Bocholt: „Wütender, tobender Mob“ aus 300 Menschen greift Polizisten an

In Bocholt hat sich bei einem Polizeieinsatz eine Menschenmenge von bis zu 300 Personen versammelt. Sie sollen die Beamten massiv bedroht und auch angegriffen haben. (Symbolbild)
In Bocholt hat sich bei einem Polizeieinsatz eine Menschenmenge von bis zu 300 Personen versammelt. Sie sollen die Beamten massiv bedroht und auch angegriffen haben. (Symbolbild)
Foto: imago

Bocholt. In Bocholt in NRW ist es am Wochenende zu einem Tumult auf dem Europaplatz gekommen. Bis zu 300 Menschen sollen sich zwischenzeitlich zusammengefunden und die Polizei bei einem Einsatz gestört und massiv bedroht haben.

Vorausgegangen war eine Schlägerei zwischen 20 bis 30 Personen in einer Kneipe am Europaplatz in Bocholt gegen 3 Uhr am Sonntagmorgen.

Die Polizei musste nach eigenen Angaben konsequent einschreiten und dabei Schlagstock und Pfefferspray benutzen, da die Beamten tätlich angegriffen wurden. Einige Beteiligte wurden schon in der Gaststätte festgenommen.

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Bocholt: „Tobender Mob“ auf Europaplatz bedroht Polizisten massiv

Als sich das Geschehen immer weiter nach draußen auf den Europaplatz verlagerte, wuchs die Menschenmenge immer mehr an. Bis zu 300 Personen, meist mit (libanesischem) Migrationshintergrund, befanden sich laut Polizei zu Spitzenzeiten auf dem Platz. Sie sollen sich feindselig verhalten und die Beamten massiv bedroht haben.

Ein Polizist beschrieb die Menge als „wütenden, tobenden Mob“. Einige der Menschen aus der Gruppe sollen die anderen mehrfach aufgefordert haben, die Beamten anzugreifen.

Polizei räumt Europaplatz - neun Festnahmen

Nachdem Verstärkung aus anderen Dienststellen eingetroffen war, gelang es der Polizei schließlich, den Platz zu räumen. gegen 4.30 Uhr war der Einsatz beendet.

Frau verletzt Polizisten

Insgesamt neun Personen wurden vorläufig festgenommen. Darunter auch zwei Deutsche: ein 24 Jahre alter Mann, der die Beamten tätlich angegriffen haben soll, und eine 33-jährige Frau. Sie soll einem Polizisten einen Bierkrug in den Nacken geworfen haben, damit sie nicht festgenommen wird. Der Beamte wurde laut Polizei leicht verletzt.

Die Ermittlungen dauern auch am Dienstag noch an. (lin)

 
 

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