Aachen: Anwohner hören verdächtige Geräusche aus Motorhaube - und schauen sofort nach

Im Motorraum eines Autos fanden zwei Aachener eine verzweifelte Katze. (Symbolbild)
Im Motorraum eines Autos fanden zwei Aachener eine verzweifelte Katze. (Symbolbild)
Foto: imago/Westend61

Aachen. Laute, merkwürdige Geräusche hörten die Anwohner der Paulusstraße in Aachen. Sie wollten wissen, wo die herkamen und gingen den seltsamen Lauten nach.

Ein schrecklicher Verdacht drängte sich ihnen auf. Könnte es das gequälte Jaulen einer Katze sein?

Die Geräusche wurden lauter, als sie sich einem geparkten Auto näherten. Doch weder unter noch auf dem Fahrzeug entdeckten sie eine Katze. Nach kurzer Zeit war klar, dass das Tier unter der Motorhaube sitzen muss.

Aachen: Notdienst des Tierheims verständigt

Die Helfer verständigten sofort die den Notdienst des Tierheims, weil sie den Wagenbesitzer nicht kannten. Doch auch die Frau vom Tierheim schaffte es nicht, die Katze hervorzulocken. Deswegen verständigten die drei Helfer die Polizei.

Die ermittelten den Halter. Der kam und öffnete die Motorhaube. Tatsächlich saß dort drin ein Kater, der gern raus wollte – aber nicht konnte. Er hatte sich zwischen Kabeln, Leitungen und Aggregaten eingeklemmt. Er konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Der Polizist ist Hobbyschrauber und rettet das Tier

Der Kater profitierte vom handwerklichen Geschick des Polizisten. Der Hobbyschrauber schaffte es, mit dem Einverständnis des Helfers das Tier mit Hilfe von Maulschlüssel und Ratsche aus seinem Gefängnis zu befreien. Innerhalb von fünf Minuten war das Tier befreit. Zum Glück blieb der Kater dabei unverletzt.

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Kater dringt öfter in Autos ein, sagt der Besitzer

Kurze Zeit später tauchte auch der Katzenbesitzer auf. Er war auf der Suche nach dem Tier. Er entschuldigte sich für die Unnannehmlichkeiten. Kater Rene klettere öfter in Motorhauben. Jegliche Versuche, ihm dies auszutreiben, seien bisher gescheitert, erklärte der Katzenhalter.

Renes Besitzer und der Fahrzeuginhaber tauschten anschließend ihre Kontaktdaten aus, falls das Tier doch etwas im Auto beschädigt haben sollte. Der Polizist schraubte währenddessen das Auto wieder zusammen. (dpa/vh)

 
 

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