Bottrop

Rewe-Filiale in Bottrop evakuiert: Task Force der Feuerwehr gibt Entwarnung

Spezialkräfte der Feuerwehr suchten im Supermarkt nach der Ursache der Atemwegsbeschwerden.
Spezialkräfte der Feuerwehr suchten im Supermarkt nach der Ursache der Atemwegsbeschwerden.
Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS

Bottrop. Der Rewe-Supermarkt an der Schulze-Delitzsch-Straße in Bottrop wurde am Montagmorgen gegen 9.20 Uhr geräumt. Eine 31-jährige Kundin klagte über Atemnot. Die Rettungskräfte trafen sie vor dem Supermarkt an. Weitere Personen meldeten sich anschließend mit Atemwegsreizungen.

Der Umweltzug der Feuerwehr Bottrop rückte aus, um mögliche Schadstoffe zu messen.

Rewe in Bottrop: Kundin muss ins Krankenhaus gebracht werden

Polizeibeamte waren nicht vor Ort, da bislang noch kein Hinweis einer Straftat vorläge, teilte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von DER WESTEN mit.

Eine Person wurde mit Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere wurden vor Ort vom Notarzt untersucht. Dieser stellte aber keine Verletzungen fest.

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Feuerwehr konnte keinen seltsamen Geruch feststellen

Als die Feuerwehr eintraf, konnten die Rettungskräfte allerdings keinen üblen Geruch feststellen.

Die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Dortmund kam hinzu. Hierbei handelt es sich um eine Spezialeinheit zur Identifikation von chemischen Stoffen. Die ATF entnahm Luftproben, die anschließend in speziellen Messgeräten analysiert werden. Hierbei konnte kein Gefahrstoff in der Umgebungsluft festgestellt werden.

Sollte ein Gefahrstoff an den Atembeschwerden Schuld gewesen sein, hatte sich dieser bereits wieder verflüchtigt. Der Einsatz war somit gegen 14 Uhr beendet. (mb/js)

 
 

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