonderen Maße Aerosolen ausgesetzt. Außerdem seien sie auch in Pflegeheimen bei den besonders zu schützenden älteren Menschen im Einsatz.

10.50 Uhr: Zahl der Neuinfektionen weiter rückläufig

Laut Robert Koch-Institut (RKI) hat der Wochenwert der Inzidenz in NRW am Montag bei 72,4 gelegen – am Vortag waren es 73,4. In einigen Kreisen und Städten lag der Wert unter der wichtigen Schwelle von 50, so etwa in Bielefeld, Münster, im Kreis Coesfeld, in der Städteregion Aachen und in Mönchengladbach.

Allerdings muss man festhalten, dass es über das Wochenende zu Verzögerungen bei den Meldungen der örtlichen Gesundheitsämter kommen kann. Innerhalb von 24 Stunden sind dem RKI zudem 25 neue Todesfälle gemeldet werden. Damit liegt die Zahl der Corona-Toten in NRW bei aktuell 11.565 Menschen.

08.20 Uhr: Endlich! Impfzentren nehmen Betrieb auf

Endlich! Ab Montag nehmen die 53 Impfzentren in NRW ihren Betrieb auf. Zuerst geimpft werden vor allem Menschen ab 80 Jahren, die einen festen Termin haben. Benutzt wird zunächst ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Die Impfung ist für alle Bürger kostenlos und freiwillig.

Hier die wichtisten Fragen und Antworten zum Thema!

Ich habe noch keinen Termin vereinbart. Kann ich trotzdem in einem Impfzentrum geimpft werden?

Nein. Reingelassen und geimpft wird nur, wer einen gültigen Termin hat und mindestens 80 Jahre ist. Die Zahl der Impfdosen ist genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt.

Kann mich jemand ohne Termin begleiten?

Ja. Diese Person wird aber nicht geimpft.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Unbedingt den Personalausweis oder einen anderen Lichtbildausweis. Außerdem eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske. Gesetzlich Versicherte sollen auch ihre Krankenkassenkarte dabei haben. Nach Möglichkeit sollen auch der Impfpass und medizinische Unterlagen wie etwa ein Herzpass, ein Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitgeführt werden. Wer den Termin telefonisch vereinbart, bekommt ein paar Tage später Impfunterlagen per Post. Dazu gehören neben einer Terminbestätigung auch ein Anamnese- und ein Einwilligungsbogen. Diese sollen vorher ausgefüllt und dann zur Impfung mitgebracht werden. Wer den Termin im Internet bucht, soll die Unterlagen ausdrucken und dann ebenfalls ausgefüllt mitbringen. Wenn das nicht möglich ist, gibt es die Unterlagen auch direkt im Impfzentrum. Wer die Online-Terminbestätigung nicht ausdrucken kann, kann sie auch auf seinem Smartphone oder Tablet vorzeigen.

Wie komme ich zum Impfzentrum?

Um die Fahrt zum Impfzentrum müssen sich die Bürger im Normalfall selbst kümmern. Wo es keine besonderen Shuttle-Dienste gibt, müssen die Impflinge die Kosten für Taxi, Mietwagen, Bus oder Bahn in der Regel selbst übernehmen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geht davon aus, dass auch aus dem Familienkreis Unterstützung kommt. In einigen Kreisen sind Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln für die Impflinge und eine Begleitperson kostenlos. Wer einen Anspruch auf Krankenfahrten oder Krankentransporte hat, kann damit eventuell auch zum Impfzentrum kommen. Betroffene Bürger sollen dies aber vorher mit ihrer Krankenkasse klären. Auf Grundlage einer schriftlichen Bestätigung kann dann der Hautarzt eine entsprechende Verordnung ausstellen.

Ich habe nur einen Termin für die Erstimpfung bekommen und nicht für die Zweitimpfung. Soll ich trotzdem kommen?

Auf jeden Fall. Im Impfzentrum gibt es dann einen Termin für die zweite Impfung, die für den vollen Impfschutz notwendig ist. Es ist nicht möglich, das Impfzentrum vorab zu kontaktieren, um einen Zweittermin zu vereinbaren.

Was geschieht mit dem Impfstoff, wenn jemand nicht zum Termin erscheint?

Der Impfstoff kann dann an andere Berechtigte der höchsten Priorität abgegeben werden, etwa an Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten. Er ist aber auch eine Nacht haltbar, sodass er am Folgetag verwendet werden kann.

Ich habe noch keinen Termin. Kann ich noch einen vereinbaren?

Ja. Minister Laumann hat versprochen: „Wir werden die Bevölkerungsgruppe Ü80 so lange impfen, bis jeder, der geimpft werden möchte, seinen Impfschutz erhalten hat.“

Sonntag, 7. Februar:

22.55 Uhr: Hagen bleibt Corona-Problemstadt in NRW

n Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter rückläufig. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag der wichtige Wochenwert am Sonntag bei 73,4 - am Vortag waren es 75,4. Damit stand NRW erneut etwas besser da als der bundesweite Durchschnitt (75,6).

Zielmarke von Bund und Ländern ist eine Inzidenz - also die Zahl der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen - von höchstens 50. Ab diesem Wert könnten die Gesundheitsämter die Infektionswege besser nachverfolgen. Zu beachten ist, dass am Sonntag die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger liegen, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Weiter am besten war die Corona-Lage in NRW laut Landeszentrum Gesundheit in Münster: Dort sank der Wochenwert auf 28,2. Den zweitbesten Wert hatte erneut der Kreis Coesfeld, wo die Inzidenz allerdings leicht stieg - von 35,8 auf 37,2. Den höchsten Wert gab es weiter in Hagen mit 141,0. Am Vortag hatte er dort aber noch bei 150,0 gelegen.

