A3: Betonplatte fällt auf Wagen und tötet Frau – Staatsanwaltschaft eröffnet Verfahren

A3: Wie konnte die Betonplatte auf das Auto stürzen?
A3: Wie konnte die Betonplatte auf das Auto stürzen?
Foto: dpa

Am Freitag kam es auf der A3 zwischen dem Kreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück zu einem tragischen Unfall. Eine tonnenschwere Betonplatte hatte sich von einer Lärmschutzwand gelöst und war auf ein vorbeifahrendes Auto einer 66-Jährigen gekracht. Die Frau starb vor Ort.

Der schlimme Vorfall hat für großes Entsetzen gesorgt. Nun soll geklärt werden, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

A3: Betonplatte zerquetscht Frau in Auto - Grund für Unglück?

Ein solcher Unfall passiert zum Glück nicht häufig, doch aus diesem Grund sorgte er für großes Aufsehen. Das tragische Schicksal der getöteten Frau auf der A3 beschäftigt jetzt die Ermittler und Sachverständige. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

+++ A46: Heftiger Unfall mit mehreren Verletzten – Feuerwehr muss Frau befreien +++

Denn wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Neue Erkenntnisse dazu gab es zunächst nicht, wie ein Polizeisprecher sagte.

Nun hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eröffnet. Dieses läuft vorerst gegen Unbekannt.

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Dabei soll geklärt werden, ob der Tod der Autofahrerin auf „strafrechtlich vorwerfbares Verhalten einer oder mehrerer Personen zurückzuführen ist“, heißt es von der Staatsanwaltschaft.

Gutachter soll grund für Ablösen der Platte herausfinden

Ein Sachverständiger soll nun herausfinden, wieso sich die Tonnenschwere Platte lösen konnte. Wie Straßen.NRW mitteilte, gebe es bei den anderen Platten der Lärmschutzwand keine Anzeichen darauf, dass sie locker seien.

Dennoch bleibt der rechte Fharstreifen der A3 vorerst gesperrt. Angaben, wie lange dies der Fall sein wird, machten bisher weder Staatsanwaltschaft noch Straßen.NRW.

<<< Weiteres zu dem Horror-Unfall und der Identität der Toten kannst du hier nachlesen >>> (dpa, nk)

 
 

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