Zusatzflächen für Flüchtlinge

Düsseldorf..  NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) will vor allem im Umfeld von Ballungsräumen 1800 Hektar zusätzliche Baufläche für Flüchtlinge mobilisieren. Nach Groscheks Angaben verfügt NRW über eine ausgewiesene Baulandreserve von 19 000 Hektar. Darauf sollen in den nächsten Jahren 120 000 bezahlbare Sozialwohnungen errichtet werden. Der Minister räumte allerdings ein, dass viele Brachen nicht baureif seien.

Auf einem Grundstücksgipfel mit 40 Vertretern von Kommunen und Wohnungswirtschaft kündigte Groschek für Anfang 2016 sechs Regionalkonferenzen an, um gezielt Flächen vor Ort auszumachen. Das Problem: Vorhandene Flächen liegen nicht immer dort, wo es den größten Bedarf an Flächen gibt. Die größte Wohnraumnachfrage durch Zuwanderung sieht Groschek in den Räumen Düsseldorf, Köln, Aachen, Bonn, Münster und Bielefeld. Wer in nachfragestarken Städten flächensparend bauen wolle, müsse dabei mehr Geschosse und geringere Abstände zulassen.

 
 

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