Freitag, 5. Februar

18.59 Uhr: Drastischer Anstieg der Corona-Zahlen in Köln – mit diesen Folgen

Strengere Corona-Regeln in Köln! Grund dafür ist der drastische Anstieg des Inzidenzwertes in der Stadt. Das bedeutet für alle Kölner: Ab Samstag dürfen sich auch im privaten Raum maximal ein Haushalt und eine weitere Person treffen. Damitüberträgt die Stadt die Regelung zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum per Allgemeinverfügung nun auch auf Privaträume.

Das gab die Stadt in den sozialen Medien bekannt. Darüber hinaus empfiehlt die Stadt Corona-Schnelltests, sollten etwa aus beruflichen Gründen mehr als fünf Personen zusammentreffen müssen. Am Freitag war der Inzidenzwert auf 91,4 gestiegen (Vortag: 75,9).

17.47 Uhr: Impfdosen erwartet! An diesem Tag liefert Astrazeneca nach NRW

Die ersten 74 400 Corona-Impfdosen des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca werden an diesem Samstag in Nordrhein-Westfalen erwartet. Mit diesem dritten Impfstoff nach den Produkten von Biontech und Moderna kann voraussichtlich ab der kommenden Woche im bevölkerungsreichsten Bundesland geimpft werden.

Bis einschließlich der ersten Märzwoche sollen nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) etwa 600 000 Impfdosen von Astrazeneca eintreffen. Nach den jüngsten Daten des Bundesgesundheitsministeriums könnten es sogar fast 700 000 sein.

16.20 Uhr: FDP hat jetzt diesen Plan – und ihn anscheinend nicht mit der CDU abgestimmt

Die FDP in NRW schlägt laut dem „WDR“ einen Fünf-Stufen-Plan vor, der die Lockerung der Corona-Regeln festlegen soll. Bei der schrittweisen Rückkehr zum Präsenzunterricht soll angefangen werden, Kneipen und Bars kommen als letzte an die Reihe. Der Entwurf soll laut des Berichts noch nicht mit dem Koalitionspartner CDU abgestimmt sein.

10.49 Uhr: Inzidenz in NRW steigt leicht

Die 7-Tage-Inzidenz ist in NRW am Freitag gegenüber dem Vortag leicht gestiegen. Das RKI meldete landesweit 77,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Donnerstag lag der Wert bei 77,2.

In Münster ist der Wert mit 28,5 am besten. Der Kreis Coesfeld liegt bei 35,4. Am höchsten ist die Inzidenz in NRW weiter in Hagen (154,2) gefolgt von Höxter (118,4).

Nach wie vor hoch ist die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Nach Zahlen des RKI kamen 127 neue Todesfälle binnen 24 Stunden hinzu.

7.19 Uhr: Corona-Ausbruch in Duisburger Flüchtlingsheim

In einem Flüchtlingsheim im Duisburger Stadtteil Obermarxloh sind 16 Männer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet die WAZ. Demnach wurde die gesamte Einrichtung an der August-Thyssen-Straße am Abend unter Quarantäne gestellt. Polizei und Ordnungsamt waren vor Ort, um alle Bewohner zu testen. Weil „alle Personen untereinander ungeschützten Kontakt hatten, können weitere Infektionen nicht ausgeschlossen werden“, sagte Stadtsprecherin Anja Kopka der Zeitung. Die infizierten Personen wurden von den restlichen 75 Bewohnern isoliert und in einer Quarantäneunterkunft untergebracht. Die anderen Bewohner dürfen ihre Unterkunft nun 14 Tage lang nicht verlassen.

Donnerstag, 4. Februar

22.39 Uhr: Impfen beim Hausarzt? So sieht es Laumann

Das Impfen älterer Menschen vom Hausarzt rückt durch die Altersvorgabe für den Impfstoff von Astrazeneca in weitere Ferne. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) machte im Landtag am Donnerstag deutlich, dass es für den tief zu kühlenden Biontech-Impfstoff ein sehr ausgeklügeltes und sicheres System bis hin zum eigentlichen Spritzen bedürfe.

„Das ist nicht einfach“, sagte er im Gesundheitsausschuss. Mit der Kassenärztlichen Vereinigung werde an der Frage des Impfens im häuslichen Umfeld gearbeitet.

18.24 Uhr: Kontaktbeschränkung in der Wohnung?

Auf den privaten Wohnraum ausgeweitete Kontaktbeschränkungen aufgrund anhaltend hoher Infektionszahlen sind nach einem aktuellen Gerichtsentscheid rechtmäßig. So wies das Verwaltungsgericht Münster in einem Eilverfahren am Donnerstag einen Antrag gegen eine Corona-Allgemeinverfügung des Kreises Warendorf ab. Die für kreisangehörige Städte mit besonders vielen Neuinfektionen geltende Verfügung beschränkt private Zusammenkünfte in der eigenen Wohnung auf Angehörige eines Hausstandes mit höchstens einer weiteren Person.

Diese Ausweitung der geltenden Kontaktbeschränkungen auf den privaten Raum soll in Städten und Gemeinden im Kreis gelten, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche über dem Wert von 150 liegt. Das gilt nach Auskunft eines Kreissprechers zur Zeit nur für Ahlen. Sieben kreisangehörige Kommunen liegen demnach sogar unter einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50.

