Wirtschaftsrat der CDU kritisiert geplantes Teilzeitgesetz

Das geplante Teilzeitgesetz soll es vor allem Frauen ermöglichen, Familie und Beruf besser zu verbinden.
Das geplante Teilzeitgesetz soll es vor allem Frauen ermöglichen, Familie und Beruf besser zu verbinden.
Foto: Britta Pedersen / dpa
Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats sieht mit dem Teilzeitgesetz eine neue „Bürokratiekeule“ kommen – zum Nachteil für Frauen.

Berlin.  Der CDU-Wirtschaftsflügel kritisiert das geplante Gesetz zur Regelung von Teilzeit auf Vollzeitarbeit scharf. „Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie widersprüchlich und inkonsistent die SPD handelt“, sagte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, unserer Redaktion. Für die Unternehmen bedeute das nach gesetzlichem Mindestlohn und Entgeltgleichheitsgesetz die dritte „große Bürokratiekeule“.

Es sei zu befürchten, „dass die Gesetzesinitiative zum Einstellungshemmnis für Frauen wird“. Denn mittelständische Betriebe wären oftmals überfordert, Vollzeitarbeitsplätze für ihre Teilzeitbeschäftigten zu schaffen. Einige würden daher davor zurückschrecken, Arbeitskräfte einzustellen, bei denen ein Wechselwunsch wahrscheinlich sei. Und das betreffe Frauen häufiger als Männer, so Steiger. Die Fraktionsspitzen von CDU, CSU und SPD treffen sich Anfang kommender Woche im bayerischen Murnau und auf der Zugspitze, um das Arbeitsprogramm der kommenden Wochen vorzubereiten. (FMG)

 
 

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