A3: Polizei stoppt Niederländer in Opel Corsa auf dem Weg nach Duisburg – als sie den Kofferraum öffnen, sind sie sprachlos

Die Polizei hatte den richtigen Riecher, als sie ein Fahrzeug auf einem Rastplatz an der A3 kontrollierte. (Symbolbild)
Die Polizei hatte den richtigen Riecher, als sie ein Fahrzeug auf einem Rastplatz an der A3 kontrollierte. (Symbolbild)
Foto: imago images

Wegen ihrer unauffälligen Fahrweise hätten sich zwei Niederländer, 22 und 35 Jahre alt, auf der A3 eigentlich keine Sorgen wegen der Polizeikontrolle machen müssen.

Dennoch beschreiben die Beamten auf der A3 die zwei Männer als „sichtlich nervös wirkende Reisende“ mit „Schweißbildung auf der Stirn“ – da steckt doch was im Busch?

A3: Polizei hält Auto an – die Beamten haben den richtigen Riecher

Tatsächlich hatten die Beamten genau den richtigen Riecher, als sie gemeinsam mit der niederländischen „Marechaussee“ die zwei Männer auf dem Rastplatz Kattenhorst bei Isselburg kontrollierten.

Auf Nachfrage gaben die zwei zitternd an, zum Bahnhof Duisburg unterwegs zu sein. Von dort aus wollten sie in einen Zug nach Berlin steigen.

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Das ist die Bundesautobahn A3:

  • Die A3 ist eine der wichtigsten Autobahnen in Deutschland
  • Mit 769 Kilometern Streckenlänge ist sie nach der A7 die zweitlängste in der Bundesrepublik
  • Am Kreuz Oberhausen geht sie nahtlos in die A2 über, die wiederrum in die A10 und diese in die A19 übergeht – damit wird sie einem Teil dermit 1500 Kilometer längsten Durchgangsfahrbahnen in Deutschland
  • Von der niederländischen Grenze aus führt sie durch das Ruhrgebiet, das Rhein-Main-Gebiet, Franken und Ostbayern bis an die österreichische Grenze

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Weil die nervös Wirkenden augenscheinlich etwas zu verbergen hatten, kontrollierten die Beamten den Kofferraum ihres Opel Corsa und entdeckten dort eine verdächtige Mülltüte.

Sie offenbarte, wieso die der 22-Jährige und der 35-Jährige den Beamten dermaßen schweißgebadet Rede und Antwort standen: In der Mülltüte waren weitere Plastikbeutel, die randvoll mit Drogen gefüllt waren!

Die Beamten beschlagnahmten die insgesamt 10,44 Kilogramm Amphetamine und nahmen die zwei Drogenkuriere vor Ort fest.

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Sie brachten sie zur Bundespolizeidirektion nach Kleve. Von dort aus wurden sie an das Zollfahndungsamt Essen zur weiteren Sachbearbeitung übergeben.

Die beiden Männer befinden sich derzeit nach richterlichem Beschluss in U-Haft.

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Im Straßenverkauf hätten die Drogen dem Schmugglerduo rund 99.000 Euro eingebracht, schätzt die Polizei. (vh)

 
 

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