Aktenzeichen XY: Kuriose Wende direkt nach der Sendung

Aktenzeichen XY mit Rudi Cerne half am Mittwoch bei der Ergreifung eines Betrügers.
Aktenzeichen XY mit Rudi Cerne half am Mittwoch bei der Ergreifung eines Betrügers.
Foto: dpa

Köln. Mittels der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ wollte die Polizei am Mittwoch einem Betrüger aus Köln auf die Spur kommen. Nun vermeldeten die Ermittler einen Erfolg.

Der Mann hatte im Juli versucht, einer Seniorin (80) mit einer miesen Masche 15.000 Euro abzuknöpfen. Seit September wurde er öffentlich mit einem Foto gesucht. Am Mittwochabend wurde der Fall bei „Aktenzeichen XY“ dokumentiert und auch dort wurde sein Foto gezeigt.

„Aktenzeichen XY“: Betrüger will Seniorin mit mieser Masche abziehen

Direkt im Anschluss an die Sendung hat sich der gesuchte mutmaßliche Betrüger der Polizei in Aachen gestellt, unmittelbar nachdem sein Bild millionenfach über die Bildschirme flackerte.

Der 20-Jährige ist bereits vor der Tat polizeibekannt gewesen.

Was war geschehen?

Ein „falscher Polizeibeamter“ hatte am 26. Juli (Freitag) gegen 10 Uhr in der Straße „An der Schanz“ im Stadtteil Riehl die 80-jährige Seniorin angerufen. Er gaukelte ihr vor, dass bei ihr eingebrochen wurde und die Diebe sensible Daten gestohlen hätten. Sie solle zur Sicherheit zur Bank fahren und ihre Kontobewegungen checken.

Der Betrüger rief sie wieder und wieder an. Unter einem Vorwand schaffte er es, der Frau einzureden, dass sie die 15.000 Euro lieber von ihrem Konto abhole und mit nach Hause nehme.

------------------------------------

• Mehr Themen:

„Aktenzeichen XY“: Sendung zeigt brutalen Raub auf Ehepaare aus NRW – Führt dieser Hinweis jetzt zu einer neuen Spur?

Aktenzeichen XY: Neue Technik könnte diesen bestialischen Folter-Mord in NRW aufklären

• Top-News des Tages:

Centro Oberhausen ändert seine Öffnungszeiten – schon bald geht es los

Team Wallraff (RTL) nimmt Ryanair unter die Lupe und deckt schlimme Zustände auf

-------------------------------------

Dann rief er sie an und teilte ihr mit, dass die Polizei nun die Geldscheine überprüfen müsse. Er wolle einen Geldabholer schicken, der sich mit einem Kennwort zu erkennen gäbe. An besagtem Treffpunkt wurde die ältere Dame dann aber doch stutzig.

Die 80-Jährige sollte dem Betrüger 15.000 Euro aushändigen

Ohne nähere Nachfragen und ihren Sohn um Rat zu fragen wollte sie ihm im Hausflur nicht den Batzen an Scheinen so einfach aushändigen. Der Täter entfernte sich in dem brenzligen Moment also ohne seine Beute. (js)

 
 

EURE FAVORITEN