Braunkohle-Gegner ketten sich an Kraftwerkstor

Aktivisten gegen Braunkohle-Verstromung. Am Kraftwerk Niederaußem gab es jetzt eine Blockade-Aktion. Das Foto ist ein Archivbild.
Aktivisten gegen Braunkohle-Verstromung. Am Kraftwerk Niederaußem gab es jetzt eine Blockade-Aktion. Das Foto ist ein Archivbild.
Foto: Achiv/dpa
Mit einer Blockade-Aktion haben Umweltschützer vor dem Braunkohle-Kraftwerk Niederaußem protestiert. Einige der Aktivisten ketteten sich an ein Tor.

Bergheim. Braunkohlegegner haben am Samstag die Zufahrt zu einem Kraftwerk im rheinischen Revier blockiert. Sechs Personen hätten sich an einem Tor zum Kraftwerk Niederaußem (Rhein-Erft-Kreis) festgekettet, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Sie seien von Spezialisten einer technischen Einheit vom Tor gelöst und vorläufig festgenommen worden.

Die Protestaktion habe etwa sechs Stunden gedauert, hieß es bei der Polizei. Der Kraftwerksbetreiber RWE habe mitgeteilt, dass die Stromerzeugung nicht gestört worden sei.

Die Braunkohlegegner teilten am Sonntag mit, dass alle Festgenommenen wieder auf freiem Fuß seien. Die Aktion richtete sich gegen den Abbau und die sogenannte Verstromung der als besonders klimaschädlich geltenden Braunkohle. Ohne einen Ausstieg aus der Kohle könne ein ernst gemeinter Klimaschutz nicht gelingen, sagte eine Sprecherin. Solche Aktionen seien notwendig, weil von der Klimakonferenz in Paris keine verbindlichen Zusagen für die erforderliche Reduktion der CO2-Emissionen zu erwarten sei. (dpa)

 
 

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