A535 Richtung Essen: Mutter rast mit 1,8 Promille in Schlangenlinie auf der Autobahn – Sohn (6) sitzt auf Rückbank!

Am Donnerstagabend wurde eine Frau bei Velbert von der Polizei bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt.
Am Donnerstagabend wurde eine Frau bei Velbert von der Polizei bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt.
Foto: imago/Paul von Stroheim (Symbolbild)

Velbert. Unglaubliche Szenen auf der A535 zwischen Wuppertal und Essen am späten Donnerstagabend!

Ein besonders aufmerksamer Autofahrer meldete gegen 21.45 Uhr die offensichtliche Trunkenheitsfahrt eines gelben Ford Fiesta mit Düsseldorfer Kennzeichen. Der Wagen fuhr mittig der beiden Fahrspuren in Schlangenlinien.

An der Ausfahrt Wülfrath/Neviges kurz vor Velbert verließ der Ford die Autobahn, um dann weiter mit deutlicher Fahrunsicherheit über die Asbrucher Straße und den Dillenberger Weg ins Stadtgebiet von Velbert-Neviges zu fahren. Der Zeuge verfolgte die gefährliche Fahrt des Fords und gab dabei immer wieder genaue Standortmeldungen an die Polizei.

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Ford raste durch die Straßen

Dabei berichtete der Zeuge auch davon, dass der Fiesta zeitweise mit weit mehr als 100 km/h auf innerörtlichen Straßen unterwegs war, bevor er schließlich von der Polizei auf der Siebeneicker Straße angehalten und kontrolliert wurde.

Bei der polizeilichen Kontrolle bestätigte sich schnell der begründete Verdacht, dass die 40-jährige Ford-Fahrerin deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein an Ort und Stelle von der Düsseldorferin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille (0,9 mg/l). Daraufhin leitete die Velberter Polizei ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss gegen die 40-Jährige ein. Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt.

Sohn (6) saß auf Rückbank

Den Führerschein der Beschuldigten beschlagnahmten die Beamten, da die 40-Jährige gegen eine Sicherstellung der Fahrerlaubnis ausdrücklich Widerspruch einlegte. Parallel dazu wurde der Düsseldorferin natürlich jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge bis auf weiteres ausdrücklich untersagt, bevor sie gegen 23.30 Uhr aus polizeilichem Gewahrsam nach Hause entlassen wurde.

Weil die Düsseldorferin, bei der für sich selbst und andere höchstgefährlichen Trunkenheitsfahrt, unverantwortlicher Weise den eigenen 6-jährigen Sohn auf der Rücksitzbank des Fiestas transportierte, legten die Beamten zusätzlich noch einen Bericht an das zuständige Jugendamt vor, mit der Bitte um Überprüfungen dieses Sachverhaltes in eigener Zuständigkeit. (dhe)

 
 

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