Absolute Wahnsinnsfahrt: Taxifahrer fährt Mann von Monte Carlo über die Slowakei nach London - und erlebt am Ende eine böse Überraschung

Ein Taxifahrer wurde angeblich um 18.000 Euro geprellt.
Ein Taxifahrer wurde angeblich um 18.000 Euro geprellt.
Foto: dpa/Archivbild
  • Taxifahrer angeblich um 18.000 Euro geprellt
  • Er fuhr einen Fahrgast durch halb Europa - und flog dann mit ihm nach Mexiko
  • Doch dann setzte der Unbekannte sich plötzlich ab

Euskirchen. Das ist die vielleicht absurdeste Meldung des Jahres. Ein Unbekannter hat einen Wiener Taxifahrer angeblich um satte 18.000 Euro geprellt. Der frustrierte Mann erzählte seine Geschichte am Freitag der Polizei in Euskirchen.

Demnach startete die Wahnsinnsfahrt am 10. Oktober in Monte Carlo. Der Taxifahrer (47) kannte seinen Kunden schon aus der Vergangenheit. Allerdings hatte er zuvor nur kürzere Fahrten gebucht.

Der 47-Jährige brachte den Mann zunächst nach Nizza und dann über Brüssel nach London. Von dort aus fuhr das Duo über Zilina (Slowakei) nach Bad Münstereifel. Sie übernachteten zwei Tage lang in einem Hotel, bevor die Fahrt zurück nach London ging.

Fahrgast konnte Rechnung in London nicht begleichen

Dort konnte der Fahrgast laut Aussage des Taxifahrers die angefallene Rechnung nicht begleichen. Mittlerweile lag der Fahrpreis laut Polizei bei 18.000 Euro.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Der Winter kommt - Hier fällt am Wochenende der erste Schnee in NRW

Schrecklicher Unfall in Dinslaken: Mann (21) rast mit Audi R8 in den Gegenverkehr

Ex-Krimineller packt aus: Das kannst du tun, um einen Einbruch zu verzögern

-------------------------------------

Doch weil der Fahrgast diesen in London nicht begleichen konnte, flogen die Männer laut dem Taxifahrer nach Cancun (Mexiko). Dort habe er das nötige Geld auf der Bank, so der Fahrgast. Doch in Cancun angekommen, setzte sich der unbekannte Fahrgast ab - natürlich ohne zu bezahlen.

In Mexiko setzte der Mann sich plötzlich ab

Der geprellte Taxifahrer stand auf einmal ohne Geld da. Nur weil seine Frau ihm Geld schickte, konnte er den Rückflug antreten. Nach seiner Landung in London machte er sich laut Polizei direkt auf den Weg nach Euskirchen.

„Er wusste, dass der Fahrgast Kontakte in den Kreis Euskirchen hat. Deshalb hat er hier Anzeige erstattet“, so Lothar Willems von der Polizei Euskirchen. Einen Namen des Mannes hatte der Taxifahrer aber nicht - lediglich eine Bechreibung.

Ist die absurde Geschichte glaubhaft?

Doch wie glaubwürdig ist die hanebüchene Geschichte einer 18.000 Euro teuren Taxifahrt? „Der Taxifahrer hat die Geschichte glaubhaft dargestellt. Deshalb haben wir die Anzeige aufgenommen“, so Willems gegenüber DER WESTEN. Man sei verpflichtet, Straftaten zu verfolgen.

Willems stellt aber auch klar: „Wenn es ein Fake ist, gehen wir selbstverständlich dagegen vor. Das wäre dann schließlich die Vortäuschung einer Straftat.“

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel