Hund in heißem Auto trotz Hitze zurückgelassen: Polizei muss eingreifen

In Borken (Münsterland) hat eine Frau ihren Hund alleine im Auto zurückgelassen.
In Borken (Münsterland) hat eine Frau ihren Hund alleine im Auto zurückgelassen.
Foto: dpa/Symbolbild

Borken. In Borken (Münsterland) musste die Polizei einen Hund aus einem heißen Auto befreien. Zeugen hatten am Montagmorgen beobachtet, dass das Tier in dem Auto allein war. Die Besitzerin (23) hatte das Tier dort zurückgelassen.

Passanten versuchten, die 23-Jährige zu finden. Doch die Suche in den umliegenden Geschäften brachte ebenso keinen Erfolg, wie der Ausruf in einem Supermarkt.

Borken: Hund wirkte apathisch

Als die Polizei eintraf, wirkte der Hund, ein Chihuahua, schon sehr apathisch. Die Beamten entschlossen sich deshalb, die Scheibe des Autos direkt einzuschlagen, um den Hund zu befreien. Anschließend öffneten sie die Türen, lüfteten das Auto und versorgten den Hund mit Wasser.

Die Besitzerin des Hundes kehrte erst nach einer Stunde zu ihrem Auto zurück. Gegen sie wird nun wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Polizei mit ausdrücklicher Warnung

Die Polizei warnt nach dem Vorfall noch einmal ausdrücklich davor, Kinder oder Tiere allein in Autos zurückzulassen: „Das Innere eines Wagens heizt sich in der Hitze derartig auf, dass in wenigen Minuten eine lebensbedrohliche Situation entstehen kann.“

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Erst Mitte Juli musste die Essener Polizei ein kleines Kind aus einem Auto befreien. Ein 25-Jähriger entdeckte das Kind damals am Gänsemarkt. Das Auto in dem das Kind saß, war verschlossen.

Die herbeigerufene Polizei konnte das Fernster des Autos einen Spalt breit öffnen und musste dann mit Gewalt die Tür knacken. Das elf Monate alte Kind saß auf einem Kindersitz auf der Rückbank. Der Einsatz dauerte laut Polizei über eine halbe Stunde, die Eltern des Kindes tauchten in dieser Zeit nicht auf. (fel)

 
 

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