Bielefeld: Schock im Tierpark: Wisent erschossen, Besucher entsetzt – musste das wirklich sein?

Im Bielefelder Tierpark wurde ein Wisent erschossen.
Im Bielefelder Tierpark wurde ein Wisent erschossen.
Foto: dpa/Archivbild

Bielefeld. Schock-Moment im Bielefelder Tierpark Olderdissen. Wie die „Neue Westfälische“ berichtet, wurde dort am Mittwochnachmittag ein Wisent erschossen. Den lauten Knall hätten Besucher bis zum Parkplatz des Tierparks gehört. Zeugen reagierten laut dem Bericht entsetzt.

Laut dem Tierpark habe es aber keine andere Möglichkeit gegeben. Wisent-Dame „Holle“ sei schwer krank gewesen: „Sie hat schlecht gegessen und viel gelegen“, so Tierpark-Leiter Herbert Linnemann gegenüber der „NW“: „Wir haben am Mittwoch gesehen, dass ,Holle' sehr schwer gekrampft hat. Wir konnten keinen weiteren Tag warten.“

Bielefeld: Wisent-Dame aus unmittelbarer Nähe erschossen

Das Tier sei nach einer Narkose aus unmittelbarer Nähe mit einem Gewehr erschossen worden: „Ohne Narkose wäre es nicht möglich gewesen. Die Wildrinder sind schnell und können aggressiv werden, es wäre zu gefährlich gewesen“, so der Tierparkleiter.

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Unklar ist bislang noch, an welcher Krankheit „Holle“ litt.

Wisente können relativ schnell galoppieren. Sie können sogar in einem Tempo von etwa 60 km/h sprinten. Wisent-Kühe können etwa 350 Kilo schwer werden. (fel)

 
 

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