„Bares für Rares“ im ZDF: Sabine aus Ennepetal will eine Toilettengarnitur verkaufen – sie ahnt nicht, wem die einst gehörte

Bei 1.400 Euro gab Sabine Julian Schmitz-Avila den Zuschlag.
Bei 1.400 Euro gab Sabine Julian Schmitz-Avila den Zuschlag.
Foto: Screenshot/ZDF

Ein richtiger Schatz kam am Mittwoch bei „Bares für Rares“ auf den Verkaufstresen. Sabine Krüger-Höft (53) aus Ennepetal hatte eine Toilettengarnitur mitgebracht. Ein purer Zufallsfund.

Eigentlich wollte die Area-Managerin nämlich nur Bronzefiguren, die sie im Netz erstanden hatte, bei der Verkäuferin abholen. Die hatte aber auch noch andere Stücke zu verkaufen und so wurde Sabine auch noch Besitzerin eben jener Garnitur.

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Und es dauerte nur wenige Sekunden, da weiteten sich die Augen von Experte Albert Meier. So etwas Besonderes hatte nämlich auch der Antiquitätenhändler schon lange nicht mehr gesehen.

Die Garnitur war nicht nur aus Elfenbein und echtem Silber gefertigt. Nein, sie hatte auch noch eine sehr prominente und vor allem adlige Vorbesitzerin.

Aus adligem Nachlass

Sie stammte aus dem Nachlass der Viktoria Luise von Preußen (1892 bis 1980). Die wiederum war siebtes und jüngstes Kind sowie einzige Tochter von Kaiser Wilhelm II. Das erkannte Meier sofort an dem Siegel, das auf die Rückseite der Stücke geprägt war.

Ein echter Schatz. Gleich sechs Teile des Sets hatte Sabine dabei: Zwei Handspiegel, einen Handschuhspreizer, einen Schuhlöffel, eine Kleiderbürste und einen Korsettschnürer.

Nur 70 Euro bezahlt

Da staunte Sabine nicht schlecht und sie kam aus dem Staunen auch nicht mehr heraus. Gerade einmal 70 Euro hatte sie für die Teile bezahlt. Meier schätzte die Stücke aufgrund kleinerer Beschädigungen auf 600 Euro und bei den Händlern ging's erst richtig los.

Händler Fabian Kahl stieg direkt mit 500 Euro ein und lieferte sich ein erbittertes Bietergefecht mit Kollege Julian Schmitz-Avila. 600, 650, 700, 800 ... 1.250, 1.300 Euro...

Mehr als zufrieden

Bis auf 1.400 Euro boten sich die beiden hoch. Dann bekam Schmitz-Avila den Zuschlag und machte Sabine aus Ennepetal mehr als zufrieden: „Das ist natürlich ein großartiges Gefühl. Ich freue mich sehr. ich weiß gar nicht, was ich jetzt mit so viel veranstalten werde. Aber es wird auf jeden Fall reinvestiert.“

Vielleicht ja in den nächsten Flohmarktfund.

 
 

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