Außengastro verboten! Knallharte Ansage der Stadt Köln für Karneval - Wirte sind sauer

Anwohner beschwerten sich nach dem 11.11. über die gewaltigen Müllberge in Köln.
Anwohner beschwerten sich nach dem 11.11. über die gewaltigen Müllberge in Köln.
Foto: imago/Ralph Peters
  • An Karneval dreht ganz Köln durch
  • Die Stadt will besonders das Pinkeln und den Müll auf den Straßen reduzieren
  • Dafür wird nun knallhart durchgegriffen

Köln. Anfang Februar steht wieder der Straßenkarneval an. Besonders die Hochburg Köln erwartet dann wieder abertausende Jecken, die wild auf den Straßen feiern.

Besonders durch die Exzesse beim Sessions-Auftakt am 11.11. letzten Jahres greift die Stadt Köln jetzt aber hart durch. Alle Wirte mit Lokalen in der Altstadt, dem Kwartier Latäng (Viertel um die Zülpicher Straße) und den Chlodwigplatz in der Südstadt haben Post vom Ordnungsamt bekommen. Das berichtet der Express.

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Die klare Ansage: In diesen Vierteln gibt es ausnahmslos keine Genehmigung mehr für Außengastro. Das heißt, Getränke dürfen nur noch in den Kneipen ausgeschenkt werden. Als Begründung nennt die Stadt die längere Verweildauer, zu der die Außenstände auf den Straßen führen. „Das hat in vielen Bereichen zu Verdichtungen, Verunreinigungen und Gefahren geführt“, heißt es im Schreiben.

„Damit soll verhindert werden, dass sich die Leute mit Alkohol im öffentlichen Raum versorgen“, bestätigt Ordnungsamtschef Engelbert Rummel gegenüber dem Express.

Stattdessen werden die Wirte gebeten, freiwillig und auf eigene Kosten Toiletten im öffentlichen Raum aufzustellen. Ob die Kneipenbesitzer da mitspielen? (dso)