Corona in NRW: Nächste Lockerung verkündet! DAS öffnet wieder ++ Gastronome planen irren Protest ++ über 1000 Corona-Tote in NRW

Coronavirus: Diese Festivals und Veranstaltungen fallen aus

Von Bundesliga-Spielen bis Wacken: Im Sommer 2020 gibt es keine großen Veranstaltungen. Wir zeigen im Video auch, was sie mit Tickets tun, die wegen des Coronavirus wertlos werden.

Beschreibung anzeigen

Ab Montag gilt wegen Corona in NRW die Maskenpflicht. Das größte Bundesland ist besonders betroffen von dem Virus: über 30.000 Infizierte und 1000 Tote gibt es ihier.

Von der Normalität ist das Leben wegen Corona in NRW noch weit entfernt. Ministerpräsident Armin Laschet lockert jedoch immer mehr Maßnahmen, die im Kampf gegen Corona in NRW bisher aufrecht erhalten wurden – und weitere Lockerungen sollen folgen.

Corona in NRW: Alle News, Entwicklungen und Zahlen hier

Seit vergangenem Montag haben viele Geschäfte wieder geöffnet, ab Donnerstag sollen manche Schüler wieder zur Schule gehen.

In unserem News-Blog halten wir dich über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

______________________

Alles, was du zu Corona in NRW und Deutschland wissen musst:

>> Alle Entwicklungen zum Coronavirus in Deutschland und weltweit erfährst du HIER.

>> Du hast Verdacht auf Corona? Das solltest du jetzt tun!

>> Was bedeutet das Kontaktverbot für mich? Was ist erlaubt, was verboten?

______________________

Aktuelle Nachrichten zu Corona in NRW im Liveblog

+++ Liveblog hier aktualisieren +++

Dienstag, 28. April

22.20 Uhr: Reisebüros demonstrieren am Mittwoch für Corona-Hilfen

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens wollen Inhaber und Beschäftigte von Reisebüros am Mittwoch für Corona-Hilfen für ihre Branche demonstrieren. „Wir fordern einen Rettungsschirm und wollen eine Absicherung“, sagte eine der Organisatorinnen des bundesweiten Aktionsbündnisses „Wir zeigen Gesicht! Rettet die Reisebüros - rettet die Touristik“ laut einer Mitteilung. Neben der Landeshauptstadt Düsseldorf und Köln sollen auch in Dortmund, Leverkusen, Münster, Paderborn und Hagen Demonstrationen auf zentralen Plätzen stattfinden.

17.40 Uhr: Schul-Öffnungen für mehr Schüler ab 7. Mai

Am 4. Mail werden die Schulen für Abschlussjahrgänge in NRW wieder geöffnet. Um auch den anderen Jahrgängen eine reibungsfreie Rückkehr zu ermöglichen, soll den Schulen eine Vorbereitungszeit eingeräumt werden. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat dazu schon konkrete Pläne, wie sie gegenüber der Wa erklärte: "Das bedeutet, dass nach einer Vorbereitungszeit für die Schulleitungen und Lehrkräfte die Schüler frühestens ab dem 7. Mai in die Schulen kommen." Noch in dieser Woche werde es dazu Abstimmungsgespräche mit betroffenen Akteuren aus dem Bildungsbereich geben.

11.25 Uhr: Toter aus Hochhaus in Grevenbroich identifiziert

Bei dem in einem wegen Corona abgeriegelten Hochhauskomplex in Grevenbroich entdeckten Toten handelt es sich um den 58 Jahre alten Wohnungsinhaber. Von einem Verbrechen gehen die Ermittler nicht aus: Es gebe keine Hinweise auf Fremdverschulden, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen. Die genaue Todesursache war zunächst weiter unklar. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach solle nun entscheiden, ob die Leiche obduziert werde, sagte die Polizeisprecherin.

Inzwischen ist auch klar: fünf der 377 Bewohner des Hochhauses sind an Covid-19 erkrankt. Dabei handelt sich laut „Bild“ um eine alleinstehende Person sowie vier Infizierte aus drei Familien. Ihre Kontaktpersonen werden nun ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Bei allen negativ getesteten Bewohnern wird die Quarantäne aufgehoben. Einige Personen, die sich nicht hatten testen lassen, verbleiben in Quarantäne.