17 Uhr: Gastwirte stellen jetzt DIESE Forderung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) fordert angesichts der sinkenden Inzidenzwerte konkrete Öffnungsperspektiven für Hotels und Gastronomie von der Politik. „Dabei geht es nicht um einen fixen Termin, sondern um die Festlegung von Zielgrößen, ab denen wieder geöffnet werden kann und die über reine Inzidenzwerte hinausgehen", unterstreicht Bernd Niemeier, Präsident des DEHOGA in NRW.

Der Verband fordert, die Betriebe gleichrangig mit anderen Wirtschaftszweigen öffnen zu dürfen. „Wir waren im November die Ersten, die geschlossen wurden. Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund, dass wir wieder die Letzten sein müssen, die öffnen dürfen“, so Niemeier. „Unsere Hygiene- und Schutzkonzepte haben zu Corona-Zeiten funktioniert, in denen wir geöffnet hatten. Warum sollen sie jetzt nicht wieder funktionieren?"

Dazu hat die DEHOGA jetzt einen Vorschlag ausgearbeitet, welche Betriebe wie und bei welchen Inzidenzwerten öffnen können. Demnach sollen etwa jeweils angepasste Regeln für Restaurants, Restaurants mit Außenterasse, Bars und Diskotheken geben. Außerdem wünscht sich der Verband eine Vorlaufzeit von zehn Tagen.

12.16 Uhr: Dieser neue Impftermin ist richtig bitter

Wann bin ich dran bei den Corona-Impfungen? Diese Frage stellen sich derzeit viele Menschen in Deutschland. Der Start in den Impfzentren für die über 80-Jährigen musste bereits verschoben werden. Doch die Prognose für andere ist wirklich bitter. Hier mehr lesen >>>

11.20 Uhr: Impfstoff erreicht NRW früher als erwartet

Der Astrazeneca-Impfstoff erreicht NRW früher als geplant. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wird an diesem Samstag eine erste Tranche von 74.400 Impfdosen eintreffen. Am Freitag kommender Woche sollen weitere 84.000 Impfdosen des schwedisch-britischen Herstellers ankommen, wie ein Sprecher des Ministeriums sagte. Das sind knapp 30.000 mehr Dosen als bislang erwartet.

Die EU-Kommission hatte vergangenen Freitag den Impfstoff von Astrazeneca zugelassen. Geplant war der Start mit dem Impfstoff für den 10. Februar. Ob nach dem etwas früheren Eintreffen der ersten Tranche am Samstag der Impfstart nun schon zu Wochenbeginn statt am Mittwoch erfolgen kann, war zunächst noch unklar.

Das Gesundheitsamt bittet die Kommunen in NRW in einem Schreiben folgende Personen mit dem Astrazeneca-Impfstoff zu versorgen:

  • Personal ambulanter Pflegedienste
  • Personal von Tagespflegeeinrichtungen
  • Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen
  • Rettungsdienstpersonal

Pflegepersonal sollte bei der Terminvergabe vorrangig zu berücksichtigen. Für Personen dieser Gruppen, die 65 Jahre und älter sind, soll abweichend Impfstoff von Biontech eingesetzt werden, da noch keine ausreichenden Testergebnisse mit dem Impfstoff bei Älteren vorliegen.

Nach den Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna ist der von Astrazeneca der dritte, der in NRW zur Anwendung kommt.

7.08 Uhr: Inzidenzwert sinkt erneut

Auch am Donnerstag ist der Inzidenz-Wert in NRW erneut gesunken - von 83,6 auf 77,2. Die Spanne zwischen dem niedrigsten Wert (Münster: 30,8) und dem höchsten (Hagen 155,3) ist allerdings unverändert hoch. Das RKI meldete zuletzt insgesamt 2.433 Fälle und 110 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in NRW.

Mittwoch, 3. Februar

22.40 Uhr: Impfungen drohen zu verfallen

Im Moment dreht sich alles um die Corona-Impfung. Währenddessen sind große Mengen des Grippeimpfstoffs vom Verfall bedroht. Etwa 80 Prozent der Apotheken an Rhein und Ruhr lagern noch Grippeimpfstoffe der aktuellen Impfsaison im Wert von etwa 1,2 Millionen Euro; noch über 100.000 Grippeimpfungen lagern in den Apotheken, wie der Apothekerverband Nordrhein am Mittwoch mitgeteilt hat. Dabei seien alle Packungsgrößen noch in ausreichender Menge vorrätig.

Jetzt droht den Apotheken, die in finanzielle Vorleistung getreten sind, dass sie auf diesen hohen Kosten sitzen bleiben. Ein Grund sei auch die späte Auslieferung der nationalen Impfstoffreserve des Bundes durch die Impfstoffhersteller. Thomas Preis, Vorsitzender Apothekerverband Nordrhein e.V. sagt: „Die hohen Lagerreserven in den Apotheken zeigen, dass die Apotheken ihren öffentlichen Versorgungsauftrag sehr ernst nehmen und auf eigene Kosten ausreichend viele Impfstoffe eingekauft haben.“ Weiter meint Preis: „Wenn sie jetzt nicht mehr gebraucht werden, bleiben die Apotheken auf den Kosten sitzen. Das ist so nicht akzeptabel.“

Innerhalb von drei Tagen hatten sich Ende Januar rund 300 Apotheken, das sind etwa 15 Prozent der Mitgliedsapotheken des Apothekerverbandes Nordrhein, zur Umfrage des Verbandes zurückgemeldet.

