NRW: Großeinsatz an Kiosk – Polizei stellt Männer in roten Anzügen, mit Masken und Sturmgewehren

Bielefeld/NRW: Die Polizei stellte vier Männer vor einem Kiosk. (Symolbild)
Bielefeld/NRW: Die Polizei stellte vier Männer vor einem Kiosk. (Symolbild)
Foto: imago images / Chai von der Laage

Beängstigende Szenen erlebte am Donnerstagabend ein Mann in Bielefeld (NRW).

Ein Anwohner hat vier Männer mit Sturmgewehr sowie einer Maschinenpistole und bekleidet mit roten Maleroveralls an einem Kiosk in Bielefeld (NRW) entdeckt. Als plötzlich einer der Männer mit einer Waffe auf ihn zielte, bekam er es mit der Angst und schaltete die Polizei ein.

NRW: Mann im roten Overall zielt mit Waffe auf Anwohner

Mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie Mitarbeiter des Ordnungsamts machten sich auf den Weg zu dem Kiosk, an dem sie die Männer schlussendlich antrafen und stellen konnten.

Dabei stellte sich schnell heraus, dass weder von den Männern, noch von ihren Gewehren eine besondere Gefahr ausging: Es handelte sich lediglich um Softair-Waffen, und gemeinsam mit den Overalls und den weißen Masken dienten sie als Teil einer Verkleidung.

----------------

Mehr Themen aus NRW:

NRW: Mann geht mit seinem Hund spazieren – als er einen Jogger trifft, artet es aus

NRW: Lieferwagen-Fahrer kracht vor eine Ampel – er stirbt noch an der Unfallstelle

NRW: Straftäter türmt aus JVA – er wird gefasst und hat nur DIESEN einen Wunsch

NRW: Mann drückt Opfer Zigarette ins Auge – Polizei fahndet mit diesem Bild

----------------

Verkleidete erhalten gleich zwei Anzeigen

Die Männer gaben gegenüber den Beamten an, in dem fragwürdigen Outfit ein Werbevideo für einen Shisha-Shop drehen zu wollen. Anscheinend war ihr Plan, die Männer aus der spanischen Netflix-Serie „Haus des Geldes“, die in roten Overalls und Dalí-Maske bekleidet eine Gelddruckerei ausrauben, nachzuahmen.

Für die laut Polizei „dumme und gefährliche Aktion“ müssen die Männer statt mit gesteigerten Werbeeinnahmen für das Shisha-Geschäft nun nicht nur mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, sondern auch wegen „groben Unfugs“ rechnen. (vh)

 
 

EURE FAVORITEN