Hochzeitskorso auf der A3: Jetzt spricht einer der Verkehrs-Chaoten

Auf der A3 sollen sieben Tatverdächtige innerhalb eines Hochzeitskorsos den Verkehr lahmgelegt haben.
Auf der A3 sollen sieben Tatverdächtige innerhalb eines Hochzeitskorsos den Verkehr lahmgelegt haben.
Foto: dpa
  • Hochzeitskorso: Sieben Verdächtige sollen den Verkehr auf der A3 ausgebremst haben
  • Polizei stürmt Wohnungen mit SEK-Team
  • Ein Verdächtiger wehrt sich jetzt – “Ich wurde behandelt wie ein Schwerverbrecher.“
  • Hier liest du, was die Polizei zum Vorfall sagt

Auf der A3 sollen am 4.März sieben Tatverdächtige in prolligen Sportwagen den Verkehr ausgebremst haben. Sie waren Teil einer Hochzeitsgesellschaft und sollen mit ihren Porsche und Audi R 8 über die Fahrstreifen gerast sein. Einer soll sogar im mit qualmenden Reifen im Kreis gefahren sein. Das SEK stürmte daraufhin die Wohnungen der Tatverdächtigen. Doch ein Teilnehmer wehrt sich jetzt.

SEK Einsatz auf der A3 wegen Hochzeitskorso – gerechtfertigt?

David W., ein Tatverdächtiger, erzählt gegenüber der BILD: „Ich wurde behandelt wie ein Schwerverbrecher, obwohl ich damals nur Beifahrer war.“ Das SEK hat bei ihm fast die Türe eingetreten. David W. ist davon überzeugt, dass schon Stau auf der A3 war. Er habe mit dem Fahrer niemanden behindert oder gefährdet. Und was sagt die Polizei zu seiner Aussage?

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Keine Unbekannten bei der Polizei

„Die Ermittlungen werden zeigen, ob es sich dabei um Schutzbehauptungen handelt oder ob es der Wahrheit entspricht. Letztendlich muss ein Gericht darüber entscheiden.“ Den Einsatz des SEK rechtfertigt die Polizei gegenüber BILD damit, dass es im Vorfeld schon Erkenntnisse über eine mögliche Waffe bei einem Tatverdächtigen gab. Auch die anderen waren bei der Polizei wohl keine Unbekannten. (el)

 
 

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