NRW: Erfolgreiche Sex-Klage! Dank IHR ist Prostitution wieder erlaubt

NRW: Zuzanna Hahn kippte mit ihrer Klage das Prostitutionsverbot in NRW.
NRW: Zuzanna Hahn kippte mit ihrer Klage das Prostitutionsverbot in NRW.
Foto: privat / Privat

Köln/Bonn. Die käufliche Liebe in NRW ist wieder erlaubt – DIESER Frau sei Dank.

Dabei wollte Zuzanna Hahn nur ihre Erotik-Massagesalons in Bonn und Brühl (NRW) retten. Doch ihre Klage hat weitreichende Konsequenzen. Am Dienstag entschieden die Richter des Oberverwaltungsgericht Münster, dass Prostitution wieder erlaubt ist. Das Verbot von sexuellen Dienstleistungen in der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW wurde damit gekippt.

Allergie oder Coronavirus?
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NRW: Prostitution wieder erlaubt – Tantrastudio-Betreiberin sei Dank

„Mit diesem Ausmaß hatte ich nicht gerechnet“, sagt die Betreiberin des Tantramassage-Studios „Ruhepunkt“. Acht Wochen habe sie gekämpft, dass ihr Betrieb wieder ihre erotischen Dienstleistungen anbieten dürfe. „Wir sind von Gericht zu Gericht verwiesen worden, keiner wollte sich um uns kümmern.“ Doch Hahn blieb gemeinsam mit ihrem Anwalt Jochen Jüngst dran – und die Richter des Oberverwaltungsgerichts in Münster gaben ihr in letzter Instanz Recht.

Während Bordelle seit dem Corona-Ausbruch komplett schließen mussten, durften Hahns Tantramassage-Studios in Bonn und Köln Ende Mai zumindest wieder mit Einschränkungen öffnen. Aber: Einzig reine Wellness-Massagen nicht-erotischer Natur durften seither angeboten werden.

Sexuelle Dienstleistungen wie Body-to-Body-Massagen blieben verboten. Zum Unverständnis der Betreiberin: „Ich sehe nicht ein, dass wir gleichgestellt werden mit anderen Betrieben wie Bordellen. Da gibt es große Unterschiede. Ich bin froh, dass die Richter diese Unterschiede erkannt haben“, sagt sie.

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Das ist das Coronavirus:

  • ist SARS-CoV-2 (Abkürzung für englisch: severe acute respiratory syndrome coronavirus 2)
  • gehört zur Familie der Coronaviren, eine Infektion kann neue Atemwegserkrankung Covid-19 verursachen
  • erstmals 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan entdeckt
  • wurde von der WHO am 30. Januar 2020 als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ und am 11. März 2020 als Pandemie eingestuft
  • Infektion erfolgt in der Regel über Tröpfcheninfektion und Aerosole

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Probleme mit Corona-Nachverfolgung: „Absoluter Quatsch“

Bei Tantramassagen ginge es vorwiegend darum, den Gästen Liebe, Wärme und Menschlichkeit zu schenken, sagt Hahn. Laufkundschaft gebe es bei ihnen nicht, da alle Kunden vorher Termine vereinbaren müssten. Die meisten Kunden seien ohnehin Stammkunden.

Auch die Nachverfolgung sei kein Problem. „Die Gäste lassen die Daten da, sie kommen in einen Briefumschlag und dann in einen Briefkasten“, erklärt sie. „Die Argumentation vieler Behörden, dass keine Nachverfolgung möglich sei, ist absoluter Quatsch.“

Für Hahn und die Tantramassagesalons hat die erfolgreiche Klage nur geringe Konsequenzen. Die einzige Änderung: „Unsere Damen dürfen jetzt den Massage-Kittel wieder ausziehen.“ Erotische Tantra-Massagen sind wieder erlaubt. Die Mundschutzmasken bleiben natürlich an. Aber daran, so sagt Hahn, habe sich hier ohnehin längst jeder gewöhnt. „Auch Desinfektionsmittel gehören durch das Prostitutionsschutzgesetz sowieso seit Jahren schon zur Ausstattung, da hat die Coronaschutzverordnung nicht viel geändert“, sagt sie.

Pascha in Köln meldet Insolvenz an

Für Bordelle hat die Entscheidung da schon weitreichendere Folgen. Sie dürfen nach Monaten im Lockdown überhaupt erst wieder öffnen. „Ich freue mich für alle Betreiber, die ihre Geschäfte nun retten können. Doch viele haben es auch nicht geschafft“, weiß sie aus Gesprächen mit anderen Betreibern.

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Bestes Beispiel: Europas größtes Bordell, das „Pascha“ in Köln, musste Insolvenz anmelden. >> hier mehr lesen

 
 

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