Düsseldorf

Corona-Zahlen in NRW steigen rasant – diese neue Statistik bereitet jetzt große Sorgen

Allergie oder Coronavirus?

Die Pollensaison geht los – doch in Zeiten von Covid-19 sind selbst Allergiker verunsichert. Plagt einen nur die Allergie oder hat man sich mit dem Coronavirus angesteckt?

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Düsseldorf. Die Corona-Lage in NRW spitzt sich immer weiter zu. Am Dienstag haben die Gesundheitsämter erneut 1211 Neuinfektionen in NRW gezählt.

Um gegen den alarmierenden Trend vorzugehen, wurden die Corona-Regeln erneut verschärft. Eine neue Statistik aus Düsseldorf bereitet den Behörden jetzt zusätzlich große Sorgen, berichtet die „Rheinische Post“.

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Corona in NRW: Beunruhigende Statistik aus Düsseldorf

Die Liste der Hotspots, die den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen erreicht hat, wird immer länger.

  • Köln und Düsseldorf
  • Duisburg und Oberhausen
  • Gelsenkirchen und Herne
  • Hamm und Hagen
  • Unna und Recklinghausen
  • Wuppertal und Leverkusen

Hinzu gesellt sich jetzt noch eine Erkenntnis, die bei der Eindämmung der Pandemie nicht besonders hilfreich ist. So weiß jeder zweite Betroffene aus Düsseldorf nicht, wo er sich das Coronavirus eingefangen haben könnte, berichtet die „Rheinische Post“.

Gesundheitsamt: „Besorgniserregende Situation“

Das Gesundheitsamt spreche diesbezüglich von einer „besorgniserregenden Situation“. Schließlich ist die Nachverfolgung der Infektionsketten eine der effektivsten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Können Betroffene ihre Infektion allerdings nicht nachvollziehen, ist auch die Rückverfolgung der Kontaktpersonen nur schwer zu leisten.

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NRW-Landesregierung mit neuem Corona-Erlass

Kein Wunder also, dass die Corona-Regeln nun erneut verschärft wurden. Mit einem neuen Erlass will die Landesregierung die Maßnahmen in NRW vereinheitlichen.

So gelten mittlerweile einheitliche Regeln in Städten oder Kreisen, in denen die wichtige Neuinfektions-Kennzahl über 35 oder gar 50 steigt. Dazu zählen unter anderem:

  • Sperrstunde in gastronomischen Betrieben
  • Private Feiern in Gaststätten mit maximal 50 Gästen
  • Treffen von maximal fünf Menschen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit

NRW lehnt Beherbergungsverbot ab – Merkel ruft zum Rapport

Das umstrittene Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Hotspots lehnt NRW allerdings weiter ab. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sieht in solchen Verboten „keinen Sinn, weil sie nicht dazu beitragen, die Ansteckungsketten zu verlangsamen“.

Die meisten anderen Bundesländer haben sich darauf geeinigt, dass Menschen aus Corona-Hotspots nur dann in Hotels einchecken dürfen, wenn sie einen Corona-Test vorlegen können, der maximal 48 Stunden alt ist.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am Mittwoch gemeinsam über das richtige Maß weiterer Corona-Beschrönkungen beraten. (ak mit dpa)

 
 

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