21.31 Uhr: Klinik für Kinderchirugie dicht

In der Klinik für Kinderchirurgie des Evangelischen Klinikums Bethel in Bielefeld gibt es aktuell einen Aufnahmestopp, wie der „WDR“ berichtet. Grund dafür soll eine nachgewiesene südafrikanische Corona-Mutante sein. Alle Patienten und Mitarbeiter werden sicherheitshalber getestet.

Für Personen, die mit der Erkrankten Kontakt hatten, wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Für einen unkontrollierten Ausbruch der Mutation gebe es keinen Hinweis, heißt es von der Klinikleitung.

16.24 Uhr: Friseurin klagt gegen Lockdown

Eine Friseurin aus Niederkassel (Rhein-Sieg-Kreis) will im Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) die Schließung der Friseursalons in NRW kippen. Ein Antrag gegen den entsprechenden Passus in der nordrhein-westfälischen Coronaschutzverordnung sei am Mittwoch eingegangen, teilte eine Sprecherin des OVG in Münster mit. Darin sind Friseurdienstleistungen aus Infektionsschutzgründen untersagt.

Dem Friseurbedarf-Vertrieb „Wild Beauty“ zufolge sind inzwischen in zehn Bundesländern Friseurinnen und Friseure für die Öffnung ihrer Betriebe vor Gericht gezogen. Der Anbieter unterstützt die klagenden Friseure nach eigenen Angaben.

In einer Pressemitteilung von Mittwoch heißt es: „Wir tragen die Politik einer konsequenten Bekämpfung des Covid-19-Virus aus voller Überzeugung mit.“ „Allerdings halten wir eine weitere Schließung der Friseursalons für überzogen, da sich das Virus erwiesenermaßen nicht über Friseursalons verbreitet. Die kontrollierte Öffnung der Friseursalons im Sommer und Herbst 2020 mit strengen Auflagen für Sicherheit, Abstand und Hygiene hatte sich bewährt“, so „Wild Beauty“ weiter.

15.53 Uhr: Mutation in weiterer Stadt nachgewiesen

Die britische Corona-Mutation ist jetzt auch in Düsseldorf angekommen. Die Stadt meldete am Mittwochnachmittag mehrere bestätigte Fälle. Demnach seien nach einem beruflichen Treffen mit Teilnehmern aus dem Kreis Mettmann, der Stadt Köln und der Stadt Düsseldorf alle Teilnehmer positiv getestet worden.

„Bei der direkt eingeleiteten Kontaktpersonennachverfolgung wurden bei dem Teilnehmer mit Wohnsitz in Düsseldorf zwei Haushaltskontakte ausfindig gemacht, die ebenfalls beide positiv getestet wurden. Diese Proben wurden einer Typisierung unterzogen und dabei die Virus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen“, heißt es weiter. In den beiden Heimen Zum Königshof und DRK-Zentrum Wersten sei keine Virus-Mutation nachgewiesen worden.

14.03 Uhr: Thomas Kufen kontert Impf-Kritik

Der Impfstart in NRW lief äußerst holprig. Nicht nur wurde der Start in den Impfzentren verschoben. Auch bei der Terminvergabe, kam es zu reichlich Chaos. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen hat einen Teil der Kritik gekontert, forderte aber auch Konqequenzen für die nächsten Terminvergaben. Mehr dazu liest du hier >>>

07.34 Uhr: Inzidenzwert in NRW sinkt weiter

Der Corona-Inzidenzwert in NRW ist weiter leicht gefallen. Er sank nach RKI-Angaben von 86,3 auf 83,6 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Entspannung gab es vor allem im Münsterland: Dort liegt der Wert mittlerweile in drei Städten wieder unter der kritischen Marke von 50:

  • Münster (32,7)
  • Coesfeld (36,3)
  • Steinfurt (48,6)

Der Wert von 50 wird angestrebt, weil dann die Gesundheitsämter nach eigenem Bekunden die Infektionsketten wieder nachvollziehen können.

Dienstag, 2. Februar

20.26 Uhr: Stadt Hagen zieht Konsequenzen nach Teilnahme von Ordnungsamt-Mitarbeitern an Corona-Demo

Nachdem am Sonntag zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Hagen an einer „Querdenken“-Demonstration teilnahmen, hat die Stadt jetzt reagiert. Die beiden Angestellten wurden von ihren Aufgaben entbunden. Dies sei auf Anordnung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz (parteilos) mit sofortiger Wirkung erfolgt, teilte die Stadt am Dienstagabend mit. Parallel dazu laufe eine dienstrechtliche Untersuchung des Vorfalls.

„Die jetzt getroffenen Maßnahmen stellen keine Vorverurteilung der städtischen Mitarbeiter dar. Dennoch ist durch ihre Teilnahme an der Demonstration die Glaubwürdigkeit der Stadt in ihrer Funktion als Ordnungsbehörde infrage gestellt“, erklärte Schulz. Gerade in dieser Zeit sei es unabdingbar, das Vertrauen der Bevölkerung in das Handeln der Verwaltung nicht zu erschüttern. „Wer für die Einhaltung der Corona-Regelungen mit zuständig ist, darf keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass er/sie diese auch selbst akzeptiert.“

Zuvor hatte die Stadtverwaltung am Dienstag bereits eine gründliche Aufarbeitung des Vorfalls angekündigt. Erste Gespräche mit den Mitarbeitern hätten stattgefunden. Sie sollten nun die Gelegenheit erhalten, sich ausführlich zu äußern, sagte ein Stadtsprecher. Dem Stadtsprecher zufolge dürfen städtische Angestellte in ihrer Freizeit grundsätzlich demonstrieren und an Kundgebungen teilnehmen, „vorausgesetzt ihr Auftreten schadet nicht dem Ansehen der Stadt oder widerspricht nicht ihrem Arbeitsauftrag“. Diese Punkte sollen nun in „ausführlichen Gesprächen“ mit den Mitarbeitern erläutert werden, bevor über mögliche Konsequenzen entschieden wird.

