Betuwe: Signale für mehr Sicherheit

Am Niederrhein..  In die Debatte um die Sicherheit der Kommunen entlang der Bahnstrecke Oberhausen-Emmerich kommt Bewegung: Die Bahn wird offenbar zusätzliche Mittel bekommen, um einen höheren Sicherheitsstandard entlang der sogenannten Betuwe-Linie umsetzen zu können. Das verlautete nach einem Spitzengespräch in Berlin, an dem neben dem Bundesminister für Verkehr, Alexander Dobrindt (CSU), und Umweltministerin Barbara Hendricks (CDU) auch Bahnvorstand Ronald Pofalla und Gerald Hörster, Präsident des Eisenbahnbundesamtes, teilnahmen.

Konkrete Zusagen oder Hinweise darauf, welche Sicherheitsstandards nun umgesetzt werden, gibt es noch nicht. Nach Ostern soll eine Arbeitsgruppe klären, u. a. mit den hiesigen Bundestagsabgeordneten Hans-Ulrich Krüger (SPD) und Sabine Weiss (CDU) sowie dem Eisenbahnbundesamt und den Feuerwehren, wie der Ausbaustandard entlang der Betuwelinie aussehen muss, damit die Anwohner im doppelten Sinne ruhig schlafen können.

Initiative „vorsichtig optimistisch“

Gerd Auschrat, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Oberhausen und einer der Sprecher der Bürgerinitiative, betonte: „Wir sind vorsichtig optimistisch. Doch erst wenn die Forderungen der Feuerwehr in der vorliegenden Konzeption akzeptiert werden, sind wir zufrieden.“

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