42 Züge verspätet! Fußgänger (21) legt Bahnverkehr in Köln lahm - der Grund ist völlig wirr

Über die Gleise wollte ein 21-Jähriger von Köln nach Wuppertal laufen.
Über die Gleise wollte ein 21-Jähriger von Köln nach Wuppertal laufen.
Foto: hg pressefotografie gbr

Köln. Ein Mann (21) wollte am Freitagmorgen von Köln nach Wuppertal laufen. Das hätte neun stramm marschierte Stunden bedeutet - war ihm aber offenbar egal.

Als wäre seine Idee nicht so schon seltsam genug, suchte er sich auch noch den schlechtmöglichsten Weg für seinen Spaziergang aus: Der 21-Jährige lief direkt über die Gleise und legte damit den Bahnverkehr lahm.

Eine Stunde in die falsche Richtung unterwegs

Rund eine Stunde nachdem die Polizei wegen des Gleisläufers alarmiert wurde, fanden und stellten die Beamten den wirren Mann. Drei Kilometer hatte er immerhin schon hinter sich gebracht – leider in die falsche Richtung. Er war Richtung Flughafen Köln/Bonn gelaufen.

Auf seine lebensgefährliche und folgenreiche Idee angesprochen erklärte der Wanderer, er hätte sein Auto aus Wuppertal abholen wollen. Weil er kein Geld hatte, wollte er lieber zu Fuß gehen.

Fast elf Stunden Zugverspätungen

Sein Gleislauf blockierte den Bahnverkehr massiv. 42 Züge hatten eine Gesamtverspätung von fast 11 Stunden. Teilweise fielen Züge ganz aus oder mussten umgeleitet werden. Ihm war das aber gar nicht bewusst.

Der verwirrte Mann, der nicht einmal wusste, dass er in Köln ist, wurde in Gewahrsam genommen. Außerdem gab es eine Anzeige wegen unbefugten Betretens von Bahnanlagen.

(dso)

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