Für Aufregung hatten zudem Fotos in mehreren Medien gesorgt, die eine der beiden Angestellten ohne Maske auf der Demonstration zeigten. Die Frau habe aus gesundheitlichen Gründen schon vor längerem ein von der Stadt geprüftes ärztliches Attest für eine Befreiung des Mund-Nasen-Schutzes vorgelegt, erklärte die Stadt dazu.

17.23 Uhr: Mehrere Mutations-Fälle in Ruhrgebiets-Stadt nachgewiesen

Die Corona-Mutationen breiten sich allmählich im Ruhrgebiet aus. Jetzt wurden gleich mehrere Fälle der britischen Mutante in Duisburg gemeldet, wie der „WDR“ berichtet. Demnach wurde die Mutation bei gleich fünf Personen nachgewiesen. Die Infizierten befinden sich in Quarantäne und stehen im Austausch mit dem Gesundheitsamt.

10.48 Uhr: Wuppertal schließt Spielplätze ab dem Nachmittag

In Wuppertal gelten ab heute neue Regeln. Das Betreten von Spielplätzen ist ab sofort ab 16.30 Uhr verboten.

Das geht aus der neuen Corona-Schutzverordnung hervor.

09.25 Uhr: Neuinfektionen sinken weiter

Der Richtwert für Corona-Infektionen ist weiter leicht gefallen. Er sank von 86,3 auf 83,6 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte. Entspannung gab es vor allem im Münsterland: Dort liegt der Inzidenzwert neben Münster (32,7) und Coesfeld (36,3) nun auch in Steinfurt (48,6) unter der kritischen Marke von 50. Der Wert von 50 wird angestrebt, weil dann die Gesundheitsämter nach eigenem Bekunden die Infektionsketten wieder nachvollziehen können.

Insgesamt meldeten die Behörden in NRW dem RKI 946 neue Corona-Infektionen und 149 Todesfälle. Dabei bleibt das Infektionsgeschehen regional sehr unterschiedlich: Ausreißer nach oben ist weiterhin Hagen, wo der Inzidenzwert mit 204 über der kritischen Marke von 200 verharrt. Die Ruhrgebietsstadt Mülheim nähert sich dagegen mit 51,6 ebenfalls der 50er Marke.

06.45 Uhr: Kreis vergibt zu viele Impftermine

Rund 2000 Menschen im Kreis Lippe bekommen ihren bereits zugesagten Impftermin gegen das Coronavirus nun erst Wochen später. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe habe aufgrund von technischen Problemen gut 2000 Termine für das Impfzentrum im Lemgo zuviel vergeben, teilte der Kreis Lippe am Montag mit. Statt im Zeitraum zwischen dem 12. Februar und dem 7. März seien nun Termine ab dem 8. April im Terminvergabe-System geblockt. Die betroffenen Bürger sollen durch Mitarbeiter des Kreises Lippe zeitnah per Mail, SMS oder Brief über den neuen Termin informiert werden, hieß es weiter.

Der Landrat Axel Lehmann (SPD) zeigte sich am Montag verärgert über den Fehler, der bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) liege: „Die technischen Probleme bei der Terminvergabe durch die KV reißen nicht ab. Das ist vor allem für die Betroffenen sehr ärgerlich und ein enormer organisatorischer Aufwand“, teilte er mit.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat seit dem Start der Impftermin-Vergabe für die Ab-80-Jährigen vor einer Woche nach eigenen Aussagen immer wieder mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die KV entschuldigte sich, verwies jedoch auf die große Menge der Impfberechtigten in NRW, die sich gleichzeitig an die Hotline und das Online-Portal gewandt hätten.

Montag, 1. Februar

18.30 Uhr: Altenheim in Düren betroffen

Nach einem Ausbruch der britischen Coronavirus-Mutation in einem Dürener Pflegeheim haben sich inzwischen 22 Bewohner, zwölf Mitarbeiter und zwei Angehörige angesteckt. Das teilte der Kreis Düren am Montag mit. Die Virus-Variante B.1.1.7 war vor gut einer Woche trotz strenger Vorsorgemaßnahmen erstmals in dem Heim nachgewiesen worden. Auf welchem Weg sie in das Heim gelangt ist, sei völlig unklar, sagte ein Kreissprecher. Vergangenen Mittwoch war eine 95-jährige Bewohnerin daran gestorben. Die Variante gilt als deutlich ansteckender als die bisher in Deutschland verbreiteten Viren.

Alle insgesamt rund 200 Bewohner und Mitarbeiter wurden getestet, etliche Testergebnisse stünden noch aus, sagte der Sprecher. Es gilt Besuchsverbot und eine Pendler-Quarantäne für die Mitarbeiter - sie dürfen ihre Wohnungen nur für den Weg zur Arbeit verlassen.

17.03 Uhr: Gleich mehrere Feiern in NRW am Wochenende - eine sogar mit Bauchtänzerin

Eine während der Corona-Pandemie verbotene Feier mit 20 Männern und einer Bauchtänzerin hat am Samstag die Polizei in Duisburg aufgelöst. Laut Mitteilung von Montag feierte die Gruppe in einem Gebäude auf einem Betriebsgelände. Die Teilnehmer müssen jetzt Bußgelder wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung zahlen.