09.00 Uhr: Bis zu 50.000 Insolvenzen erwartet

Düstere Prognose für den deutschen Einzelhandel. Wegen der Corona-Krise erwartet der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, Stefan Genth, bis zu 50.000 Insolvenzen in der Branche. Die Schließung von Geschäften habe bereits zu einem Verlust von rund 30 Milliarden Euro Umsatz geführt, so Genth gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Montag, 27. April

20.30 Uhr: Öffnung der Spielplätze wird geprüft

Werden Spielplätze in NRW bald wieder geöffnet? Das Bundesland prüft nun die Öffnung unter bestimmten Bedingungen wie einer Aufsicht. „Dort, wo es verantwortliche Aufsicht geben kann, befürworte ich, eine Öffnung von Spielplätzen in absehbarer Zeit wieder zu ermöglichen“, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Für eine mögliche Aufsicht, damit die Regeln eingehalten werden, gebe es verschiedene Möglichkeiten: „Das könnten Verwaltungsmitarbeiter aus Bereichen sein, wo vorübergehend weniger Arbeit anfällt, oder auch Ehrenamtliche. Das diskutieren wir mit unseren Ansprechpartnern aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie den Kommunen.“

19.35 Uhr: Leiche in Corona-Hochhaus entdeckt

Am Wochenende mussten 377 Bewohner eines Hochhauses in Grevenbroich zum Corona-Test, weil zwei Familien sich nicht an die Quarantäne gehalten hatten. Am Montag wurde in dem Haus eine Leiche entdeckt. Das berichtet die Bild.

Demnach soll der Rettungsdienst gegen Mittag verständigt worden sein, weil ein Mann hinter der verschlossenen Tür nicht mehr reagiert hatte. Der 58-Jährige wurde anschließend von den Rettungssanitätern tot in der Wohnung aufgefunden. Die Polizei geht nicht von einem Fremdverschulden aus. Ob der Verstorbene mit dem Coronavirus infiziert war, ist bislang unklar.

11.00 Uhr: Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen Uniklinik Essen

Ein Mann aus Essen starb Mitte April an den Folgen des Coronavirus. Zuvor soll er seiner Familie von abenteuerlichen Zuständen im Uniklinikum berichtet haben. „Die laufen hier herum, als gibt es Corona gar nicht“, soll er berichtet haben. Seine Familie erhebt nun schwere Vorwürfe. Hier alle Einzelheiten!

10.06 Uhr: Gymnasium in Dormagen muss nach drei Tagen wieder schließen

Nach nur drei Tagen muss ein Gymnasium in Dormagen wieder schließen. Das berichtet die „Rheinische Post“ und beruft sich auf ein Schreiben der Schule an Eltern, Lehrer und Schüler. Demnach gibt es im Norbert-Gymnasium Knechtsteden in der Familie eines Schülers einen Corona-Fall. Erst am vergangenen Donnerstag hatte das Gymnasium den Betrieb für angehende Abiturienten wieder augenommen. Die Vorbereitung für das Abitur soll nun digital erfolgen.

08.40 Uhr: Heftiger Gegenwind für Laschet

Mächtig Gegenwind für Armin Laschet in der ARD-Talkshow Anne Will. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warf dem NRW-Ministerpräsident vor: „Ich hätte nie die Schulen schon geöffnet, die sind überhaupt nicht vorbereitet.“ Nicht der einzige Vorwurf, den sich Laschet gefallen lassen musste. Hier erfährst alle Infos zur Sendung!

07.00 Uhr. Maske! So nähst du sie, so desinfizierst und wäschst du sie richtig

Ab heute gilt in NRW die Maskenpflicht! Wie du deine Maske selbst nähen kannst, wie du sie richtig desinfizierst und wäschst, liest du hier.

Donnerstag, 23. April

19.01 Uhr: Kirchen in NRW öffnen wieder

Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung werden in NRW ab Mai wieder öffentlich stattfinden. Das kündigte die Landesregierung am Donnerstag nach Gesprächen mit Kirchenvertretern über Schutzkonzepte an. Kirchen und Religionsgemeinschaften hatten in NRW im Zuge der Corona-Krise auf öffentliche Versammlungen verzichtet. Ein Verbot von Gottesdiensten gab es im bevölkerungsreichsten Bundesland nicht.

„Die Freiheit der Religionsausübung ist ein wichtiges Grundrecht unserer Verfassung. Wir sind dankbar für das hohe Maß an Verständnis und Verantwortung von Kirchen und Religionsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen in der Corona-Krise“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet.

18.15 Uhr: Gastronome planen irren Protest

In mehreren NRW-Städten wollen Gastronomen am Freitag mit leeren Stühlen auf ihre Situation aufmerksam machen und auf eine baldige Öffnung der Gastronomie pochen. „Die leeren Stühle stehen symbolisch für die Leere in den Kassen und Betrieben und die große Unsicherheit von Unternehmern und Beschäftigten“, sagte ein Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga NRW.

