Castrop-Rauxel

A2: Feuer-Drama auf der Autobahn – Reisebus mit 65 Schülern brennt komplett aus

Der Reisebus stand auf der A2 lichterloh in Flammen.
Der Reisebus stand auf der A2 lichterloh in Flammen.
Foto: Marcel Kusch/dpa

Castrop-Rauxel. Mit 65 Schülern im Alter von zehn bis 13 Jahren der Erich-Klausener-Schule (EKS) in Herten an Bord ist ein Reisebus auf der A2 bei Castrop-Rauxel in Brand geraten. Die Schüler stammen aus zwei fünften Klassen.

Nachdem der Fahrer den Bus am Montagvormittag auf dem Standstreifen stoppte, hätten alle Insassen den Reisebus bei Castrop-Rauxel unverletzt verlassen, berichtete ein Polizeisprecher. Dichter Qualm stieg aus dem Fahrzeug, das auf der A2 ausbrannte.

A2/Castrop-Rauxel: Schreckliche Bilder von ausgebranntem Bus

Auch Taschen und Rucksäcke der Realschüler, die sich den Angaben zufolge auf Klassenfahrt befanden, verbrannten.

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A2: Reisebus in Brand

Die Schüler wurden vom Brandort zurück zu ihrem Schulort nach Herten gebracht und dort psychologisch betreut. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein technischer Defekt Ursache für das Feuer.

Alle 65 Kinder waren am Montagnachmittag wieder zuhause bei ihren Eltern.

Der Bus sollte die Fünftklässler auf ihre Klassenfahrt ins sauerländische Föckinghausen bringen. „Dort war ein Programm mit teambildenden Maßnahmen geplant. Wir hoffen, dass wir das Programm soweit es geht in dieser Woche bei uns auf dem Schulhof durchführen können“, sagt Schulleiter Martin Kissenkötter.

Schulpsychologe steht Fünftklässlern zur Seite

Für Dienstag ist allerdings erstmal Erholung von dem Schock bei den Schülern geplant. „Die Schüler, Lehrer und Eltern haben sich darauf geeinigt, dass die beiden Klassen ins Schwimmbad gehen“, sagt Kissenkötter. Vielleicht solle auch gemeinsam auf dem Schulgelände gezeltet werden.

Die Schulpsychologen seien während der nächsten Tage jederzeit für die Kinder ansprechbar.

Da das Schullandheim oft lange im Voraus ausgebucht sei, wisse man noch nicht, ob die Klassenfahrt wiederholt werden könne.

Brennender Bus sorgt für Stau auf der A2 Richtung Dortmund

Die A2 in Richtung Dortmund wurde am Brandort nahe der Anschlussstelle Henrichenburg gesperrt. Es bildete sich ein Stau.

Laut Feuerwehr sollte dort in der Mittagszeit wegen der Hitze Wasser an die Menschen in den wartenden Fahrzeugen verteilt werden.

Nach Löschen des Brandes konnten der mittlere und der linke Fahrstreifen gegen 14.50 Uhr wieder freigegeben werden, wie die Polizei Dortmund mitteilt.

Bus brennt: Bergung am Montagabend

Die Bergung des ausgebrannten Busses sollte am Montagabend passieren, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Bis 20 Uhr war deshalb der mittlere Fahrstreifen nochmals gesperrt, die Fahrbahn in Richtung Hannover wird dann nur einspurig befahrbar sein.

Die Polizei Recklinghausen hat die Ermittlungen zur Brandsursache aufgenommen. (pen/mb/dpa)

 
 

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