Die Polizei in Gelsenkirchen löste am Sonntag gleich mehrere Veranstaltungen nach Verstößen auf. Bei einem Gottesdienst im Stadtteil Bulmke waren 50 Menschen beteiligt, bei einer Feier im Stadtteil Schalke 15. Hier leisteten mehrere Teilnehmer erheblichen Widerstand gegen ausgesprochene Platzverweise. Mehrere Männer kamen in Gewahrsam.

Eine illegale Techno-Party hat die Polizei am Sonntag in Köln aufgelöst. 13 Personen hatten in einer Baracke in einem Wäldchen gefeiert. Anwohner riefen wegen lauter Musik daraufhin die Polizei. Ein per Haftbefehl - Drogen und Diebstahl - gesuchter 37-Jähriger wurde festgenommen. Die Beamten stellten Drogen und ein gestohlenes Rad sicher. Die Stadt Köln sammelte die Musikanlage ein. Anzeigen gab es wegen Hehlerei, Hausfriedensbruchs, Drogenbesitzes und Verstößen gegen die Corona-Auflagen.

16.55 Uhr: Britische Mutation in nächster NRW-Stadt nachgewiesen!

In Hagen gibt es nun ebenfalls erstmals Hinweise auf die britische Virusmutation. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung am Montagnachmittag mit.

"Im Rahmen eines Testlaufs für eine neuen Untersuchung, die sogenannte Sequenzierung, hat das Labor, mit dem wir zusammenarbeiten, zufällig ausgesuchte Proben genau untersucht", erklärt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen und sagt: "In diesem Rahmen hat sich in neun Fällen ein Hinweis auf die Virusvariante B.1.1.7 ergeben. Weitere Proben werden Anfang der Woche geprüft."

Als Maßnahme sollen alle positiv-getesteten Personen nach zehntägiger Quarantäne noch ein zweites Mal getestet werden. Zudem fallen Kontaktpersonen schneller in die Kategorie 1.Sie müssen für 14 Tage in Quarantäne, eine Reduzierung der Quarantäne durch ein negatives Testergebnis ist nicht mehr möglich.

"Derzeit ist noch unklar, wie sich Mutationen des Coronavirus auf die Situation in Deutschland auswirkten", ordnet Dr. Scholten die Situation ein und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: "Bei erhöhter Übertragbarkeit der neuen Virusvarianten besteht die Möglichkeit, dass noch mehr Menschen an COVID-19 erkranken und sich die Lage weiter verschärft. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die bekannten Regeln - mindestens 1,5 Meter Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Masken tragen und lüften - konsequent einhalten. Somit verhindern wir auch die Ausbreitung der neuen, noch leichter übertragbaren Variante und wirken der Überbeanspruchung der Krankenhäuser und des öffentlichen Gesundheitsdienstes entgegen!"

14.35 Uhr: Essener Glühweinstand darf öffnen

In der Essener City darf ein Glühweinstand nun wieder öffnen. Zuvor hatte es ein generelles Alkoholkonsum-Verbot im öffentlichen Raum in NRW gegeben. Dieses wurde durch das Land NRW aufgehoben.

Der Glühweinstand „Vogel's Glühwein“ schreibt dazu: „Nachdem durch das Land NRW das allgemeine Alkoholkonsumverbot aufgehoben wurde, wurde es auch uns wieder ermöglicht, für euch da zu sein. (...) Wenn auch nur in einem kleinen Rahmen und natürlich unter Berücksichtigung sämtlicher Corona-Regeln (AHA etc.) bieten wir euch am gewohnten Platz in der Innenstadt wieder Glühwein und mehr an! Aber natürlich nur „TO GO“!“

10.20 Uhr: Mehr als 1000 Infektionen in NRW

Die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen haben innerhalb eines Tages 1100 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit blieb der Wochenwert von Neuinfektionen laut Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in NRW nahezu kontant mit etwa 86,2 pro 100 000 Einwohner. 40 Todesfälle wurden demnach registriert.

Dabei ist das Infektionsgeschehen regional sehr unterschiedlich: In Hagen lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Montag laut LZG mit 212 weiterhin über der kritischen Marke von 200. Unter dem Inzidenzwert von 50 lagen dagegen Münster (32,7) und der Kreis Coesfeld (37,6). Der Wert von 50 wird angestrebt, weil dann die Gesundheitsämter nach eigenem Bekunden die Infektionsketten wieder nachvollziehen können.

09.41 Uhr: Stamp lehnt Ampelmodell ab

Das Ampel-Modell für eine flexible Kita-Öffnung von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) stößt in der NRW-Landesregierung auf Ablehnung. „So richtig es ist, auch in anderen Bundesländern Kitas wieder zu öffnen, so ist der Verfahrensvorschlag von Frau Giffey praxisfremd und völlig naiv“, sagt NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag). Auch gegenüber dem WDR hatte der Liberale seine Kritik bekundet.

Nach Giffeys Modell soll sich die Frage, ob und in welchem Ausmaß eine Kita geöffnet hat, künftig daran messen, wie viele Kinder und Erzieher infiziert oder in Quarantäne sind: Ist niemand infiziert und liegt der Quarantäne-Anteil unter zehn Prozent, so zeigt die Ampel gewissermaßen auf „grün“ und die Kita ist ganz normal geöffnet.