Aufgestellt werden sollen sie auf zentralen Plätzen in den Städten - etwa auf dem Rathausplatz in Düsseldorf oder in Bielefeld und mehreren anderen Städten.

17.40 Uhr: 20 Infizierte in Hagener Senioren-WG

In einer Senioren-Wohngruppe in Hagen wurden 20 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Ursprung der Infektion dürfte ein Bewohner gewesen sein, der bei einem Krankenhaus-Aufenthalt in Olpe Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte. Ein anschließender Test bei den 17 WG-Bewohnern und 6 Mitarbeitern ergab: Bis auf drei wurden alle infiziert.

16.32 Uhr: Ruhrbahn verteilt Mundschutz-Masken

Die Ruhrbahn verteilt Mundschutz-Masken. Das ÖPNV-Unternehmen in Essen und Mülheim hat anlässlich des Schul-Starts allen Inhabern eines Schocko-Tickets (Schülerticket) postalisch einen Mundschutz zugeschickt.

„Wir sind überzeugt, dass die meisten Eltern ihre Kinder fürsorglich mit einer Community-Maske ausgestattet haben. Für den Fall der Fälle haben wir jedem Kind noch einen Schutz für den einmaligen Gebrauch geschickt. Dieser wurde bei uns im Haus von unseren Mitarbeitern unter Beachtung strengster Hygienevorschriften verpackt“, erklären die Geschäftsführer der Ruhrbahn, Michael Feller und Uwe Bonan.

6.07 Uhr: Todesfälle in NRW knacken traurige Marke von 1000

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Toten nach einer Infektion mit dem Coronavirus auf 1000 seit Beginn der Pandemie gestiegen. 37 neue Todesfälle kamen nach den jüngsten Zahlen von Donnerstag im Vergleich zu denen vom Vortag hinzu. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 82 Jahre, teilte das Landeszentrum für Gesundheit NRW mit. Die Zahl der bestätigen Infektionen stieg auf insgesamt 30 598 Fälle. Innerhalb eines Tages kamen 397 hinzu. Auch die Gruppe der Genesenen wird größer: Mit 587 neuen sind jetzt insgesamt 19 636 Fälle gemeldet, die nach einer Coronavirus-Infektion als genesen gelten, wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte.

15.40 Uhr: 2 Millionen Euro Soforthilfe für notleidende Sportvereine bereits ausgezahlt

Die NRW-Landesregierung hat bislang aus dem Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ zwei Millionen Euro für notleidende Sportvereine während der Coronavirus-Pandemie zur Verfügung gestellt. Dies teilten Staatskanzlei und Landessportbund NRW am Donnerstag mit. Das Land hatte den existenzbedrohten Clubs bis zu zehn Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dabei ist die Höchstsumme auf 50 000 Euro pro Verein begrenzt.

14.55 Uhr: Unweltschützer trotz Corona mit Mahnwache

Die Corona-Krise macht große Kundgebungen unmöglich - aber Umweltschützer wollen im Protest gegen Datteln 4 nicht locker lassen. Am Donnerstag kamen sie zu einer kleinen Mahnwache an das Kohlekraftwerk. Die Teilnehmer trugen Nase-Mund-Masken und Schilder mit Aufschriften wie „Abschalten“ oder „Zukunft statt Kohle“. Das Kraftwerk läuft momentan zeitweise im Probetrieb. Der Energiekonzern Uniper will die Anlage im Sommer endgültig in Betrieb nehmen.

12.27 Uhr: Weitere Lockerungen in NRW geplant

Zusammen mit ihren Kollegen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen will Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) weitere und vor allem einheitliche Lockerungen der Corona-Vorgaben durchsetzen.

Vor allem Gastronomie und Hotels sollten eine Perspektive für die Zeit nach dem 4. Mai bekommen, aber auch im Einzelhandel müsse es weitere Möglichkeiten geben, teilte das Landeswirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Ein Konzept der drei Länder soll bis zur nächsten Runde der Regierungschefs von Bund und Ländern in der kommenden Woche stehen.

11.40 Uhr: Familienminister Stamp lehnt Maskenpflicht für Kita-Kinder ab

NRW-Familienminister Stamp hat der Maskenpflicht für Kinder in Kindertageseinrichtungen eine Absage erteilt. Das Infektionsrisiko drohe beim Tragen von Masken bei Kleinkindern sogar erhöht zu werden, weil Kinder die Masken austauschen könnten, sagte Stamp im Familienausschuss des Landtags.

