35.000 Fälle in einer Woche: Grippewelle wird immer heftiger - so kannst du dich schützen

Madeline Jäger
Die Grippewelle bleibt ein Thema: Das Robert Koch Institut vermeldet im aktuellen Wochenbericht einen neuen Anstieg der Grippefälle.
Die Grippewelle bleibt ein Thema: Das Robert Koch Institut vermeldet im aktuellen Wochenbericht einen neuen Anstieg der Grippefälle.
Foto: imago/ photothek (Symbolbild)
  • Schon 216 Todesfälle wegen Grippe
  • 83 Prozent sind über 60 Jahre alt
  • NRW stark von Grippewelle betroffen

Mehr als 35.000 Grippe-Fälle hat das Robert-Koch-Institut (RKI) allein in der letzten Woche aufgenommen. Damit hat die Grippewelle einen neuen Höhepunkt erreicht.

216 Tote: In den meisten Fällen über 60 Jahre alt

Das Robert-Koch-Institut hat bislang mehr als 120.000 Fälle Influenza-aufgenommen. 216 Menschen sind schon an den Folgen der sogenannten Influenza gestorben. Dem aktuellen Wochenbericht nach treten momentan nahezu flächendeckend in Deutschland besonders hohe Zahlen auf: Mit aktuell 35.284 neu Erkrankten ist laut dem (RKI) ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.

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Wie schütze ich mich?

Wichtig ist, Abstand zu Erkrankten zu halten. Die Ansteckung erfolgt überwiegend durch virushaltige Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen von Erkrankten ausgeschieden werden.

Zudem ist auch eine Übertragung über Hände und Oberflächen möglich, die mit virushaltigen Sekreten verunreinigt wurden. Die Inkubationszeit beträgt circa zwei bis drei Tage. Experten empfehlen regelmäßiges und gründliches Händewaschen.

NRW stark von Grippewelle betroffen

83 Prozent der Patienten, die an den Folgen einer Grippe Erkrankung gestorben sind, waren laut dem Bericht schon älter als 60 Jahre.

Im aktuellen Wochenbericht des (RKI) wird deutlich, dass NRW besonders viele Erkrankte zählt: Hier waren genauer rund 13 Prozent der Grippepatienten unter zehn Jahre alt: Knapp 30 Prozent über 60.

Besonders von der Grippewelle betroffen ist der Westen Deutschlands: Aber auch Teile Nordbayerns und Sachsens sowie Südthüringens.

Deutschland mit Grippewelle nicht alleine

Im Bericht des Robert-Koch- Instituts wird deutlich, dass in 20 weiteren europäischen Ländern ebenfalls eine hohe „Influenza-Aktivität“ vorhanden ist. In zehn europäischen Ländern vermeldet das (RKI) eine besonders hohe Aktivität. Die gibt es derzeit wohl in Albanien und Luxemburg.