„Bares für Rares“ im ZDF: Warum Jürgen Schmitz erst riesiges Glück und dann großes Pech hatte

Für 120 Euro gingen die Teller an Wolfgang Pauritsch.
Für 120 Euro gingen die Teller an Wolfgang Pauritsch.
Foto: Screenshot/ZDF

Simmerath. Manchmal muss man auch mal Glück haben. So wie Jürgen Schmitz (56). Dem Elektromeister aus Simmerath waren auf einer Haushaltsauflösung zwei Teller aufgefallen. Goldener Rand, im Inneren aufwendige Malereien.

Und dazu für schlappe 50 Euro. Kann man machen. Vor allem, wenn sich dann bei „Bares für Rares“ im ZDF herausstellt, dass 25 Euro pro Teller ein echtes Schnäppchen sind.

Bares für Rares“ im ZDF: Ware aus der Königlichen Porzellanmanufaktur

Die nämlich, so Experte Colmar Schulte-Golz, seien zum einen sehr alt, zum anderen aber auch von renommierter Hand gefertigt. Sie stammen von der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Die Stücke seien zwischen 1848 und 1870 gefertigt worden und in einem sehr sehr guten Zustand. Auf den Tellern zu sehen: Eine Panorama-Ansicht der Stadt Potsdam, sowie das Palais des Prinzen Albrecht, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

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Zudem seien die Teller handbemalt – ein weiteres Merkmal, das den Preis in die Höhe schießen lässt. Riesiges Kaufglück also für den 56-jährigen Simmerather, dem für seine Teller nach Expertenmeinung zwischen 350 und 400 Euro winken könnten.

Freude bei den Händlern hielt sich in Grenzen

Bei den Händlern folgte auf den Höhenflug jedoch die Ernüchterung. Die Freude hielt sich bei den Händlern dann jedoch in Grenzen. Mit schlappen 100 Euro stiegen sie in eine Verhandlung ein, die schon bei 120 Euro ihr Ende fand. Und trotzdem, Jürgen Schmitz schlug zu dem Preis ein.

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Die Teller gehen an Wolfgang Pauritsch, der hofft, mit ihnen einen Fang für die Zukunft gemacht zu haben: „Früher haben die mal 500 Mark gekostet. Und ich hoffe, dass die Preise in den nächsten dreißig, vierzig Jahren wieder steigen werden.“

Verkäufer ist halbwegs zufrieden

Und Verkäufer Schmitz? Der ist trotz des niedrigen Preises halbwegs zufrieden: „Ja nun, die Teller habe ich verkaufen können. Ich habe mehr bekommen, als ich gegeben habe.“

 
 

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