Ob Betreuer und anderes Kita-Personal einen Mundschutz tragen sollten, liege in der Verantwortung der Träger. Klar ist aber, dass das Distanzgebot in der Kinderbetreuung nicht eingehalten werden könne – deshalb müssten Hygienemaßnahmen konsequent eingehalten werden.

Grundsätzlich ist eine vollständige Kita-Öffnung vorerst ausgeschlossen. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass es „in zwei bis drei Wochen wieder Vollauslastung“ in den Kitas geben werde. „Das wird natürlich nicht passieren.“

11.14 Uhr: Bürgerämter in Ruhrgebietsstadt öffnen wieder

Die Staatsverwaltung in Essen will ab kommender Woche den Betrieb wieder hochfahren. Ab Montag sollen die Bürgerämter – unter bestimmten Gesundheitsauflagen – wieder öffnen, berichtet die „WAZ“.

10.06 Uhr: Polizei warnt vor Corona-Betrugsmaschen

Die Polizei NRW warnt vor verschiedenen Corona-Betrugsmaschen. So kam es am Dienstag zu einem schockierenden Vorfall in Düren: ein Unbekannter mit Mundschutz versuchte, in die Wohnung einer Frau zu gelangen. Als er geklingelt hatte, forderte er Zutritt – angeblich um den Haushalt zu desinfizieren. Sollte er nicht in die Wohnung gelassen werden, drohte er der Frau mit einem Bußgeld.

Die Polizei appelliert: „Lassen Sie sich nicht von Fremden an der Haustür verunsichern.“

7.59 Uhr: Vorerst keine Bußgelder bei Verstoß gegen Maskenpflicht

Bei Verstößen gegen die ab Montag in NRW geltende Maskenpflicht seien vorerst keine konkreten Bußgelder geplant, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Gespräch auf „WDR 2“.

„Die Menschen müssen sich an diese Vorgabe erst Mal gewöhnen können“, so der CDU-Politiker. Wenn sich herausstelle, dass Bußgelder doch notwendig sind, „werden wir eine Gebührenordnung erarbeiten“. Die verhängte Maskenpflicht in NRW sei „der Realität“ geschuldet.

>>>> Hier kannst du nachlesen, was genau du beimTragen des Mundschutzes beachten musst.

7.24 Uhr: Großteil der Bürger befürworten Abiturprüfungen während Corona-Krise

Laut einer Umfrage für die FDP-Landtagsfraktionen befürworten fast 57 Prozent von 2002 repräsentativ befragten Bürger eindeutig oder eher die vorgesehenen Abiturprüfungen unter Schutzmaßnahmen. Nur ein Drittel der Befragten wollen eindeutig oder eher die bisherigen schulischen Leistungen zur Grundlage der Abiturnote machen, berichtet die „WAZ“.

Ab heute sind die Schulen in NRW wieder geöffnet. Das Schulministerium rechnet mit maximal 250.000 Schülern von insgesamt 2,5 Millionen in NRW. Die Grünen hatten noch am Mittwoch versucht, Ministerpräsident Armin Laschet mit einem offenen Brief von einer Verschiebung des Schulstarts zu überzeugen.

6.32 Uhr: Ruhrtriennale abgesagt

Das Bochumer Musiktheater- und Kunstfestival Ruhrtriennale ist für dieses Jahr abgesagt. Sie sollte vom 14. August bis zum 20. September stattfinden.

Wegen des Gesundheitsschutzes für Publikum und aller Beteiligten ist eine Absage „leider unumgänglich“, so NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mittwoch, 22. April

22.15 Uhr: Stadt Hagen zerstreut Zweifel vor Schulwiederbeginn

Die Stadt Hagen hat am Mittwochabend Zweifel zerstreut, dass zum geplanten Schulwiederbeginn nicht genügend Desinfektionsmittel oder Schutzmasken vorhanden seien. Die Bildungsbeigeordnete der Stadt, Margarita Kaufmann: „Wir werden dafür sorgen, dass die Schüler, die ohne eigenen Mund- und Nasenschutz in der Schule erscheinen, mit einer Einmalmaske versorgt werden können. Außerdem wird jede geöffnete Schule seitens der Stadt mit Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die vor dem Betreten der Gebäude zu nutzen sind.“

20.45 Uhr: 1,5 Millionen Euro für Opfer häuslicher Gewalt

NRW wird 1,5 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt ausgeben. Laut Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) geht die Summe an 180 Frauenhäuser und Beratungsstellen. Die Einrichtungen zum Schutz von Frauen hätten durch die Corona-Krise erhebliche finanzielle Engpässe.

