Unbekannte kündigen Anschlag am Hambacher Forst an – dann macht ein RWE-Mitarbeiter eine gefährliche Entdeckung

Die Polizei ist wegen der zunehmenden Gewalt rund um den Hambacher Forst gefragt. (Archivbild)
Die Polizei ist wegen der zunehmenden Gewalt rund um den Hambacher Forst gefragt. (Archivbild)
Foto: dpa
  • Unbekannte kündigen einen Brandanschlag auf RWE an
  • Am zweiten Weihnachtstag findet ein RWE-Mitarbeiter einen Brandsatz
  • Es ist der dritte Vorfall in wenigen Tagen

Aachen. Die Gewalt rund um den Hambacher Forst nimmt offenbar zu. Nachdem es in den vergangenen Tagen mehrere Übergriffe unter anderem auf Polizisten gegeben hat, fand ein RWE-Mitarbeiter am Morgen des zweiten Weihnachtstages einen Brandsatz auf dem Gelände einer Grundwasser-Pumpstation.

Zuvor sollen Unbekannte in einem linksautonomen Internetforum einen Brandanschlag auf eine solche RWE-Station angekündigt haben.

RWE-Mitarbeiter entdeckt Brandsatz am Hambacher Forst – Vermummte im Dickicht gesichtet

Unbekannte waren offenbar in die eingezäunte Station in der Nähe des Tagebaus am Hambacher Forst eingedrungen und hatten einen Stromsicherungskasten aufgebrochen. Darin hatten sie den Brandsatz nach Angaben der Polizei deponiert.

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Zum Zeitpunkt der Entdeckung war der Brandsatz noch nicht gezündet. Ein Spezialist der Polizei konnte den Brandsatz dann entschärfen. Wie die Polizei mitteilte, hätten Vermummte den gesamten Einsatz aus dem Dickicht des Hambacher Forsts beobachtet.

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Als Reaktion auf den Anschlagsversuch am zweiten Weihnachtstag verstärkte die Polizei ihre Präsenz vor Ort. Zeitweise setzten die Beamten auch einen Hubschrauber ein.

Die Einsatzkommission Hambach ermittelt nach der Entdeckung des RWE-Mitarbeiters wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung.

 
 

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