Anteil der älteren Menschen in Nordrhein-Westfalen nimmt zu

Der Anteil der Hochbetagten in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten fast verdoppelt.
Der Anteil der Hochbetagten in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten fast verdoppelt.
Foto: dpa
Die Menschen in Nordrhein-Westfalen werden zunehmend älter. Das ist teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Mehr als 20 Prozent der Bevölkerung in NRW sind 65 Jahre und älter. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Anteil der Senioren fast verdoppelt.

Düsseldorf. Mehr als 20 Prozent der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen sind 65 Jahre und älter. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch anlässlich des Tages der älteren Generation (4. April) in Düsseldorf mitteilte, lag dieser Anteil vor 35 Jahren (1976) noch bei 14,1 Prozent. Ende 2011 waren in NRW 3,6 Millionen Menschen 65 Jahre oder älter.

Frauen haben höhere Lebenserwartung

Den Angaben zufolge waren etwa drei Viertel der älteren Menschen Ende 2011 zwischen 65 und 79 Jahren alt, mehr als ein Viertel (26,6 Prozent) war 80 Jahre oder älter. Damit hat sich der Anteil der Senioren in den letzten Jahrzehnten fast verdoppelt: Ende 1976 waren noch 14,1 Prozent der Menschen 80 Jahre alt oder älter gewesen.

Ende 2011 waren 57,3 Prozent der Senioren Frauen. Dies liege unter anderem an der höheren Lebenserwartung der Frauen, hieß es. Die höchsten Seniorenanteile in den Kommunen wiesen Bad Sassendorf (30,9 Prozent), Heimbach (25,9 Prozent) und Bad Salzuflen (25,5 Prozent) auf. Die niedrigsten Anteile älterer Menschen ermittelten die Statistiker für Schöppingen (12,1 Prozent), Augustdorf (14,6 Prozent) und Heek (14,8 Prozent). (dapd)