Geheim-Code in Apotheken bei Häuslicher Gewalt: So lösen bedrohte Frauen den Notruf aus
Geheim-Code in Apotheken bei Häuslicher Gewalt: So lösen bedrohte Frauen den Notruf aus

19.30 Uhr: Gesundheitsministerium: Stärkerer Anstieg der Neu-Infektionen

Das NRW-Gesundheitsministerium hat einen stärkeren Anstieg der Neu-Infektionen registriert. Die Zahl wuchs um 852 auf 30.185 Fälle. Am Dienstag waren es noch 414 neue Fälle. Auch die Zahl der Toten erhöhte sich. Insgesamt sind in in NRW 963 Menschen an Corona gestorben.

18.30 Uhr: Bochumer Moscheen bleiben auch an Ramadan geschlossen

Die Stadt Bochum hat mitgeteilt, dass trotz vollzogener und möglicherweise bevorstehender Lockerungen auch im Fastenmonat Ramadan (23. April bis 23. Mai) die Moscheen geschlossen bleiben. Auch Personenansammlungen im privaten oder öffentlichen Raum bleiben weiterhin untersagt.

In Bochum wurden insgesamt 420 Bürger positiv auf das Coronavirus getestet, davon sind bereits 309 genesen und 96 aktuell noch infiziert. 15 Menschen sind am Virus gestorben.

17.45 Uhr: Metro öffnet alle Großmärke

Das Großhandelsunternehmen Metro öffnet in NRW alle 18 Märkte. Die Öffnung gilt vorerst bis zum 3. Mai. Bislang war Metro während des Lockdowns nur für Gewerbetreibende zugänglich, jetzt aber auch für normale Kunden. So soll die Versorgungslage im Land verbessert werden. Die Landesregierung hat diesem Plan bereits zugestimmt.

17.10 Uhr: Heftige SPD-Kritik an Landesregierung: „Laschet löst Berliner Flughafen als Satireobjekt ab“

Die SPD-Opposition im Landtag hat die Maskenpflicht als „halbherzig“ und „unzureichend“ kritisiert. Zwar sei die Verpflichtung vernünftig, sie müsse aber auch für öffentliche Gebäude wie Schulen, Gerichte und Rathäuser gelten, so SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty am Mittwoch. Es sei „völlig unverantwortlich“, wenn Schulministerin Yvonne Gebauer eine Maskenpflicht für die Schulen ablehne.

Außerdem hat Kutschaty Ministerpräsident Armin Laschet direkt angegriffen. Der Grund: Laschets Vorstöße zu weiteren Lockerungen. Kutschaty: „Das ist faktenfreies Regieren.“ Man müsse zunächst abwarten, wie die bisherigen Lockerungen wirken würden. Kutschaty: „Er ist kein verantwortungsvoller Teamspieler mehr. Ich mache mir Sorgen um den Ruf des Landes NRW. Laschet löst gerade den Berliner Flughafen als Satireobjekt ab.“

16.40 Uhr: Maskenpflicht in NRW – doch die Bürger stellen sich nur DIESE Frage

In NRW kommt die Maskenpflicht ab Montag, Vorbild ist dabei Jena. Dort gibt es seit über einer Woche keine Neuinfektionen mehr, nachdem dort die Maskenpflicht eingeführt wurde. Doch viele Menschen in NRW stellen sich bezüglich der Maskenpflicht vor allem eine wichtige Frage: Wo bekommen sie eine solche Maske her? >> HIER GEHT ES ZUR GANZEN GESCHICHTE!

15.15 Uhr: Duisburgs OB Link fordert Klarheit von Landesregierung

Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link hat die Maskenpflicht in NRW begrüßt, fordert aber von der Landesregierung mehr Klarheit über die Umsetzung der neuen Regel. Link am Mittwoch: „Grundsätzlich ist die Einführung der Verpflichtung, einen Mund-Nasenschutz zu tragen, die richtige Entscheidung. Wir haben uns die Lockerungen in den letzten Wochen hart und diszipliniert erarbeitet.“

Und weiter: „Allerdings liegt uns nur eine sehr dünne Pressemitteilung des Landes vor, die dringend konkretisiert werden muss. Und das, obwohl das Thema Maskenpflicht bereits seit Tagen und Wochen breit diskutiert wurde. Da die Umsetzung am Ende in den Kommunen stattfinden muss, brauchen wir jetzt schnell verbindliche Anwendungsregelungen.“

13.30 Uhr: Nach Beschluss der Maskenpflicht: Gibt es genügend Masken?

NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) geht davon aus, dass für die Umsetzung der Maskenpflicht in NRW genügend Mund-Nase-Bedeckungen verfügbar sind. Es gehe um sogenannte Alltags- oder Communitymasken, sagte Scharrenbach.

