Auch der Brandschutz entlang der Strecke wird diskutiert

ARCHIV - Ein mit «Flüsterbremsen» ausgerüsteter Güterzug steht am 16.07.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf einem Gleis. Die Deutsche Bahn will ihre Güterzüge zur Lärmreduzierung nach und nach mit den neuen Bremsklötzen (Flüsterbremsen) ausrüsten. Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa "Pk Bahnchef Grube und Bundesverkehrsminister Dobrindt zum Lärmschutz" vom 03.03.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Ein mit «Flüsterbremsen» ausgerüsteter Güterzug steht am 16.07.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf einem Gleis. Die Deutsche Bahn will ihre Güterzüge zur Lärmreduzierung nach und nach mit den neuen Bremsklötzen (Flüsterbremsen) ausrüsten. Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa "Pk Bahnchef Grube und Bundesverkehrsminister Dobrindt zum Lärmschutz" vom 03.03.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Foto: picture alliance / dpa

Rotterdam - Genua: Das ist die große Nord-Süd-Achse des Bahngüterverkehrs. Und mittendrin: NRW. Von der Ausbaustrecke zwischen Landesgrenze bis Oberhausen regt sich genauso Widerstand wie im südlichen NRW, wo die Güterzüge nachts durchs Rheintal poltern - und deren Zahl zunimmt.

Entlang des Streckenkorridors, so der Bremer Epidemiologe und Arzt Prof. Eberhard Greiser macht der Lärm die Bewohner deutlich kränker als der Fluglärm. Für ganz Deutschland rechnet er mit Gesundheitskosten von 3,8 Milliarden Euro: Weil Lärm Herz- und Kreislauferkrankungen verursacht.

Entlang der Ausbaustrecke Emmerich – Oberhausen entsteht zwar moderner Lärmschutz. Die Feuerwehren laufen jedoch Sturm gegen die Wände und fordern mehr Türen und Rettungswege – so wie in den Niederlanden. Die Bahn verweist auf die Rechtslage – und laufende Gespräche.

 
 

EURE FAVORITEN