Castrop-Rauxel

Castrop-Rauxel: Frau teilt kryptische Nachricht in Gruppe – und alle rätseln, was es bedeuten soll

Castrop: Die Frau veröffentlicht eine kryptische Nachricht und alle keiner kann sie lesen. (Symbolbild)
Castrop: Die Frau veröffentlicht eine kryptische Nachricht und alle keiner kann sie lesen. (Symbolbild)
Foto: imago images / agefotostock

Castrop-Rauxel. Eine Frau aus Castrop-Rauxel hat in einer Facebook-Gruppe nach der Bedeutung einer kryptischen Nachricht gefragt. Und plötzlich steht das Netz vor einem Rätsel.

Selbst ihr Hinweis hilft nicht weiter.

Castrop-Rauxel: Facebook-Nutzer mit ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen

Die Frau bittet die Facebook-Nutzer um Hilfe und fragt: „Kann das eventuell jemand für meine Freundin entziffern?“ Auf dem Ausschnitt eines Dokuments ist mit Handschrift ein langes Wort geschrieben, das in der Tat sehr schwer lesbar ist. Dazu weist die Frau darauf hin, dass es sich bei der kryptischen Nachricht um eine Berufsbezeichnung handeln soll.

Und so rätselt das Netz. Facebook-Nutzer kommentieren zum Beispiel:

  • „Der erste Teil könnte "Miet...." lauten. Bin aber nicht sicher.“
  • „Vielleicht was mit Wirtshaus.“
  • „Mietspiegel heißt das.“
  • „Ich lese da 'Mietsteinwohner'. Der Sinn erschließt sich mir aber nicht. Ein größerer Textausschnitt könnte helfen.“

Mehrere Facebook-Nutzer schreiben aber auch:

  • „Altdeutsche Schrift.... konnte ich mal.“
  • „Sieht nach Sütterlin aus. Das ist wohl eher was für die ganz alte Generation, sofern diese bei Facebook vertreten ist. Ich bin da raus.“

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Zweiter Hinweis bringt immer noch keine Gewissheit

Dann sagt die Frau, dass sie einen etwas größeren Textabschnitt von ihrer Freundin bekommen hat. Auf diesem ist in altdeutscher Sprache geschrieben: „Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt,“ dann folgt die handegeschriebene kryptische Nachricht.

Diese endet mit dem Wort „Wilhelm“. Was davor steht, bleibt ein Rätsel. Facebook-Nutzer rätseln weiter:

  • „Das wird ein Nachname und ein Vorname sein.“
  • „Der mittlere Teil sieht nach schwimmer aus.“
  • „Kunstschwimmer könnte das heißen?!“
  • „Der Meistseinhofer Wilhelm oder ähnlich.“
  • „Müllwagenfahrer Wilhelm denke ich.“
  • „Der Wirtschaftsinhaber Wilhelm.“

Gegenüber DER WESTEN erklärt die Frau, dass es sich um eine Geburtsurkunde des Standesamtes vom 10. August 1881 handelt. Was nun aber tatsächlich auf dem Dokument steht, wisse sie nicht.

Leiterin des Stadtarchivs lüftet Rätsel

Deshalb bringt die Leiterin des Stadtarchivs Essen, Dr. Claudia Kauertz, Licht ins Dunkel. Sie erklärt auf Anfrage von DER WESTEN, dass die kryptische Nachricht für „der Miethseinwohner Wilhelm“ stehe. Dies bedeutete im 19. Jahrhundert nichts anderes als Mieter.

 
 

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