„Aktenzeichen XY“: Sendung zeigt brutalen Raub auf Ehepaare aus NRW – Führt dieser Hinweis jetzt zu einer neuen Spur?

Bei „Aktenzeich XY“ wird dieser Räuber gesucht.
Bei „Aktenzeich XY“ wird dieser Räuber gesucht.
Foto: dpa/Polizei

Es war ein schrecklicher Sonntagmorgen, den zwei Ehepaare am 20. Januar in Leverkusen erleben mussten. Bei „Aktenzeichen XY“ im ZDF wird dieser nun rekonstruiert: Drei maskierte Räuber sind in den Morgenstunden in das Haus eines der beiden Paare eingedrungen und haben sie dort überfallen.

In dem Haus des Ehepaares lebt auch ein Paar, das als Hauswirtschafter für die Leverkusener arbeitet. Wie bei „Aktenzeichen XY“ zu sehen ist, wurden beide Paare von den Männern gefesselt.

„Aktenzeichen XY“ im ZDF zeigt brutalen Raub in NRW

Die Räuber bedrohten die vier Opfer mit Schusswaffen und zwangen die Hauseigentümer, den Tresor zu öffnen. Daraus erbeuteten sie Bargeld, eine Münzsammlung, Schmuck und wertvolle Handtaschen der Marke Prada.

Eine Überwachungskamera konnte Aufnahmen von einem der mutmaßlichen Täter machen, die einen Monat nach der Tat bereits veröffentlich wurden. Von diesen Bildern erhoffen sich die Ermittler nun von den „Aktenzeichen XY“-Zuschauern neue Hinweise zu den Tätern.

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„Aktenzeichen XY“: So werden die Täter beschrieben:

  • Die drei Räuber sollen etwa 1,80 Meter groß sein und haben schwarze Sturmhauben getragen. Der abgebildete Täter ist 1,75 Meter groß und zwischen 25 und 30 Jahre alt sein
  • Sie hatten braune Augen und sprachen gebrochenes Deutsch.
  • Alle Täter waren dunkel gekleidet, vermutlich mit schwarzen Steppjacken.
  • Einer von ihnen trug schwarz-rote oder orangefarbene Sneakers.

Die Täter hielten sich an dem Sonntag, 20. Januar, zwischen 9.15 und 10.15 Uhr in dem Haus im dünn besiedelten Gebiet in Leverkusen-Steinbüchel (Hirzenberg) auf.

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Wenn du Hinweise zu der Tat geben kannst, bittet dich die Polizei darum dich unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. zu melden.

Wichtige Spur am Tatort entdeckt

Einen wichtigen Hinweis fand die Spurensicherung kurz nach der Tat im Haus: „Wir konnten am Tatort eine Spur finden, die wir eindeutig einem der Täter zuordnen konnten“, erklärt Winfried Voß von der Polizei Köln.

Die Spur wurde in internationalen Datenbanken abgegeben und es gab einen Treffer in einer belgischen Datenbank. In Belgien wurde an einem Tatort dieselbe Spur gefunden, dass heißt einer der Täter hat bereits in Belgien zugeschlagen. (jg)

 
 

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