Nordrhein-Westfalen führt wie die meisten anderen Länder eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Vom kommenden Montag an ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend. Entscheidend für das Tragen der Maske sei der Mindestabstand von 1,5 Metern, sagte Scharrenbach. Werde dieser unterschritten, dann müsse eine Bedeckung getragen werden.

12.05 Uhr: Jetzt also doch! Maskenpflicht in NRW beschlossen

Auch Nordrhein-Westfalen führt eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Vom kommenden Montag an sei das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit.

Armin Laschet dazu: „Die Rückkehr in eine verantwortungsvolle Normalität bleibt eng verbunden mit einem konsequent verfolgten Schutz der Gesundheit. Wir brauchen möglichst ähnliche Regelungen in allen deutschen Ländern.“

Und weiter: „Das Wichtigste bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln. Nach Experten-Auffassung kann auch das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden. Die Maskenpflicht in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens kann dabei sinnvoll unterstützen.“

11.32 Uhr: Unterricht in gewohnter Form wird es nicht geben

NRWs Schulministerin Yvonne Gebauer hat die schrittweise Öffnung der Schulen schon ab diesem Donnerstag verteidigt. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs sei „möglich und erlaubt“, sagte Gebauer am Mittwoch im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags.

„Mit dem morgigen Unterrichtsbeginn wollen wir auch ein Signal geben in Richtung Normalität“, betonte die FDP-Politikerin. „Unterricht in gewohnter Form, wie es ihn bis zum 13. März gegeben hat, werden wir in dieser Form bis Ende des Schuljahres so nicht durchführen können.“ Ziel sei es aber, allen Schülern bis dahin wenigstens eine teilweise Rückkehr zu ermöglichen.

9.36 Uhr: Laschet will noch deutlich mehr Lockerungen

Die Diskussion über weitere Lockerungen der Corona-Abwehrmaßnahmen geht auch nach den Appellen von Kanzlerin Angela Merkel und von Virologen unvermindert weiter. NRWs Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) strebt im Mai weitere Lockerungen an: Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen am 30. April darauf einigen, sagte Laschet der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch).

Zwar wisse man dann noch nicht, wie sich bisherige Lockerungen auswirkten und ob die Maßnahmen nicht doch wieder verschärft anstatt gelockert werden müssten. Virologen warnen sogar davor, noch mehr Maßnahmen herunterzufahren. „Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss“, sagte Laschet.

8.43 Uhr: Schulministerin NRW muss Schulöffnungen erklären

Knapp sechs Wochen nach der Schließung von Kitas und Schulen wegen der Corona-Infektionen werden die Schulen am Donnerstag für Prüflinge wieder öffnen. Am heutigen Mittwoch (10 Uhr) soll Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) im Fachausschuss des Landtags erklären, wie gut die Bildungsstätten darauf vorbereitet sind.

SPD, Grüne, Bildungsgewerkschaften und Schülervertreter haben erhebliche Zweifel, dass die Schulen ausreichend gerüstet sind. Sie sehen Defizite bei den nötigen Hygiene-Voraussetzungen, Räumlichkeiten und Personalkapazitäten. Schüler befürchten zudem Gesundheitsrisiken für sich und ihre Familien.

7.48 Uhr: Polizei hat massive Bedenken wegen Bundesliga-Fortsetzung

Ab Mai soll die Bundesliga weitergeführt werden, allerdings ohne Fans als Geisterspiel. Doch die Polizei hat trotzdem massive Bedenken. Denn: „Auch ohne Seuche ist Fußball sehr personalintensiv für die Polizei“, sagt Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei. Es bestehe die Gefahr, dass Fans sich trotz eines Kontaktverbots vor den Stadien versammeln, um ihre Mannschaften zu unterstützen.

Auch Erich Rettinghaus, NRW-Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, hält Spiele ohne Zuschauer für problematisch. „Derartige Veranstaltungen, welche auch mit gebündelten Anreisen von Fangruppen einhergehen, würden uns schon vor personelle Herausforderungen stellen.“

7 Uhr: Kitas sollen schnellstmöglich wieder eröffnen

Der NRW- Familienminister Joachim Stamp (FDP) strebt eine baldige Öffnung von Kitas und Tagespflegeeinrichtungen an. „Unter entsprechenden hygienischen Voraussetzungen wollen wir die frühkindliche Bildung vor der Sommerpause für die Kinder in NRW ermöglichen“, sagte Stamp der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Die Chance auf frühkindliche Bildung und soziale Kontakte sei für die Kinder von elementarer Bedeutung. „Wir möchten daher in behutsamen Stufen weitere Öffnungen in der Kindertagesbetreuung erreichen“, sagte Stamp. Kurz vor der Aufnahme des Schulbetriebs am Donnerstag in NRW hält derweil die teils massive Kritik an der Landesregierung an.

