Bottrop

In Bottrop und Gladbeck: Zeuge meldet der Polizei hunderte Meter lange Ölspur - doch es ist etwas ganz anderes

Auf der Frentroper Straße in Gladbeck ist eine Chemikalie ausgelaufen. (Symbolbild)
Auf der Frentroper Straße in Gladbeck ist eine Chemikalie ausgelaufen. (Symbolbild)
Foto: Franz Meinert / Funke Foto Services

Bottrop. Ungewöhnlicher Zwischenfall an der Stadtgrenze zwischen Bottrop und Gladbeck. Am Freitagabend kurz vor Mitternacht meldete ein Zeuge der Polizei eine Ölspur. Er schickte den Beamten sogar ein Beweisfoto, woraufhin diese direkt ausrückten.

Doch als sie die angebliche Ölspur untersuchten, entdeckten die Polizisten, dass es sich dabei in Wirklichkeit um eine Chemikalie handelte. Das Harzgebinde war auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf der Straße verteilt.

Chemikalie in Bottrop und Gladbeck verloren

Die Beamten folgten der Spur und ermittelten, dass ein niederländischer Lkw die Flüssigkeit verloren hatte. Auf folgenden Straßen lief die Chemikalie aus:

  • Frentroper Straße
  • Arenbergstraße
  • Rottstraße

Laut Polizei sind möglicherweise auch weitere Straßen in der Gegend betroffen. Für die Bevölkerung bestehe aber keine Gefahr. Das Harzgebinde ist im flüssigen Zustand höchstens gefährlich, wenn Menschen in direkten Kontakt mit der Chemikalie kommen oder es aus unmittelbarer Nähe einatmen.

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Harzgebinde lässt sich nur schwer entfernen

„Mittlerweile ist das Harzgebinde aber ausgehärtet und somit völlig ungefährlich“, so ein Sprecher der Polizei gegenüber DER WESTEN.

Allerdings ist die Chemikalie im extrem widerstandsfähig und kaum zu entfernen. Ein Reinigungsversuch in der Nacht brachte keinen Erfolg, die Chemikalie klebt immer noch auf der Straße.

Möglicherweise sind in der Nacht noch Autos durch die Chemikalie gefahren. Wer davon betroffen ist, soll sich zur Erfassung des Schadens bei der Polizei melden. (fel)