Kamen

A2 in NRW: Heftiger Unfall am Kamener Kreuz ++ Hubschrauber landet an Autobahn ++ Schwerer Verdacht

A2: Schwerer Unfall am Sonntag am Kamener Kreuz.
A2: Schwerer Unfall am Sonntag am Kamener Kreuz.
Foto: vn24

Kamen. Schwere Unfall am Sonntagmittag auf der A2 in NRW. Gegen 12.50 Uhr ist ein schwarzer Volvo kurz vor dem Kamener Kreuz von der Fahrbahn abgekommen.

Aus bisher ungeklärter Ursache wurde der Wagen von der Autobahn katapultiert und landete auf einem Feld neben der A2 in NRW. Nach den Schilderungen von Unfall-Zeugen forderten Rettungskräfte sofort einen Hubschrauber an.

A2 in NRW: Hubschrauber-Einsatz nach Unfall am Kamener Kreuz

Denn das Auto aus Schwedt (Brandenburg) war meterweit durch die Lüfte geflogen, hatte sich nach Zeugenangaben überschlagen, wie ein Sprecher der Polizei Dortmund gegenüber DER WESTEN mitteilte.

Weil unklar war, ob und wie schwer die Fahrzeug-Insassen sich verletzt hatten, wurde sicherheitshalber ein Hubschrauber angefordert.

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Das ist die A2:

  • Autobahn vom Ruhrgebiet bis Berlin
  • Gesamtlänge: 473 Kilometer
  • beginnt in Oberhausen
  • führt über Dortmund, Bielefeld, Hannover und Magdeburg zum Dreieck Werder
  • dort mündet sie in den Berliner Ring

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Der landete zwar neben der Unfallstelle, kam aber nicht zum Einsatz. Denn die Verletzungen der beiden Insassen entpuppten sich wie durch ein Wunder als weniger schwer wie befürchtet. Beide kamen schließlich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Schwerer Verdacht nach Unfall auf der A2 in NRW

Hinter der Unfallstelle kam es zu keinem nennenswerten Stau. Lediglich der rechte Fahrstreifen der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen musste zur Bergung des Unfallautos gesperrt werden.

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Der weit ins das Feld geschleuderte Volvo wurde mittels eines Kranfahrzeugs geborgen.

Die Polizei Dortmund muss nun ermitteln, wie es zu dem schweren Unfall auf der A2 in NRW kommen konnte. Es steht im Raum, dass der Wagen möglicherweise kurz vor dem Kamener Kreuz von einem anderen Fahrzeug abgedrängt sein könnte.

Das sei allerdings noch unklar, wie ein Sprecher der Polizei Dortmund mitteilte. Dazu müssten noch Zeugenaussagen und die der Betroffenen ausgewertet werden. (ak)