Bottrop

Unfall mit Schwerverletzten in Bottrop: Gaffer greifen Rettungskräfte an – Polizei muss mit 13 Streifenwagen anrücken

Gaffer haben Rettungskräfte und Polizisten behindert und beleidigt. (Symbolbild)
Gaffer haben Rettungskräfte und Polizisten behindert und beleidigt. (Symbolbild)
Foto: imago/Jochen Tack

Bottrop. In Bottrop musste ein Großaufgebot von Streifenwagen der Polizei anrücken. Auslöser dafür waren mindestens 50 Gaffer, die nach einem Unfall mit Schwerverletzten die Retter behinderten. Unter den Gaffern waren auch Familienangehörige der Verletzten.

Schwerer Unfall in Bottrop mit drei Schwerverletzten

In der Nacht zu Sonntag gegen ein Uhr früh hat es auf der Prosperstraße einen schweren Unfall zwischen zwei Autos gegeben. Dabei wurden drei Insassen des einen Autos schwerverletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

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Als der Rettungsdienst und die Feuerwehr an der Unfallstelle ankamen, waren bereits rund 50 Gaffer vor Ort. Sie sollen die Retter „massiv angegangen und bis aufs Blut beleidigt haben“. Teilweise wurden die Beamten auch tätlich angegangen, es hat Stöße vor die Brust gegeben, bestätigt die Polizei Recklinghausen.

Gaffer haben Polizei und Rettungsdienst beleidigt

Auch die Kollegen von der Polizei seien angegangen worden. Damit der Rettungsdienst überhaupt an die verletzten Personen kommen konnte, musste die Polizei 13 Streifenwagen zur Verstärkung rufen.

Gegen die Gaffer wird nun wegen eines Tumultdelikts ermittelt, heißt es von der Polizei.

Unfallursache ist noch unklar

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch unklar. Auch warum Familienangehörige unter den Gaffern die Arbeit des Rettungsdienstes behinderten, ist bisher unklar. (fb)

 
 

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