Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst erhalten mehr Lohn - Doch viele User sind von dem Ergebnis nicht begeistert

Viele User sind nicht zufrieden mit den Ergebnissen der Tarifverhandlungen. (Symbolbild)
Viele User sind nicht zufrieden mit den Ergebnissen der Tarifverhandlungen. (Symbolbild)
Foto: Monika Skolimowska / dpa

Für den öffentlichen Dienst gibt es mehr Geld. Der Streik, der unter anderem von Verdi geführt wurde, erzielt Lohnerhöhungen bis 2020.

In drei Schritten soll das Gehalt erst um 3,19 dann um 3,09 und dann nochmal um 1,06 Prozent erhöht werden. Für Beschäftigte bis zur Gehaltsstufe sechs soll es eine einmalige Zahlung von 20 Euro geben.

Verschiedene Meinungen über das Ergebinis

Die Reaktionen im Netz sind geteilt. Viele User sind der Meinung, dass die Forderungen von Verdi nicht einmal ansatzweise erfüllt wurden.

Walter W. kommentiert zum Beispiel: „Wo ist der Mindestsatz von geforderten 200 Euro bzw zumindest ein Teil davon? Profitieren wieder nur die höheren Gehälter? Trotz Wechsel und Nachtdienste sind Aufstockungen nötig. Man treibt die Leute in die Altersarmut.“

„Die Mitglieder laufen in Scharen davon“

Doch sein Unmut über das Ergebnis geht noch weiter: „So wird das alles nie was und die Mitglieder laufen in Scharen davon. Alleine schon, weil man das Geld braucht. Rund 2,5 % im Jahr. Das reicht nicht mal für die Preissteigerungen und dann ist noch abzuwarten was der Arbeitgeber dafür haben will. Weniger Urlaub, mehr Arbeit, Abzüge von Sonderzahlungen. Ich bin gespannt.“

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Auch Kevin W. ist der Meinung, dass von der Lohnsteigerung am Ende nicht viel übrig bleibt: „Völlig inakzeptabel. Zweieineinhalb Jahre Laufzeit und insgesamt 7,3%. Bei einer Inflationsrate von 1,8%bleiben effektiv 1,9% auf drei Jahre.

„Gebt euch mal zufrieden ist ja nicht auszuhalten“

Allerdings sind nicht alle der Meinung, dass die Gewerkschaften das Ziel verfehlt hätten. René Christian M. ist der Meinung, dass sich viele nur anstellen würden: „Und schon wieder dasselbe. Gebt euch mal zufrieden, ist ja nicht auszuhalten. Alle haben steigende Kosten.“

Ein anderer User, Christian M., bringt noch einen weiteren Aspekt ins Spiel, den geringe Löhne mit sich bringen würden: „Damit wird der Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst nicht aufgehalten. Wieso sollte sich ein Studienabgänger für den öffentlichen Sektor interessieren? Wegen der üppigen Bezahlung jedenfalls nicht.“

„Mittlerweile sind die Gewerkschaften des DGB handzahm und regierungstreu geworden“

Viele User machen ihrem Ärger über die verschiedenen Gewerkschaften Luft, genau wie Andreas S.: „Das war doch klar, man verkauft uns. Ich werde nach 35 Jahren Gewerkschaft meinen Beitrag einsparen.“

Auch Harald H. meint: „Das ist ein miserables Ergebnis. Hinzu kommt noch die lange Laufzeit von 3 Jahren, obwohl man noch gar nicht die Preisentwicklung absehen kann. Mittlerweile sind die Gewerkschaften des DGB handzahm und regierungstreu geworden.“ (ana)

 
 

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