Bottrop

Nach Bombendrohung im Movie Park in Bottrop: Polizei nimmt Essener (19) fest – das war sein Motiv

Die Polizei riegelte den Movie Park bei Bottrop-Kirchhellen nach der Bombendrohung ab.
Die Polizei riegelte den Movie Park bei Bottrop-Kirchhellen nach der Bombendrohung ab.
Foto: Justin Brosch

Bottrop. Ein Anruf hat am 26. Oktober einen Großeinsatz der Polizei im Movie Park ausgelöst. Der anonymer Anrufer warnte vor einer Bombe im Freizeitpark in Bottrop-Kirchhellen.

Der Movie Park wurde evakuiert, ein Großaufgebot der Polizei durchkämmte das Gelände und fand: nichts. Die Warnung war eine Ente.

Bombendrohung im Movie Park Bottrop: Essener (19) gesteht

Genau zwei Wochen nach dem Vorfall präsentiert die Polizei Recklinghausen einen Tatverdächtigen (19). Alle Details zum Ablauf der Bombendrohung im Movie Park erfährst du hier >>>

Nachdem sich der Verdacht gegen ihn erhärtet hatte, erwirkten die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss in seiner Wohnung in Essen.

Hier stellten die Beamten sein Smartphone inklusive Sim-Karte sicher. Bei seiner Vernehmung hat der Essener den Fake-Anruf gestanden und nannte sein Motiv.

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Essener handelt aus Eifersucht

Gegenüber den Ermittlern gab der 19-Jährige zu, die Bombendrohung aus Eifersucht ausgesprochen zu haben. Das bestätigt die Vermutung, die bei der Polizei im Zuge erster Ermittlungen bereits aufgekommen war.

„Der Tatverdächtige wollte einer Person den Abend verderben, die er an dem Abend im Movie Park vermutete“, sagte ein Sprecher der Polizei Recklinghausen gegenüber DER WESTEN. Sein Anruf könnte ihm jetzt teuer zu stehen kommen.

Fake-Anrufer droht das Gefängnis

Zum einen erwartet den Anrufer jetzt ein Verfahren wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“.

Möglich sei nach Angaben des Polizeisprechers bei solchen Fällen eine Haftstrafe von zwei bis drei Jahren.

Muss der Essener den Großeinsatz der Polizei zahlen?

Weil der Essener den Polizeieinsatz durch seine gezielte Falschaussage ausgelöst hat, muss der junge Mann möglicherweise auch für die Kosten aufkommen.

Und die sind nicht unerheblich: „Wir waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Da gehen die Kosten schon mal in den sechsstelligen Bereich“, so der Polizeisprecher. Wie viel der Einsatz letztlich gekostet hat, müsse die Verwaltung nun ausrechnen.

 
 

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