Düsseldorf

Reisebus verunglückt auf dem Weg nach Düsseldorf – eine Tote, mehrere Menschen in Lebensgefahr

Auf der A3W bei Zürich ist in der Nacht ein Reisebus in Richtung Düsseldorf verunglückt.
Auf der A3W bei Zürich ist in der Nacht ein Reisebus in Richtung Düsseldorf verunglückt.
Foto: Kantonspolizei Zürich
  • Auf der A3W in der Schweiz ist ein Reisebus verunglückt
  • 44 Personen verletzten sich und eine verstarb vor Ort

Düsseldorf. Ein Reisebus ist am frühen Sonntagmorgen auf der A3W bei Zürich auf dem Weg nach Düsseldorf verunglückt. Beim Unfall verletzten sich mehr als 40 Personen und eine Person starb noch am Unfallort. Mehrere Personen schweben noch in Lebensgefahr. Das teilte die zuständige Kantonspolizei gegenüber DER WESTEN mit. Die Gruppe kam gerade aus Italien.

Reisebus kommt auf dem Weg nach Düsseldorf ins Schleudern und prallt gegen Mauer

Kurz nach 4.15 Uhr passierte der Unfall. Am Ende der A3W in Richtung Zürich geriet der Bus aus bisher ungeklärter Ursache plötzlich ins Schleudern und prallte gegen eine Mauer. Die Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an.

Eine Person verletzt sich bei Unfall tödlich

Der Reisebus war gerade von Genua nach Düsseldorf unterwegs. Beim Unfall wurden eine Person tödlich, drei schwer und 41 leicht- bis mittelschwer verletzt. Bei der Toten handelte es sich um eine Frau. Insgesamt befanden sich 45 Fahrgäste und zwei Busfahrer an Bord des Busses.

Zehn verschiedene Nationalitäten sollen im Bus unterwegs gewesen sein. Die Insassen stammten aus:

  • Albanien
  • Benin
  • Bosnien & Herzegowina
  • Deutschland
  • Ghana
  • Italien
  • Jordanien
  • Rumänien
  • Russland
  • Schweiz

„Mehrere der schwer verletzten Personen schweben noch in Lebensgefahr“ , so die Züricher Polizei gegenüber DER WESTEN. Aus welchem Land die Tote stammt, ist noch unklar.

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A3W im Umkreis komplett gesperrt

Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Wegen des Unfalls ist die A3W in den entsprechenden Abschnitten komplett gesperrt und bleibt erst einmal unbefahrbar. Die Züricher Polizei rät dazu, die Unfallstelle möglichst großräumig zu umfahren.

Wie das Schweizer Portal „20 Minuten“ berichtet, war die Fahrbahn sehr rutschig. Ein Taxifahrer berichtet: „Es war wirklich gefährlich. Ich kam selber ins Rutschen. Ich wusste, dass ich jetzt einfach nicht auf die Bremse stehen darf.“

Reisebus war im Auftrag von Flixbus unterwegs

Der Reisebus war im Auftrag von Flixbus unterwegs. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage von DER WESTEN: „FlixBus steht im direkten und engen Austausch mit allen zuständigen Behörden und dem betroffenen lokalen Buspartner.“


Und weiter: „Die Sicherheit der Fahrgäste und der für uns eingesetzten Fahrer hat für FlixBus höchste Priorität. Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden. FlixBus wird umgehend zusätzliche Informationen veröffentlichen, sobald weitere Einzelheiten vorliegen.“

Die Unfallursache ist noch unklar. Die Züricher Polizei und die Staatsanwaltschaft Zürich ermitteln. (mj)

 
 

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