Brandanschlag auf türkischen Kiosk bei Mönchengladbach

In Mönchengladbach hat es einen Molotow-Anschlag auf den Kiosk einer türkischstämmigen Frau gegeben.
In Mönchengladbach hat es einen Molotow-Anschlag auf den Kiosk einer türkischstämmigen Frau gegeben.
Foto: Andreas Bartel / WAZ FotoPool
In Hückelhoven hat es am Montagabend einen Brandanschlag auf einen Kiosk einer türkischstämmigen Familie gegeben. Die Polizei nahm kurz darauf einen 22-jährigen Tatverdächtigen fest. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Hintergrund und Motiv der Tat sind noch unklar.

Mönchengladbach. Auf den Kiosk einer türkischstämmigen Frau in der Nähe von Mönchengladbach ist ein Brandanschlag verübt worden. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt einen 22-Jährigen, am späten Montagabend in Hückelhoven im Kreis Heinsberg einen Brandsatz gegen das Schaufenster des Kiosks geworfen zu haben. Die äußere Scheibe sei zerborsten, die Flüssigkeit sofort in Brand geraten. Jedoch hielt die innere Scheibe dem Wurf stand und die Flammen gerieten nicht ins Innere des Ladens.

Der Verdächtige wurde nach Zeugenhinweisen kurze Zeit später von Polizisten festgenommen. Über seinen Hintergrund und ein Motiv machten die Ermittler noch keine Angaben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach sagte am Montagmittag, es werde geprüft, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen. (dpa)