Zwei französische Soldaten in Zentralafrika getötet

Frankreich hat insgesamt 1600 Soldaten in Zentralafrika im Einsatz - als Unterstützung für den bedrängten Präsidenten Michel Djotodia.
Frankreich hat insgesamt 1600 Soldaten in Zentralafrika im Einsatz - als Unterstützung für den bedrängten Präsidenten Michel Djotodia.
Foto: Denniel Melanie/dpa
Zwei französische Fallschirmjäger sind in der Nacht zu Dienstag bei einem Gefecht in der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui getötet worden. Frankreich hatte gerade erst 1600 Soldaten in das Land geschickt, um dem Übergangspräsidenten Michel Djotodia gegen muslimische Rebellen beizustehen.

Paris. Bei einem Gefecht in der Zentralafrikanischen Republik sind zwei französische Soldaten getötet worden. Die Fallschirmjäger seien in der Nacht in der Hauptstadt Bangui "im Kampf" ums Leben gekommen, teilte die französische Präsidentschaft am Dienstag in Paris mit. Frankreichs Staatschef François Hollande sprach den Angehörigen der getöteten Soldaten sein Beileid aus.

Frankreich hatte Ende vergangener Woche militärisch in der Zentralafrikanischen Republik eingegriffen, um die dort sei Monaten herrschende Gewalt zu stoppen. Am Dienstagabend wollte Hollande im Anschluss an die Trauerfeier für den früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela in Johannesburg zu einem Truppenbesuch nach Bangui reisen - es wäre der erste seit Beginn des französischen Kampfeinsatzes.

Blutige Kämpfe mit Rebellen und Bürgermilizen

Die Zentralafrikanische Republik wird von blutigen Kämpfen erschüttert, in die marodierende Rebellen und Bürgermilizen verwickelt sind.

Frankreich hat 1600 Soldaten in das arme Land zwischen dem Tschad und dem Kongo geschickt, um dem bedrängten Übergangspräsidenten Michel Djotodia gegen die muslimischen Rebellen beizustehen. Bei Kämpfen zwischen Armee und Rebellen waren in der Hauptstadt Bangui in den vergangenen Tagen 400 Menschen getötet worden. (afp/dpa)

 
 

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