Todesdrama auf der A46: Mann (24) gerät mit Transporter unter Lkw und stirbt - Führerkabine völlig zerquetscht

Der Fahrer des Transporters auf der A46 bei Mönchengladbach war sofort tot.
Der Fahrer des Transporters auf der A46 bei Mönchengladbach war sofort tot.
Foto: Daniel Bothe

Mönchengladbach. Schrecklicher Unfall am Donnerstag auf der A46 bei Mönchengladbach: Gegen 15.45 Uhr ist ein Transporter kurz vor dem Autobahnkreuz Wanlo in Fahrtrichtung Düsseldorf in das Heck eines Lkw gekracht.

Der Lastwagen war relativ langsam auf dem dritten von vier Fahrstreifen unterwegs, weil er durch einen BMW mit technischen Problemen ausgebremst worden war, teilte die Polizei gegenüber DER WESTEN mit. Der Lkw-Fahrer (60) hatte nach Zeugenaussagen daraufhin das Warnblinklicht eingeschaltet. Das hatte der Fahrer des Transporters (24) offenbar zu spät gesehen. Für seine Familie wird es nun ein sehr trauriger Jahreswechsel

Der 24-Jährige raste mit voller Geschwindigkeit heran und geriet mit seinem Kleintransporter unter den Lkw. Dabei wurde die Führerkabine des Transporters so stark zusammengedrückt, dass der Fahrer sich nicht mehr befreien konnte. Nach Angaben der Feuerwehr war der Mann sofort tot.

Tödlicher Unfall auf der A46: Schwerstarbeit für die Feuerwehr

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Mönchengladbach gegenüber DER WESTEN sagte, waren die beiden Fahrzeuge stark miteinander verkeilt. „Wir müssen den Wagen jetzt herausziehen, damit der Mann geborgen werden kann“, so der Feuerwehrsprecher am späten Nachmittag.

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Langer Stau nach Unfall auf der A46

Wegen der Bergungsarbeiten mussten drei von vier Spuren der A46 vor dem Autobahnkreuz Wanlo in Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den rechten Fahrstreifen abgeleitet. „Trotzdem haben wir derzeit etwa vier Kilometer Stau hinter der Unfallstelle“, berichtet der Feuerwehrsprecher um 17.30 Uhr.

Der Unfall hatte auch Auswirkungen auf die A61 in Fahrtrichtung Koblenz. Hier staute es sich zwischen Mönchengladbach-Wickrath und Dreieck Mönchengladbach-Wanlo zeitweise auf zwei Kilometern.

Mittlerweile sind die Bergungsarbeiten beendet. Der Stau auf der A61 hat sich bereits aufgelöst. Auf der A46 musst du dich allerdings am frühen Abend noch auf Verzögerungen einstellen.

 
 

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