Ist eine Person infiziert und ist eine Kindergartengruppe oder bis zu einem Viertel des Personals in Quarantäne, wäre es nur „gelb“ und es gäbe einen eingeschränkten Regelbetrieb, etwa mit weniger Stunden. „Rot“ wäre es bei zwei oder mehr Infizierten und sehr vielen Personen in Quarantäne - dann würde die Kita geschlossen und nur die Notbetreuung würde angeboten, so das Giffey-Modell.

So ein flexibles Modell, das sich an der aktuellen Lage der Kita orientiert, führt beim Landespolitiker Stamp zu Kopfschütteln. „Das würde zu einem völligen Chaos für Kita-Personal, Eltern und Träger führen“, sagte der Minister der Zeitung. „Wir setzen den eingeschränkten Pandemiebetrieb mit festen Gruppen und Stundenreduzierung fort und appellieren an die Eltern, nach Möglichkeit bis zum 14. Februar die Kinder selbst zu betreuen“, sagte Stamp weiter. „Wie es ab dem 15. Februar weitergeht, werden wir unter Berücksichtigung der Pandemie-Entwicklung mit Trägern, Eltern und Gewerkschaften in der kommenden Woche beraten.“

06.59 Uhr: Schüler können an Distanzunterricht in Schulen teilnehmen

Von diesem Montag können Schüler aller Klassen von Stufe 1 bis 13 grundsätzlich auch in den Schulen am Distanzunterricht teilnehmen, wenn sie zu Hause nicht das Umfeld dafür haben. Die Unterstützung können die jeweiligen Schulen anbieten. Ein zusätzlicher Präsenzunterricht ist in der Schule nicht geplant.

Bei der Maßnahme handele sich um eine sinnvolle Erweiterung der Betreuungsregelung, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Stefan Behlau der Deutschen Presse-Agentur. „Es werden Angebote für Schüler gemacht, die zuhause das Distanzlernen nicht bewältigen können.“ So könne Schülern und Schülerinnen in „schwierigen Lagen“ geholfen werden.

Grundsätzlich begrüßte auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die neue Möglichkeit. „Gleichwohl ist oftmals schon die Grenze dessen erreicht, was Schulen derzeit leisten können, weil das Personal fehlt und die Arbeitsbelastung sehr hoch ist“, sagte die Landesvorsitzende Maike Finnern. Schulen müssten die Möglichkeit erhalten, mit zusätzlichem Personal zu arbeiten. Zudem könnte es je nach Ausstattung der jeweiligen Schule laut GEW bei den technischen Voraussetzungen Engpässe geben, zum Beispiel wenn die Schüler keine Laptops hätten.

Bisher standen im Corona-Lockdown die Schulen nur für Notbetreuungen von Schülern der Klasse 1 bis 6 offen. Jetzt können zusätzlich die Schulen die Betreuung auch ab Klasse 7 anbieten. ´

Sonntag, 31. Januar

21.55 Uhr: Flüchtlingsunterkunft in Köln dicht! Corona-Mutation ausgebrochen

Nach einem Corona-Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft mit einer der hochansteckenden Virusmutationen lässt die Stadt Köln die Einrichtung jetzt überwachen. Das Gelände werde von der Polizei abgesichert, teilte die Stadt am Sonntag mit. Mit dem Schritt sollen Quarantäne und Betretungsverbot kontrolliert werden.

Bei 31 der 41 positiv getesteten Bewohner sei eine Virusmutation mit Ursprung in Brasilien oder Südafrika festgestellt worden. Am wahrscheinlichsten sei die südafrikanische Variante. In der Unterkunft leben 108 Bewohner.

Unter den Beschäftigten gebe es elf Nachweise der südafrikanischen Variante. Bei fünf weiteren positiv getesteten Mitarbeitern stehe die Varianten-Analyse noch aus. Der Kölner Gesundheitsdezernent Harald Rau nannte den Nachweis der Infektionen „ein deutliches Alarmsignal“.

15.30 Uhr: Corona-Mutation in Seniorenzentrum in Leverkusen ausgebrochen - 15 Bewohner tot

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenzentrum in Leverkusen sind dort 15 Bewohner gestorben. Insgesamt hätten sich 47 ältere Menschen und 25 Mitarbeiter angesteckt, sagte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen am Sonntag. In dem Seniorenheim sei die als besonders ansteckend geltende Mutation B 1.1.7 des Erregers Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Diese Variante war zunächst in Großbritannien entdeckt worden.

Der erste Fall sei am 28. Dezember diagnostiziert worden, sagte die Sprecherin. Danach habe sich die Infektion sukzessive ausgebreitet. Im Nachhinein sei nachvollzogen worden, dass das Virus durch das Personal in das Seniorenheim eingetragen worden sei. Die Infektion sei bereits vor der ersten Impfung von Heimbewohnern und Mitarbeitern am 30. Dezember erfolgt.

Am Tag vor Silvester waren in der Senioreneinrichtung den Angaben zufolge 150 Personen geimpft worden. Die zweite Impfdosis hatten am 20. Januar 110 Menschen erhalten, 40 konnten nicht geimpft werden, weil sie sich angesteckt hatten.

Der Leiter des Leverkusener Gesundheitsamts, Martin Oehler, sagte der „Bild“-Zeitung: „Das Personal brachte das Virus ins Heim.“ Es müsse aber nicht unbedingt etwas falsch gemacht haben. „Denn nach allem, was wir bisher wissen, ist die Corona-Mutation B.1.1.7 so ansteckend, dass man schon nach wenigen Minuten Kontakt mit einem Infizierten selbst infiziert ist.“ Die Mitarbeiter würden seit dem Sommer wöchentlich mit einem PCR-Test überprüft und seit Dezember zusätzlich mit einem Schnelltest.

