Zwölfjährigem auf Rodelbahn das Bein abgerissen: Was das Fort Fun zu dem schlimmen Unfall sagt - und wie es jetzt weitergeht

Im Fort Fun wurde einem 12-Jährigen am Samstag ein Teil seines Beins abgerissen. Jetzt ist die Unglücks-Rodelbahn erst mal geschlossen.
Im Fort Fun wurde einem 12-Jährigen am Samstag ein Teil seines Beins abgerissen. Jetzt ist die Unglücks-Rodelbahn erst mal geschlossen.
Foto: imago

Bestwig. „Wir sind alle noch geschockt.“ Christine Schütte ist Pressesprecherin des Freizeitparks Fort Fun im sauerländischen Bestwig. Sie klingt mitgenommen. Denn am Samstag wurde einem zwölfjährigen Jungen dort auf der Sommerrodelbahn „Trapper Slider“ ein Teil seines Beins abgerissen.

Der Junge liegt in einer Klinik in Gelsenkirchen.

Unglücks-Rodelbahn im Fort Fun ist geschlossen

Am Sonntag hat der Park zwar wieder geöffnet, die Unglücks-Rodelbahn jedoch bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. „Alle Beteiligten im Fort Fun haben sich am Morgen dazu entschlossen, die Sommerrodelbahn erst mal nicht wieder zu öffnen“, sagt Schütte.

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Sachverständiger prüft Rodelbahn im Fort Fun

Ein Sachverständiger wird sich die „Trapper Slider“ nun anschauen. Mögliche Konsequenzen, wie etwa geschlossene statt wie jetzt offene Schlitten, müssten erst später überdacht werden.

Wie genau es zu dem Unfall kam, ob also etwa ein technischer Defekt, Leichtsinn oder etwas anderes die Ursache war, ist indes noch gar nicht klar.

Junge war in der Lage, die Schilder zu lesen

Am Anfang der Bahn stehen Schilder, die darauf hinweisen, nicht die Beine aus dem Schlitten zu strecken. Der Unfall passierte „etwa auf halber Strecke“ so Schütte.

Der Junge hat auch eigentlich keine Probleme haben dürfen, die Sicherheitsanweisungen zu verstehen. Laut Schüttes Informationen sei er geistig und sprachlich völlig in der Lage gewesen, die Schilder zu lesen.

Fort-Fun-Team ist dankbar über die gute Hilfe der Rettungskräfte

Christine Schütte ist angesichts des furchtbaren Unfalls über eine Sache dankbar: „Die Zusammenarbeit aller Rettungskräfte hat gut funktioniert. Dem Jungen wurde so gut wie nur möglich geholfen.“

Über den Gesundheitszustand des Zwölfjährigen weiß sie am Sonntag nichts Neues. Auch die Polizei Hochsauerlandkreis kann auf Nachfrage von DER WESTEN nichts Neues dazu berichten. Sicher ist: Lebensgefahr besteht nicht.

 
 

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