AfD in NRW: Aussteiger enthüllen erschreckende Chat-Verläufe – „Überlegenheit der weißen Rasse“

Der rasante Aufstieg der AfD

Der rasante Aufstieg der AfD

Seit 2013 gibt es die Alternative für Deutschland (AfD). Seit ihrer Gründung hat die rechtspopulistische Partei einen rasanten Aufstieg hingelegt.

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Einfach nur erschreckend, was die AfD in NRW da von sich gibt. Zwei AfD-Aussteiger haben enthüllt, was in den Whatsapp-Chats von Mitgliedern geschrieben wurde.

„Stoppt Tierversuche nehmt Flüchtlinge“, ist nur eine der widerlichen Aussagen, die Mitglieder der AfD aus NRW untereinander ausgetauscht haben sollen. Wie das Polit-Magazin „Kontraste“ berichtet.

AfD in NRW: Rassismus, Gewalt und Hass in den Chats

Enthüllt haben diese Whatsapp-Chats die ehemaligen AfD-Mitglieder Alexander Leschik (21) aus Münster und Nicolai Boudaghi (29) aus Essen. Beide waren jahrelang für die Jugendorganisation „Junge Alternative“ tätig.

Weitere Sprüche, die in den AfD-Chats fielen:

  • „Schwule sind in meinen Augen auch meistens Viecher.“
  • „Man sollte diese ganzen Volksverräter hinrichten lassen, das ganze Kabinett Merkel.“
  • „Das einzige Ticket, dass ich einem Flüchtling geben würde, wäre ein Ticket nach Auschwitz Birkenau.“
  • „Niedere Menschenformen sexuell zu demütigen ist ein Beleg für die Überlegenheit der weißen Rasse.“

Konsequenzen? Keine! „Alter, reiß Dich zusammen. Beim nächsten Mal schmeiß ich dich hier raus“, das ist alles, was ein weiteres AfD-Mitglied dazu schreibt.

Screenshots dieser Whatsapp-Chartverläufe und weiteres haben die beiden gemeinsam mit Journalist Wigbert Löer in einem Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel „Im Bann der AfD“.

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Das ist die AfD:

  • Die Alternative für Deutschland wurde 2013 als EU-skeptische und rechtsliberale Partei gegründet.
  • Seit der Flüchtlingskrise 2015 ist die Partei ideologisch immer weiter nach rechtsaußen gerückt.
  • Im Jahr 2017 gelang der AfD der Einzug in den Bundestag.
  • AfD-Parteivorsitzende sind derzeit Jörg Meuthen und Tino Chrupalla.
  • Zu den weiteren Spitzenpolitikern der Partei gehören Alice Weidel, Stephan Brandner, Alexander Gauland und Beatrix von Storch.

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Auch Leschik und Boudaghi haben sich in diesen Chat-Gruppen beteiligt und rechte Parolen sowie Bilder geteilt. Heute bereuen sie dies. „Es ist unentschuldbar und ein Sinnbild dessen, was damals in der Partei schon Usus war“, sagt Leschik.

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Zum Ramadan habe Boudaghi, der selbst einen Migrationshintergrund hat, ein Bild mit einer Schweinshaxe auf Facebook gepostet. „Es ging um reine Provokation, um reine Aufmerksamkeit, ich würde es nicht noch mal machen.“

+++ Whatsapp in NRW: Vorsicht vor DIESER Nachricht – Polizei warnt! +++

Jahrelang sind die beiden der AfD in NRW treugeblieben. Sie sollen gehofft haben, intern etwas verändern zu können, sagen sie „Kontraste“. Immer mehr wurde ihnen klar, dass sich in der AfD die rechtsradikalen Mitglieder an die Spitze gekämpft haben. Dann wagten sie den Absprung. (ldi)

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