10.11 Uhr: 2437 neue Corona-Infektionen in NRW

Die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen haben innerhalb eines Tages 2437 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen hervor. Am Sonntag vor einer Woche waren es 2611 Neuinfektionen gewesen. Die Zahl der in NRW gemeldeten Todesfälle stieg um 67 auf 10 784. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Der Sieben-Tage-Wert für Corona-Neuinfektionen blieb am Sonntag (Stand 0.00) mit 85,2 pro 100 000 Einwohner nahezu konstant. Am Vortag hatte das Robert Koch-Institut den Inzidenzwert für NRW mit 85,9 angegeben.

10.05 Uhr: Immer mehr Schülerstreiche im Digitalunterricht

Mit lauter Musik Videokonferenzen sprengen oder den Lehrer einfach stummschalten: Auch der digitale Unterricht im Corona-Lockdown bietet Schülern Möglichkeiten für Störmanöver und Streiche. Lehrerverbände, Schülervertreter und Schulleitungen berichten auch von grenzüberschreitenden Aktionen, die deshalb ihnen Sorge machen, weil sie Persönlichkeitsrechte verletzen.

Ein Experten zufolge bundesweit auftretendes Phänomen sind dabei gezielte Attacken von Unbekannten auf nicht ausreichend geschützte Online-Konferenzen im Distanzunterricht. Auch Schulen in Nordrhein-Westfalen berichteten zuletzt häufiger über solche Aktionen. So stoppte ein Gymnasium in Wegberg zeitweise seine Videokonferenzen, nachdem Handyfilme der verdatterten Reaktion der Lehrer auf einen solchen akustischen Angriff in den Sozialen Medien gelandet waren und dort für Häme sorgten. Für ihre Kollegen sei das eine „in höchstem Maße verstörende Erfahrung“ gewesen, berichtete die Schulleiterin Maj Kuchenbecker vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium.

Samstag, 30. Januar

19.00 Uhr: NRW muss Impfdosen für Krankenhauspersonal kontigieren

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Zahl der Impfdosen, die von Montag an für bestimmtes Krankenhauspersonal zur Verfügung stehen sollten, nach Angaben von Krankenhausträgern überraschend kontingentiert. Das berichtet das Westfalen-Blatt.

Hintergrund sollen Lieferschwierigkeiten sein. In einem Erlass des Ministeriums steht, dass kein Krankenhaus in der kommenden Woche mehr als 50 Prozent seiner Beschäftigten impfen könne. Sollten die Krankenhäuser Dosen für mehr Mitarbeiter bestellt haben, habe man die Zahl der Impfdosen auf 50 Prozent der Gesamtbeschäftigtenzahl reduziert. Diese Menge wurde dann noch einmal um die Zahl derer verkleinert, die bereits vor geraumer Zeit ihre erste Impfung bekommen hatten.

Die fünf Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen sollen den Krankenhäusern inzwischen die genehmigten Mengen mitgeteilt haben. Ein Krankenhaus-Geschäftsführer sagte dem Westfalen-Blatt: „Wir bekommen nicht einmal die Hälfte der bestellten Dosen.“

Wegen zu geringer Liefermengen des Herstellers Biontech hatte Nordrhein-Westfalen schon am 20. Januar das Impfen in Krankenhäusern und Altenheimen gestoppt und den Impfstart in den Impfzentren um eine Woche auf den 8. Februar verschoben. Vom 1. Februar an sollte in den Krankenhäusern und Altenheimen wieder geimpft werden. Das sollte ursprünglich bis zum 8. Februar beendet sein.

12.36 Uhr: FDP im Landtag für Lockerungen ab 15. Februar

Die FDP-Fraktion im NRW-Landtag dringt auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Einschränkungen.

„Angesichts der rückläufigen Inzidenzwerte benötigen wir jetzt ein verantwortungsvolles Konzept mit konkreten Schritten für Öffnungen ab dem 15. Februar“, sagte Fraktionschef Christof Rasche dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

So schlagen die Liberalen vor, ab dem 15. Februar an Grundschulen mit einem Wechsel von Unterricht in der Schule und zu Hause zu beginnen. Laut Rasche sollten Restaurants, Friseure und Fitnessstudios ab dem 1. März wieder öffnen dürfen, der Einzelhandel könnte ab dem 15. März folgen.

„Eine Verlängerung sämtlicher Beschränkungen würde die Akzeptanz für die Maßnahmen gefährden, auf die wir dringend angewiesen sind“, sagte Rasche. Es wäre falsch, den Weg zu Öffnungen unter Verweis auf die Mutationen des Coronavirus „grundsätzlich zu blockieren“. Rasche geht von positiven Reaktionen seitens der Landesregierung auf die FDP-Forderungen aus – sie stünden im Einklang mit der Forderung von Ministerpräsident Armin Laschet nach einem verantwortungsvollen Weg bei den Öffnungen.

10.07 Uhr: Corona-Wochenwert leicht gesunken

Der Sieben-Tage-Wert für Corona-Neuinfektionen in NRW war in der vergangenen Woche weiter leicht rückläufig.

So meldeten die Gesundheitsämter 85,9 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – am Vortag waren es noch 90. Das geht aus den Angaben des RKI hervor.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt am Samstag bei 2411, die Zahl der Menschen die an oder mit Covid-19 starben, stieg um 120 auf 10717.

NRW-weit hat Hagen mit 219,9 den höchsten Inzidenzwert, dem gegenüber steht Münster mit dem niedrigsten Wert von 28,5.

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