Noch immer gebe es offene Fragen, die viele Menschen verunsicherten. Vor allem für Eltern, die zur Risikogruppe gehören und deren Kinder nun wieder zur Schule gehen, könnte diese Maßnahme gefährlich werden.

6.30 Uhr: Das sind die aktuellen Zahlen in NRW

In NRW sind bisher fast 900 Menschen (Stand Mittwochmorgen) an dem Coronavirus gestorben. Knapp 30.000 Infizierte gibt es, aber auch mehr als 18.000 Menschen sind wieder gesund.

Dienstag, 21. April

21.45 Uhr: Dutzende Erkrankte in Uniklinik Essen

An der Uniklinik in Essen sind 38 Menschen am Coronavirus erkrankt. Wie das Krankenhaus mitteilt, haben sich 15 Patienten sowie 23 Mitarbeiter in der Klinik für Strahlentherapie infiziert.

Die Patienten wurden in häusliche Quarantäne entlassen oder in der Covid-19-Station des Klinikums versorgt. Einer der Patienten (76) verstarb am Montag. Der Franzose wurde mit schweren Vorerkrankungen Ende März aus Metz eingeflogen.

Auch die Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Manche konnten nach einer anschließenden Negativ-Testung wieder am Klinikum arbeiten.

„Das Infektionsgeschehen mit einem biphasischen Ausbruch in der Strahlenklinik verdeutlicht die immer gegenwärtige Gefahr der Mitarbeiter- aber auch Patienteninfektion innerhalb eines Krankenhauses. Im konkreten Fall kam einerseits ein Patient ohne Infekt-Zeichen zur stationären Behandlung, der nur deshalb abgestrichen wurde, weil ein Nachbarpatient respiratorische Symptome gezeigt hatte, der letztendlich jedoch negativ war. Davon unabhängig und ohne Kontakt zum genannten Patienten entwickelte eine im anderen Bereich tätige Mitarbeiterin COVID-19-Symptome während ihrer beruflichen Tätigkeit. In der Folge hierzu kam es zu Erkrankungen und Positivtestungen in der Mitarbeiterschaft, wahrscheinlich ergänzt um wenigstens eine weitere, von außen eingebrachte Infektion. Die vollzogenen Analysen verdeutlichen die Komplexität und das immer vorhandene Risiko der Keim-Einschleppung in sensible Bereiche des Gesundheitswesens, vor allem dann, wenn asymptomatische COVID-19-positive Personen involviert sind“, so Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Essen.

21.28 Uhr: Ist das die teuerste Klopapier-Rolle der Welt?

Jaja, es ist rar und somit in diesen schwierigen Zeiten auch Gold wert. Aber gleich soooo viel? In Essen hat die wohl teuerste Klopapierrolle den Besitzer gewechselt. Ganze 5000 Euro legte der Käufer dafür auf den Tisch. Warum? Das liest du hier >>>

20.25 Uhr: Armin Laschet (CDU) kündigt weitere große Lockerungen an

Nicht nur Geschäfte und Kirchen sollen wieder geöffnet werden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht jetzt noch einen Schritt weiter. Der CDU-Politiker strebt im Mai weitere Lockerungen in der Corona-Krise an.

Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen am 30. April darauf einigen, sagte Laschet der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Zwar wisse man dann noch nicht, wie die bereits beschlossenen Lockerungen sich auswirkten. „Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss“, sagte Laschet der Zeitung.

Der Ministerpräsident nannte Sportangebote für Jugendliche. „Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shopping-Malls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache“, sagte er. Weitere Öffnungen müssten auch Kindertagesstätten, Spielplätze und Schulen betreffen. Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten sei.

19.53 Uhr: Fast 30.000 Infizierte in NRW

In NRW ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen am Dienstag auf 29.349 seit Beginn der Pandemie gestiegen. Im Vergleich zum Vortag kamen 414 neue bestätigte Fälle hinzu, so das NRW-Gesundheitsministerium. Die Zahl der Toten stieg um 38.

Seit Beginn der Pandemie starben im bevölkerungsreichsten Bundesland 895 Menschen, die zuvor mit dem Coronavirus infiziert waren. Innerhalb eines Tages haben sich 355 Menschen als Genesen gemeldet, insgesamt stieg die Zahl der Gesundeten auf 18 589 im Bundesland mit seinen 17,9 Millionen Einwohnern.

