Polizei stoppt Transporter auf der A2 in NRW – und entdeckt scheußliche Ladung

Die Polizei kontrolliert einen Transporter. (Symbolfoto)
Die Polizei kontrolliert einen Transporter. (Symbolfoto)
Foto: imago/Max Stein

Herford. Bei diesem Anblick dürfte den Polizisten der Appetit vergangen sein: Als eine Streife auf der A2 bei Herford eine Transporter stoppte, bei dem kistenweise Ayran angeschnallt auf dem Beifahrersitz mitfuhr, warfen sie einen Blick in den Laderaum – und entdeckten etwas Scheußliches.

Im Kühlraum des Fiat Ducato transportierte der 33-jährige Fahrer auf der A2 fast eine Tonne Gammelfleisch! 30 Dönerspieße (je 25 Kilogramm), zehn Kisten Hähnchenfleisch (12 Kilogramm) und vier Kartons Lammfleisch (je 12 Kilogramm) lagen ungeschützt im Laderaum und hatten eine deutlich zu hohe Kerntemperatur.

A2: Gammelfleisch-Transporter sollte Dönerspieße zu Imbiss-Betrieben bringen

Messungen der Herforder Lebensmittelüberwachung ergaben: Das Fleisch hätte bei minus 18 Grad transportiert werden müssen, war jedoch nur minus 6 Grad kalt. Außerdem wirkte es, als wäre es bereits mehrfach aufgetaut gewesen.

Auf dem Beifahrersitz waren die zwölf Ayran-Paletten natürlich auch nicht richtig aufgehoben. Auch sie waren bei einer Messung rund zehn Grad wärmer, als sie hätten sein dürfen.

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Transporter zur Lebensmittelüberwachung Hannover geschickt

Der Fahrer (33) aus Hannover, der auf dem Weg nach Bielefeld war, sollte die Ware an Imbiss-Betriebe im Bereich Ostwestfalen-Lippe und südlichem Niedersachsen liefern. Stattdessen ist er seinen Fiat jetzt erst einmal los.

Der Transporter wurde versiegelt und zur Lebensmittelüberwachung in Hannover geschickt. Dort wird das Gammelfleisch vermutlich entsorgt und über die Höhe des Bußgeldes entschieden.

Die vermeintlichen Konsumenten des Gammelfleisches und des Ayrans haben Glück, dass diese Ladung nie ihr Ziel erreicht hat.

 
 

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