Corona in NRW: Vize-Ministerpräsident will an DIESEM Tag alle Maßnahmen beenden – „Tag der Freiheit“

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Am Wochende sind auch in NRW die Corona-Infektionszahlen weiter angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 11,8 angestiegen und liegt damit leicht über den bundesweiten Schnitt.

Trotz der Sorge vor der Delta-Variante und einer neuen Coronavirus-Welle pochen Teile der NRW-Landesregierung auf die Aufhebung aller Maßnahmen.

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Corona in NRW (Stand 18. Juli 2021):

  • 7-Tage-Inzidenz: 11,8
  • Neue Covid-19-Fälle: 436
  • Todesfälle insgesamt: 17.243

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News-Blog: Corona in NRW

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18. Juli 2021

21.05 Uhr: Vize-Ministerpräsident will an DIESEM Tag alle Maßnahmen beenden – „Tag der Freiheit“

Der nordrhein-westfälische Vize-Ministerpräsident und Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat vorgeschlagen, nach dem Beispiel Englands einen „Tag der Freiheit“ auszurufen, an dem die meisten Corona-Beschränkungen fallen.

„In den nächsten acht Wochen haben alle Erwachsenen ein Impfangebot erhalten“, sagte Stamp der „Bild am Sonntag“. Bei Kindern gebe es nahezu nur harmlose Verläufe. „Daher könnte der Tag der Deutschen Einheit, der 3. Oktober, dieses Jahr auch 'Tag der Freiheit und Eigenverantwortung' werden: Alle Beschränkungen werden aufgehoben, alle sind für sich selbst verantwortlich.“

Bis dahin sollten alle Veranstaltungen mit vielen Menschen nur noch Geimpften und Genesenen offenstehen, forderte der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Beispiele nannte er: „Bundesliga-Auftakt, Zutritt nur mit Nachweis, dass man geimpft oder genesen ist. Das könnte genauso gelten für Festivals, Konzerte, die Dorf-Kirmes oder Schützenfeste.“

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Kinder und Jugendliche dürften nach den Ferien nicht mehr in ihren Kontakten beschränkt werden, forderte Stamp: „Die permanente Angstmacherei schadet unseren Kindern mittlerweile mehr als die Pandemie.“