17.39 Uhr: Ikea öffnet am Mittwoch in NRW - in Essen schon am Dienstag

Die Möbelkette Ikea will ab Mittwoch ihre Filialen in NRW öffnen. Für die Wiedereröffnung habe man ein umfassendes Sicherheits-und Hygienekonzept entwickelt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Andere Möbelhäuser in NRW hatten am Montag schon auf. Die schwedische Kette betreibt im bevölkerungsreichsten Bundesland elf Filialen. Eine Ausnahme gab es in Essen: Hier öffnete die Möbelkette schon am Dienstag ihre Pforten.

Zwar ist die Fläche der Möbelhäuser bei Ikea eigenen Angaben zufolge teilweise rund 30 mal so groß wie die 800 Quadratmeter, auf denen die Wiedereröffnung erlaubt wurde. Mit einer Sondererlaubnis für Möbelhäuser und Babyfachmärkte beschreitet NRW jedoch einen eigenen Weg, der deutlich über die Vorgaben des Bundes hinausgeht. Hier mehr dazu lesen: DIESE Lockerungen gelten NUR in Nordrhein-Westfalen >>>

15.05 Uhr: Verunsicherung über Kontaktverbot? Das droht dir bei einem Verstoß

Auch wenn die Kontaktsperre schon etwas länger gilt, sind dennoch viele Menschen in NRW unsicher, was erlaubt ist und was nicht. Aus diesem Grund hat die Polizei in Hamm noch einmal eine Darstellung zur Veranschaulichung veröffentlicht. Hier siehst du noch einmal zusammengefasst, welches Bußgeld dir droht, wenn du dich nicht daran hältst:

14.15 Uhr: NRW-Städte stellen Mundschutz-Ultimatum

Immer mehr Bundesländer verordnen eine Mundschutz-Pflicht – die NRW-Regierung setzt aber weiter auf Freiwilligkeit. Das stinkt immer mehr Städten in Nordrhein-Westfalen gewaltig, sie wollen eine einheitliche Regelung.

Deshalb stellen mehrere Städte nun ein Ultimatum an die Landesregierung. Duisburgs OB Sören Link erklärt deutlich, er wünsche sich „eine einheitliche Regelung der Landesregierung. Sollte diese nicht in Kürze vorliegen, bereiten wir kurzfristig eine entsprechende Allgemeinverfügung zum Tragen eines geeigneten Mund- und Nasenschutzes vor.“

Bochum und weitere NRW-Städte lassen ähnliches verlauten, Münster und Dorsten haben in einigen Alltags-Bereichen bereits eine Mundschutz-Pflicht eingeführt.

10.30 Uhr: Laschet stellt weitere Lockerungen in Aussicht

Armin Laschet hat weitere Corona-Lockerungen angekündigt. In einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“ stellte der NRW-Ministerpräsident klar: „Wenn man Läden wieder öffnet, darf man auch in Kirchen beten.“

Am Montag wurde die NRW-Landesregierung erneut von Kanzlerin Merkel scharf für ihre Alleingänge bei der Öffnung von Geschäften kritisiert. Doch Laschet sagt, es sei ein „massiver Grundrechtseingriff, dass Religionen sich nicht mehr in Synagogen, in Kirchen zum Gebet treffen dürfen“.

7.00 Uhr: Risikogruppe groß: Schulleiter rechnen mit Lehrer-Engpässen in NRW

Weil viele Lehrer in NRW zur Corona-Risikogruppe zählen, zeichnet sich nach Ansicht der Schulleiter ein Personal-Engpass bei der Wiedereröffnung mancher Schulen ab. „Wir haben erste Hinweise, dass die Anzahl der Lehrer an manchen Schulen nicht ausreicht, weil zu viele den Risikogruppen angehören“, sagte Harald Willert, Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung (SLV) NRW, der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

In manchen Kollegien gehörten 50 oder gar 80 Prozent der Lehrer der Risikogruppe an. Dazu zählen Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz- und Lungenleiden sowie alle über 60-Jährigen. Sie sollen in der Corona-Krise vom Unterrichten befreit sein.

>> Mehr Blogeinträge laden <<

________________________

Benötigst du in dieser außergewöhnlichen Zeit Unterstützung? Dann schreibe eine Mail an wirhelfen@derwesten.de oder schaue in unserer Facebook-Gruppe zum Thema Coronavirus im Ruhrgebiet vorbei:

________________________

(red/dpa)

 
 

EURE FAVORITEN