Recklinghausen

700 Autos verbrennen bei Großbrand in Recklinghausen - Polizei hat einen bösen Verdacht

Zwischen 600 und 700 Autos verbrannten auf dem Schrottplatz.
Zwischen 600 und 700 Autos verbrannten auf dem Schrottplatz.
Foto: Alexander Scherrer

Recklinghausen. Nach einem Großfeuer auf einem Auto-Schrottplatz in Recklinghausen deuten die Spuren auf Brandstiftung hin.

„Ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde oder fahrlässig entstand, kann noch nicht endgültig gesagt werden. Einen technischen Defekt schließen wir derzeit aber aus“, erklärte eine Ermittlerin am Montag auf Anfrage.

Am Freitag waren auf dem Gelände Hunderte verschrottete und zum Teil gepresste Autowracks in Flammen aufgegangen, die bis zu 15 Meter hoch schlugen.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Ohne Fahrschein, dafür mit nacktem Penis - Mann fährt ohne Hose ICE

„Du F****“: Männergruppe belegt junge Frau in der S2 mit üblen Beleidigungen

Mehrere tausend Euro und zwei BVB-Tickets fliegen auf Feld in Oberhausen umher - der Finder reagiert goldrichtig

-------------------------------------

Die Autos seien bereits komplett ausgeschlachtet gewesen. Man vermute Brandstiftung. Augenzeugen gebe es nicht.

Die Löscharbeiten gestalteten sich am Wochenende extrem aufwendig und dauerten fast rund um die Uhr, da durch die glühenden Bleche immer wieder Nachfeuer aufflackerten, wie Einsätzkräfte berichteten. Anschließend begannen die Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät.

Die Polizei nannte nach den Ermittlungen auf der inzwischen abgekühlten Fläche abschließend eine Zahl von 600 bis 700 verbrannten Autos. Zuvor hatten die Schätzungen zwischen 300 und 1000 Stück gelegen.

Die Fahrzeuge seien aber durch die enorme Hitze des Brandes miteinander verschmolzen worden. Die Schadenshöhe liege bei etwa 100 000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt. (dpa)

 
 

EURE FAVORITEN