Mülheim

Aldi: Kunde erhebt nach Wurst-Einkauf schwere Vorwürfe – „Wie um Himmels Willen kann sowas die Fabrik verlassen?!“

Aldi-Kunde behauptet, fast an Weißwurst erstickt zu sein.
Aldi-Kunde behauptet, fast an Weißwurst erstickt zu sein.
Foto: Imago

Mülheim. Aldi-Kunde Jürgen S. ist fassungslos. Der Mann kaufte sich bei dem Discounter mit Sitz in Mülheim Weißwürste. Als er in die bayerische Kult-Wurst biss, machte er eine schreckliche Entdeckung: Ein langer, blauer Draht befand sich mitten in dem Produkt. So jedenfalls beschreibt Jürgen S. den Vorfall auf der Facebook-Seite von Aldi Süd - und macht dem Discounter schwere Vorwürfe.

Er schildert die unangenehme Situation: „Fast erstickt wegen Draht in Aldi Weisswurst!!! Dem Kundenservice interessiert es nicht!!! Dieser Draht steckte "in" der Weisswurst und wurde nach dem unangenehmen Vorfall... zur Veranschaulichung auf die Weisswurst gelegt. Sehen Sie sich einmal die Größe an... wie um Himmels Willen kann/darf so etwas die Wurstfabrik verlassen?!“

Aldi Süd: Kunde erhebt schwere Vorwürfe

Was den Aldi-Kunden besonders wütend macht: Niemand soll auf seine Beschwerde reagiert haben. Weder der Aldi-Kundenservice noch der Weißwurst-Hersteller. Allerdings geht aus seinem Beitrag nicht hervor, wann er sich an die unterschiedlichen Stellen wendete.

Bei Facebook antwortet Aldi Süd schnell auf die Vorwürfe. „Das ist zwar sehr ärgerlich, aber wir glauben nicht, dass es dem Kundenservice egal ist“, heißt es von Seiten des Discounters. Auch macht das Unternehmen klar, dass es den Fall so schnell wie möglich klären möchte. Jürgen S. lässt sich davon allerdings nicht mehr besänftigen und findet es „traurig“, wie Aldi Süd in seinen Augen mit dem Thema umgeht.

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Aldi, Rewe und Co.: Fremdkörper in Lebensmitteln

Immer wieder - auch bei anderen Discountern - beschweren sich Kunden über Dinge, die sie in Lebensmitteln finden. Und die da einfach nicht hingehören. So fand eine Kundin im Oktober eine tote Fliege in ihren Krabben. „Mir ist jetzt speiübel!! Wie kann das passieren?“, wollte sie von dem Discounter damals wissen.

Im Mai 2018 wollte Kundin Sandra K. Erdbeereis selbst machen und kaufte dazu Tiefkühlfrüchte bei Aldi Süd. Ihr verging allerdings schnell der Appetit, als sie einen Blick in die Tüte warf: Inmitten von tiefgefrorenen Erdbeeren fand sie auch ein Büschel Haare. Dass die niemandem aus ihrer Familie gehören, stand für die Kundin sofort fest. „Ich glaube, ich kann nie mehr gefrorene Erdbeeren kaufen beziehungsweise essen“, machte die empörte Kundin damals deutlich. (bs)

 
 

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