„Bares für Rares“ im ZDF: Mann weiß selber nicht, was er da verkauft – Rätselraten im Händlerraum

„Bares für Rares“ im ZDF: Experte Sven Deutschmanek (l.) erklärt Horst Lichter (m.) und Herbert Koschek (r.) eine Einstellzange für Gefechtsköpfe.
„Bares für Rares“ im ZDF: Experte Sven Deutschmanek (l.) erklärt Horst Lichter (m.) und Herbert Koschek (r.) eine Einstellzange für Gefechtsköpfe.
Foto: Screenshot ZDF

Lüdenscheid. Mit einem mysteriösen Eisengerät ist Herbert Koschek (65), Elektromeister aus Lüdenscheid, zu „Bares für Rares“ (ZDF) gekommen.

„Ich habe es für 10 Euro auf einem Flohmarkt in Österreich gekauft“, erzählt Koschek, bevor er mit dem zangenähnlichen Gegenstand vor Horst Lichter tritt. „Der Verkäufer wusste selber nicht, was es ist.“

Deshalb kann Koschek auch dem erstaunten Horst Lichter nicht erklären, was er ihm hier präsentiert. „Zwei Ärzte in meiner Sportgruppe sagten, es könnte eine Art forensischer Winkel sein, mit dem man früher Körperteile vermessen hat“, mutmaßt der Lüdenscheider.

Aber weit gefehlt.

Bares für Rares“ im ZDF: Experte Sven Deutschmanek erklärt Horst Lichter und Herbert Koschek eine Zange

Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek erklärt, was hier auf dem Tisch liegt: „Es ist kein medizinisches Messgerät. Die Prägung verrät, dass es zur Kaiserlichen Armee Österreichs gehörte, daneben sehen wir auch die Kaiserliche Krone. Das Abnahmejahr 1916 sagt uns, dass wir uns mitten im Krieg befinden“, so Deutschmanek.

Bei dem Stück aus Eisen und Messing handele sich um eine Zange zum Einstellen der Verzögerung von Gefechtsköpfen. Man konnte mit der Zange genau bestimmen, wann ein Gefechtskopf explodiert.

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„Das ist etwas sehr Außergewöhnliches, Kleinteile wie dieses sind oft weggekommen“, sagt der Experte.

Bares für Rares“ im ZDF: Händler rätseln über Einstellzange für Gefechtsköpfe

Der überraschte Herbert Koschek will 100 Euro für die Einstellzange für Gefechtsköpfe. Deutschmanek schätzt das Gerät höher ein: „Zwischen 250 und 500 Euro sind realistisch.“ Militaria seien schließlich ein großes Sammelgebiet.

Ob die Händler da mitspielen?

Im Händlerraum geht erst mal das Rätselraten los. „Damit wird gemessen, öhm...“ Keiner weiß so recht, was er da überhaupt sieht. Koschek erklärt – und lässt die Händler recht unbeeindruckt zurück.

100 Euro Erstgebot im Händlerraum von „Bares für Rares

Das erste Gebot lautet deshalb nur 100 Euro. Damit ist Koschek natürlich noch nicht zufrieden. Hartnäckig treibt er den Preis auf 200 Euro hoch. Dann ist aber Schluss. „Ich weiß ja nicht mal genau, was das ist und an wen ich das verkaufe. Aber das werde ich noch herausfinden“, argumentiert Händler Fabian Kahl.

Herbert Koschek willigt ein. Und macht 190 Euro Gewinn mit einer Eisenzange, mit der er früher am Tag absolut nichts anzufangen wusste. Koschek ist zufrieden: „Diese 200 Euro fließen in mein Wohnmobil und somit in meinen Urlaub.“

 
 

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